Landesligist gewinnt 4:2

Sogar Coach Schwarz muss ran: Starkes Oberpolling führt zweimal, aber dann schlagen Hauzenbergs Joker zurück

21.06.2022 | Stand 18.07.2022, 9:53 Uhr

Neu-Spielertrainer Alex Starkl traf gegen seinen Ex-Klub zum zwischenzeitlichen 2:1 für Oberpolling. −Foto: Lakota

Erster Testspielauftritt geglückt: Der FC Sturm Hauzenberg hat am Dienstagabend die Vorbereitungspartie gegen den Bezirksligisten SV Oberpolling gewonnen. Der Landesligist lag zwar zweimal hinten, drehte aber das Spiel und siegte dank vier Joker-Toren mit 4:2.

Nach einer sehr intensiven Montagseinheit inklusive Fitnesstest hatten die Hauzenberger auf dem Platz in Haag zunächst Probleme. Oberpolling war durch die ehemaligen Sturm-Spieler Alex Starkl und Jürgen „Knut“ Knödlseder bestens eingestellt und präsentierte sich in guter Verfassung. Letzterer dirigierte zudem geschickt die Abwehrkette, Starkl initiierte immer wieder Angriffe für den gut und engagiert spielenden Außenseiter. Dieser ging nach 20 Minuten auch in Front, Daniel Wurm erwischte ein misslungenes Abspiel von Keeper Niklas Mayer und traf zum 1:0. Zuvor musste bereits Sturm-Kapitän Johannes Schäffner mit einem Cut an der Lippe raus, er wurde zum Nähen ins Krankenhaus gebracht.

Hauzenberg, das auf mehrere Stammspieler, darunter auch Coach Alex Geiger verzichten musste, tat sich schwer, vor allem das Offensivspiel stockte, der letzte Pass kam meist nicht an. Zur Pause wechselten die Sturm-Coaches, brachten Fabian Wiesmaier, Gers Delia und Philipp Weber – und bewiesen ein gutes Händchen. Denn nun klappte es besser mit dem Spiel nach vorne, Delia besorgte in Minute 51 den schnellen Ausgleich.

Zwar konnte Oberpollings neuer Spielertrainer Starkl, dessen Kollege Knödlseder zur Pause raus ging, wenig später nochmals die Führung für den sehr engagierten Bezirksligist herausschießen (58.), doch Hauzenberg hatte nun Oberwasser und drehte die Partie. Erneut Delia (66.), der für Schäffner eingewechselte Tobias Schopf (80.) und Wiesmaier (88.) stellten die Weichen auf Sturm-Sieg. Letzterer hätte das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können, hatte aber mit drei Lattentreffern Pech. Nach 74 Minuten kam beim Sturm auch Coach Dominik Schwarz zu einem Einsatz − er war der letzte verbliebene Ersatzspieler und musste für den angeschlagenen Julian Liebenow aufs Feld. Der 39-Jährige zeigte ein gutes Spiel.

„Es war ein typischer erster Test gegen einen hochmotivierten Gegner, für mich teilweise sogar etwas zu motiviert“, resümierte hinterher Sturm-Coach Alex Geiger. Man habe insgesamt auf acht Spieler verzichten müssen, daher sei klar gewesen, dass nicht alles funktionieren könne. „Aber zumindest ist der Kader sehr breit“, befand Geiger, der mit Kollege Schwarz schon am Freitag weitere Erkenntnisse über den Leistungsstand seiner Schützlinge bekommen wird. Dann spielt Hauzenberg beim Ligarivale Seebach.

− la