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23.10.2019  |  18:27 Uhr

Bruckmühl führt zur Saisonhalbzeit die Tabelle der Bezirksliga Ost an – Heimische Bilanz fällt gemischt aus

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Ein verbissenes Lokalderby: Zwischen Teisendorf mit Thomas Burghartswieser (r.) und Saaldorf mit Timo Portenkirchner gab es am 11. Spieltag Mitte September keinen Sieger – das Duell endete 1:1. −Foto: Butzhammer

Ein verbissenes Lokalderby: Zwischen Teisendorf mit Thomas Burghartswieser (r.) und Saaldorf mit Timo Portenkirchner gab es am 11. Spieltag Mitte September keinen Sieger – das Duell endete 1:1. −Foto: Butzhammer

Ein verbissenes Lokalderby: Zwischen Teisendorf mit Thomas Burghartswieser (r.) und Saaldorf mit Timo Portenkirchner gab es am 11. Spieltag Mitte September keinen Sieger – das Duell endete 1:1. −Foto: Butzhammer


Die Hälfte der Saison in der Fußball-Bezirksliga Oberbayern Ost ist rum – und die Liga hat einen überraschenden Tabellenführer: Der SV Bruckmühl aus dem westlichen Landkreis Rosenheim steht auf Platz 1 – ein Aufsteiger, der vor der Saison eigentlich nur die Klasse halten wollte, nun aber in der Winterpause über neue Ziele nachdenken möchte. Die Bilanz der heimischen Vereine fällt gemischt aus.

"Bei uns hat keiner im Verein damit gerechnet, dass wir zur Halbzeit da vorne stehen", sagt der Fußball-Abteilungsleiter im SV Bruckmühl, Michael Straßer. Bewusst sei den Verantwortlichen gewesen, dass die Truppe nicht so schlecht ist, zumal sie ja im Sommer punktuell ergänzt wurde. "Dieses Gefühl hatten wir, ja." Dass es dann aber gleich so gut läuft für den SVB... Aktuell führt die Mannschaft vom Trainerteam Maik Blankenhorn und Marcus Weiss die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an, stellt den drittbesten Angriff und die drittbeste Defensivreihe. "Man kann es nicht an einzelnen Punkten allein festmachen, woher der Erfolg kommt. Es sind vielmehr etliche kleine Räder, die alle ineinander greifen", beschreibt Straßer.

Die Kicker des TSV Teisendorf, einem weiterer Aufsteiger, müssen noch viele Punkte sammeln. "Wir sind nicht zufrieden, hatten von Anfang an personelle Probleme und mussten wenig erfahrene Leute aus der zweiten Mannschaft spielen lasen", sagt Abteilungsleiter Moritz Bauregger. Nach der Hinrunde steht Platz 14 für den TSV in der 15er-Liga. Gerade einmal acht Zähler hat die Truppe von Trainer Andreas Brandl in bisher 13 Spielen gesammelt (die Partie vom 13. Spieltag gegen Baldham-Vaterstetten wurde auf 30. November verlegt). "Wenn der Kader immer komplett gewesen wäre, wären wir nicht hinten reingefallen", ist sich Bauregger sicher.

Fehlenden Trainingsfleiß oder Motivation kann er seinen Kickern nicht vorwerfen, im Gegenteil. "Wir lassen die Köpfe nicht hängen, aber es müssen mehr Punkte her, sonst wird das Ganze schwierig." Vielleicht helfen Neuverpflichtungen im Winter? Bauregger ist skeptisch: "Bei uns fließt kein Geld. Und vielen Fußballern geht es ja schon um kleine Beträge." Teisendorfs Philosophie sei es immer schon gewesen, mit den eigenen Leuten erfolgreich zu sein, um nicht Externe holen zu müssen. Und wenn es um den Klassenerhalt geht? "Wir müssen jetzt erst einmal noch bis zur Winterpause in den fünf Partien plus Nachholspiel kräftig punkten, sonst hat es sich bis dahin ohnehin fast schon erledigt."

Keine Sorgen um den Tabellenkeller muss sich der SV Saaldorf machen. Die Mannen von Trainer Pascal Ortner fühlen sich, den Worten des Coaches zu Folge, eher zu Höherem berufen: "Ich habe mir bewusst jedes Team angeschaut und muss sagen, wir können schon oben mitspielen." Warum es dennoch nur zu Rang 7 reicht, hat der ehemalige österreichische Juniorennationalspieler ausgemacht: "Wir bekommen zu leicht Gegentore und vernebeln vorne zu fahrlässig unsere Chancen." Dennoch: Mit 31 Treffern stellt Saaldorf, zusammen mit Freilassing, den besten Angriff der Bezirksliga.

Deren Coach Franz Pritzl ist mit der bisherigen Saison "teils zufrieden". Auf der einen Seite freut er sich durchaus, nachdem Freilassing den Last-Minute-K.o. in der Aufstiegs-Relegation gegen Aiglsbach in Juni erfahren hat und die Mannschaft sich schnell wieder gefangen hat. Auf der anderen Seite ärgert er sich über die jüngste Serie von fünf Partien ohne Sieg, in der der Abstand nach oben deutlich größer geworden ist. Denn klar ist auch: Die Ansprüche bei den Eisenbahnern sind nach wie vor hoch, sie wollen in die Landesliga. "Mein Ziel ist es nicht, in der Tabelle schlechter abzuschneiden als in der letzten Saison", sagt Pritzl. − alaMehr dazu lesen Sie am 24. Oktober im oberbayerischen Heimatsport der PNP.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Bruckmühl
19
38:19
41
2.
VfB Forstinning
18
33:21
34
3.
SVN München
19
35:23
33
4.
SG Reichertsheim-Ramsau/Gars
19
33:23
33
5.
ESV Freilassing
19
36:15
33
6.
SC Baldham-Vaterstetten
18
36:28
29
7.
TSV Bad Endorf
19
26:27
29
8.
SV Saaldorf
18
39:27
27
9.
TSV Buchbach II
19
26:30
27
10.
Spvgg Haidhausen
19
29:35
23
11.
FC Aschheim
17
24:21
22
12.
TSV Dorfen
18
26:38
22
13.
TSV Teisendorf
19
21:40
15
14.
TSV Ebersberg
19
18:37
15
15.
VfL Waldkraiburg
18
15:51
7




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