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17.01.2015  |  13:36 Uhr

Was für ein Final-Krimi! Grafenau vom Punkt eiskalt – und neuer Niederbayern-Champion

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Riesen Jubel bei Grafenau: Die Spieler feiern Keeper Jan Lentner , der einen Strafstoß gehalten hatte. − Foto: Schwarzmeier

Riesen Jubel bei Grafenau: Die Spieler feiern Keeper Jan Lentner , der einen Strafstoß gehalten hatte. − Foto: Schwarzmeier

Riesen Jubel bei Grafenau: Die Spieler feiern Keeper Jan Lentner , der einen Strafstoß gehalten hatte. − Foto: Schwarzmeier


TSV Grafenau – so heißt der neue niederbayerische Hallenfußball-Meister! Der Bezirksligist setzte sich am Samstag nach einem hochdramatischen Finale mit 5:3 nach Sechsmeterschießen gegen den favorisierten Landesligisten Pfarrkirchen durch. Die Mannschaft von Spielertrainer Alex Adam, die im Halbfinale den Dritten Landshut-Münchnerau bezwungen hatte, zeigte in der Sporthalle Höll-Ost in Dingolfing gutes Futsal und holte sich am Ende durchaus verdient den Titel. Der TSV vertritt nun in einer Woche den Fußballbezirk Niederbayern bei der 33. Bayerischen Hallenmeisterschaft (Lotto Bayern Hallencup) am 24. Januar in Amberg. In der oberpfälzischen Kreisstadt kämpfen dann neben Ausrichter SV Raigering die sieben bayerischen Bezirksmeister in der triMAX-Halle um die Siegprämie in Höhe von 1000 Euro und den prestigeträchtigen Titel.

Im Finale gab es weder in den 20 Minuten regulärer Spielzeit, noch in der fünfminütigen Verlängerung ein Tor, so dass das Sechsmeterschießen entscheiden musste. Vom Punkt hatte der TSV dann die besseren Nerven, alle Schützen trafen, während TuS-Spieler Ben Gerstl gleich im ersten Versuch an Grafenau-Keeper Jan Lentner scheiterte.

Bereits in der Gruppenphase hatte Grafenau für ein erstens Ausrufezeichen gesorgt. Der TSV schoss im letzten Spiel der Gruppe A den Landesligisten Schierling mit 4:1 ab und sich damit ins Halbfinale. Dorthin folgte als Gruppensieger wie erwartet die TuS Pfarrkirchen.

In Gruppe B wurde es dramatisch. Fürstenzell stand schon mit einem Bein im Semifinale, doch ein Gegentor kurz vor Schluss gegen Oberpöring bedeutete das Aus – und das ohne Niederlage. Die Oberpöringer wiederum mussten ebenfalls die Koffer packen, weil Freyung im letzten Vorrundenspiel knapp mit 1:0 gegen Landshut-Münchnerau gewann. Damit hatten die ersten drei Teams vier Punkte, nach Sondertabelle kamen Landshut-Münchnerau und Freyung weiter.

Im Finale war kein Tor gefallen. − Foto: Schwarzmeier

Im Finale war kein Tor gefallen. − Foto: Schwarzmeier

Im Finale war kein Tor gefallen. − Foto: Schwarzmeier


Als Schiedsrichter waren Tobias Wittmann (Wendelskirchen), Thomas Huber (Dornwang), Matthias Braun (Niederalteich) und Stefan Dorfner (Falkenfels) im Einsatz.

Finale

Pfarrkirchen – Grafenau 3:5 (0:0) n.S. : Die Partie begann mit einem Aufreger. Kevin Nowak traf zum 1:0 für Grafenau, doch das Tor wurde aberkannt, weil die Schiedsrichter ein Foul an TuS-Keeper Sebastian Effmert gesehen haben wollten. Danach tat sich nicht mehr viel. Nach dem Wechsel drängten beide auf die Entscheidung, es ging hin und her, doch ein Treffer wollte keinem der beiden gelingen. Es folgten fünf Minuten Verlängerung. Doch auch dort gab es keine Tore zu sehen, so dass das Sechsmeterschießen entscheiden musste. Und hier hatte dann Grafenau die besseren Nerven, Michael Kern verwandelte den entscheidenden Versuch.

