Osserbuam stellen neuen Trainer vor

Weil Seiderer pausieren muss: Spvgg Lam holt Günther Himpsl zurück auf die Fußballbühne

29.09.2022 | Stand 30.09.2022, 8:03 Uhr

Ist längerfristig erkrankt und muss bis auf Weiteres pausieren: Christoph Seiderer. −Fotos: Gierl

Ganz bittere Nachricht für die Spvgg Lam: Weil Trainer Christoph Seiderer längerfristig erkrankt ist, muss der 42-Jährige seine Tätigkeit bei den Osserbuam vorerst beenden. Wielange der ehemalige Bayernligaspieler des 1. FC Bad Kötzting und SSV Jahn Regensburg II ausfällt, ist völlig unklar. Eine Rückkehr auf den Fußballplatz vor der Winterpause ist aber definitiv ausgeschlossen. Bereits in den vergangenen drei Partien wurde Seiderer von seinem Assistenzcoach Thomas Altmann vertreten.

Der 42-jährige Seiderer übernahm die Osserbuam im Sommer 2021 und führte die Spielvereinigung nach einer schwierigen, von der Pandemie geprägten Saison und zwei Corona-Ausbrüchen innerhalb der Mannschaft über den Umweg Relegation doch noch zum Klassenerhalt. Derzeit rangieren die Lamer mit 17 Punkten auf Rang 13 der Landesliga Mitte.

Wolfgang Koller, Sportlicher Leiter bei den Osserbuam, bedauert die Entwicklung und wünscht den (vorerst) scheidenden Coach schnelle Genesung. „Für Christoph sind jetzt andere Dinge wichtig. Wir hoffen, dass er schnell wieder gesund wird. Ob er bei uns wieder auf dem Fußballplatz steht, wird die Zukunft zeigen.“

Als Ersatz haben die Lamer einen alten Bekannten im regionalen Fußball verpflichten können: Günther Himpsl wird gemeinsam mit dem bisherigen Co-Trainer Thomas Altmann das Coaching übernehmen. Der 65-jährige Untermitterdorfer (Landkreis Regen) beobachtete bereits den 4:1-Auswärtserfolg in Pfreimd und wird am Samstag beim Heimderby gegen den 1. FC Bad Kötzting (16 Uhr) in der Verantwortung stehen.

Himpsl, der bei der Spvgg GW Deggendorf die U15 coacht, trainierte bereits im Nachwuchsbereich des TSV 1860 München und der Spvgg Unterhaching. Außerdem coachte der 65-Jährige unter anderem die Herren des 1. FC Passau, der SpVgg Ruhmannsfelden, des SC Zwiesel und des TSV Grafenau.

„Wir haben mit Günther immer einen engen Kontakt gepflegt und er hat auch öfters bei unseren Spielen zugeschaut. Umso glücklicher sind wir, dass er uns in dieser schwierigen Lage weiterhilft“, sagt Koller.

− fed/red