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14.06.2018  |  16:03 Uhr

"Keiner sagt, dass wir aufsteigen müssen": Sturm greift mit verjüngtem Kader neu an

von Jonas Kraus

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Hauzenberger Jubeltraube: Damit es auch in der kommenden Saison wieder zu solchen Bildern kommt, hat der Verein fünf hoffnungsvolle Talente verpflichtet, die "Feuer reinbringen" sollen. − Foto: Sven Kaiser

Hauzenberger Jubeltraube: Damit es auch in der kommenden Saison wieder zu solchen Bildern kommt, hat der Verein fünf hoffnungsvolle Talente verpflichtet, die "Feuer reinbringen" sollen. − Foto: Sven Kaiser

Hauzenberger Jubeltraube: Damit es auch in der kommenden Saison wieder zu solchen Bildern kommt, hat der Verein fünf hoffnungsvolle Talente verpflichtet, die "Feuer reinbringen" sollen. − Foto: Sven Kaiser


Der letzte Spieltag der vergangenen Saison hätte für den FC Sturm Hauzenberg nicht bitterer laufen können. Lange sah es danach aus, dass der Sturm den direkten Aufstiegskonkurrenten Waldkirchen im Fernduell noch abfangen kann – und somit auf den Relegationsrang springt. Doch letztlich reichte der eigene 5:2-Sieg über Raigering nicht, da Waldkirchen in der Nachspielzeit gegen Etzenricht noch zwei Tore erzielte, sein Spiel mit 3:1 gewann und in die Relegation einzog.

Die Enttäuschung in Hauzenberg war danach riesig, mittlerweile aber herrscht wieder Optimismus am Staffelberg. Der Sturm möchte auch in der bevorstehenden Saison 2018/2019 in der Landesliga wieder vorne mitspielen – und setzt dabei auf junge und talentierte Neuzugänge.

"Die letzte Saison ist definitiv abgehakt", sagt der sportliche Leiter Markus Reischl, der sich trotz des verpassten Aufstieges die Spielzeit nicht kaputtreden lassen will. "Wir haben eine überragende Saison gespielt, deshalb ist die Enttäuschung auch schnell gewichen." Schon beim Stadionfest am Abend des letzten Spieltages habe wieder gute Stimmung geherrscht, "nach vorne schauen" war die Devise.

Mittlerweile liegt der Fokus sowieso wieder voll auf der kommenden Spielzeit in der Landesliga Mitte. Am Samstag bittet Spielertrainer Alexander Geiger seine Kicker am Vormittag zum ersten Mal auf den Platz, nach einem gemeinsamen Mittagessen steht dann bereits das erste Testspiel gegen die Spvgg Lam auf dem Programm (15 Uhr). Dabei dürfen sich die Zuschauer auf viele neue Gesichter freuen.

Gleich fünf Neuzugänge könnten ihr Debüt feiern, keiner davon ist älter als 22. Vom gebeutelten Liga-Konkurrenten SV Hutthurm kommen die Mittelfeldspieler Bastian Parzer (21) und Christoph Traxinger (22), von der Regionalliga-Reserve des SV Schalding wechseln Felix Paßberger (19) und Stürmer Maxi Ammerl nach Hauzenberg. Darüber hinaus schließt sich Keeper Maximilian Kalhamer (22), der vorher das Tor des Kreisklassisten FC Unteriglbach hütete, dem Sturm an.

Dem Verein den Rücken gekehrt haben Ergänzungsspieler Manuel Euler (TSV Grafenau) und Angreifer Alexander Starkl (elf Saisontore), der Spielertrainer bei Kreisligist FC Oberpolling wird. Darüber hinaus fehlt Maximilian Zillner nach seinem im März erlittenen Achillessehnenriss mindestens noch bis zur Winterpause. "Wir geben ihm alle Zeit, die er braucht", sagt Reischl.

Bei der Suche nach Neuzugängen legten die Verantwortlichen den Fokus auf entwicklungsfähige Fußballer. "Wir haben bewusst junge, talentierte und hungrige Spieler geholt", erklärt der sportliche Leiter, "die sollen unsere etwas älteren Spieler motivieren und Feuer reinbringen." Er weiß aber auch, dass die Jungen wohl Zeit brauchen, sich an die neue Liga zu gewöhnen.

"Natürlich wird es nicht leicht, alle sofort zu integrieren", sagt Reischl, "aber die Spieler sind top ausgebildet, da mache ich mir keine Sorgen, dass das klappt". Und auch wenn der eine oder andere etwas länger braucht, sei das kein Problem, "wir haben eine top Mannschaft".

Trotz des verbesserten Kaders sieht Reischl Hauzenberg nicht in der Favoritenrolle. "Die Liga ist knüppelhart, fast alle haben aufgerüstet", sagt der Funktionär und verweist dabei vor allem auf die Vereine aus der Oberpfalz. Ein genaues Saisonziel könne er deshalb sowieso nicht ausgeben, aber "einen guten einstelligen Platz" strebe der Sturm schon wieder an. Alles was darüber hinausgeht, nehme er natürlich gerne mit, aber: "In Hauzenberg sagt keiner, dass wir unbedingt aufsteigen müssen."

TestspieleSamstag, 16. Juni, 15 Uhr, gegen Spvgg Lam.
Mittwoch, 27. Juni, 18.30 Uhr in Osterhofen.
Samstag, 30. Juni, 18 Uhr gegen FC Pipinsried in Gottsdorf.
Sonntag, 1. Juli, 16 Uhr in Landshut (1. Runde Totopokal).
Samstag, 7. Juli, 15 Uhr, gegen FC Teisbach.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Donaustauf
20
51:9
49
2.
ASV Cham
20
39:12
47
3.
SV Fortuna Regensburg
20
33:31
39
4.
Spvgg SV Weiden
20
37:23
35
5.
FC Sturm Hauzenberg
20
32:18
34
6.
1.FC Bad Kötzting
20
44:31
34
7.
TSV Bad Abbach
20
34:32
33
8.
TSV Waldkirchen
20
27:19
31
9.
1.FC Passau
20
47:30
30
10.
ASV Burglengenfeld
20
24:23
30
11.
SC Ettmannsdorf
20
36:27
27
12.
SV Neukirchen b.Hl. Blut
20
27:19
24
13.
FC Tegernheim
20
34:36
21
14.
TSV Kareth-Lappersdorf
20
25:35
20
15.
VfB Bach/Donau
19
22:36
19
16.
Spvgg Pfreimd
20
24:60
13
17.
SV Etzenricht
19
20:35
13
18.
SV Hutthurm
20
7:87
1




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