Niederbayerischer Meister: Der TSV Grafenau. − Foto: Schwarzmeier

Niederbayerischer Meister: Der TSV Grafenau. − Foto: Schwarzmeier

Niederbayerischer Meister: Der TSV Grafenau. − Foto: Schwarzmeier


Für Grafenau trafen: Hufsky, Adam, Butscher, Nowak, Kern.

Für Pfarrkirchen trafen: Gruber, Muthmann, Ljutic. Ben Gerstl scheitert an Jan Lentner.

Um Platz 3 (Sechsmertschießen)

Freyung – Landshut-Münchnerau 4:5

Halbfinale

Pfarrkirchen – Freyung 2:0: Nach einer relativ ereignislosen ersten zehn Minuten ging die TuS in der zweiten Halbzeit in Führung. In den letzten Minuten versuchte Freyung alles, versiebte allerdings ein Großchance um die andere. Als der TV dann auch den Keeper vom Feld nahm, machte Pfarrkirchen alles klar. Tore: 1:0 Endrit Mehmeti; 2:0 Muja Besard.

Grafenau – Landshut-Münchnerau 2:1: Die Partie begann mit zwei schnellen Toren, verflachte dann aber – bis zur 8. Minute, als Lukas Hagl den Ball von der Mittellinie zum 2:1 für Grafenau ins Netz donnerte. Nach dem Wechsel verwaltete der TSV das Ergebnis, Landshut-Münchnerau konnte dies aber nicht nutzen. Tore: 1:0 Stefan Garhammer; 1:1 Giuseppe Cafariello; 2:1 Lukas Hagl.

Gruppe A:

Niederwinkling – Schierling 0:2/Tore: 0:1, 0:2 Christian Brandl.

Grafenau – Pfarrkirchen 1:3 /Tore: 0:1 Valdrin Blakaj; 1:1 Bastian Butscher; 1:2 Endrit Mehmeti; 1:3 Blakaj.

Niederwinkling – Grafenau 0:3/ Tore: 0:1 Butscher; 0:2 Stefan Garhammer; 0:3 Michael Kern

Pfarrkirchen – Schierling 2:2 /Tore: 1:0 Besard Muja; 2:0 Valdrin Blakaj; 2:1, 2:2 Christian Brandl.

Schierling – Grafenau 1:4 / Tore: 0:1 Sebastian Krauß; 0:2 Alex Adam; 0:3 Johannes Hofbauer; 1:4 Jonas Zeller

Pfarrkirchen – Niederwinkling 2:0 / Tore: 1:0 Muja Besard: 2:0 Ilirian Blakaj.

Endstand

1. Pfarrkirchen – 7:3 – 7

2. Grafenau – 8:4 – 6

3. Schierling – 5:6 – 4

4. Niederwinkling – 0:67 – 0

Gruppe B

Freyung – Oberpöring 1:2 / Tore: 1:0 Klaus Huber; 1:1 Richard Wagner; 1:2 Daniel Heigl

Fürstenzell – LA-Münchnerau 2:2 / Tore: 0:1 Christian Inderst; 1:1 Thomas Firmhofer; 1:2 Inderst; 2:2 Johannes Reitberger

Freyung – Fürstenzell 1:1 / Tor: 0:1 Johannes Reitberger; 1:1 Klaus Huber.

LA-Münchnerau – Oberpöring 2:0 / Tore: 1:0 Giuseppe Cafariello; 2:0 Christian Kühn

Oberpöring – Fürstenzell 1:1 / Tore: 0:1 Willi Demlehner; 1:1 Daniel Heigl

LA-Münchnerau – Freyung 0:1 / Tor: 0:1 Fernandes De Lima, Marco

Endstand

1. Landshut-Münchnerau – 4:3 – 4

2. Freyung – 3:3 – 4

3. Oberpöring – 3:4 – 4

4. Fürstenzell – 4:4 – 3













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