Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...





Vorschau aufs Wochenende  |  24.09.2021  |  08:00 Uhr

Derby-Premiere in Waldkirchen und die Rückkehr des "Bombers": Der Bezirksliga-Spieltag

Lesenswert (4) Lesenswert Weitersagen Weitersagen drucken Drucken


  • Artikel 41 / 49
  • Pfeil
  • Pfeil




Immer noch in Grün-Weiß, nun aber für den SV Oberpolling: Benjamin Neunteufel führt seine Elf am 11. Spieltag der Bezirksliga Ost am Reuthinger Weg aufs Feld – der Anlage von Ex-Klub SV Schalding-Heining. −Foto: Sigl

Immer noch in Grün-Weiß, nun aber für den SV Oberpolling: Benjamin Neunteufel führt seine Elf am 11. Spieltag der Bezirksliga Ost am Reuthinger Weg aufs Feld – der Anlage von Ex-Klub SV Schalding-Heining. −Foto: Sigl

Immer noch in Grün-Weiß, nun aber für den SV Oberpolling: Benjamin Neunteufel führt seine Elf am 11. Spieltag der Bezirksliga Ost am Reuthinger Weg aufs Feld – der Anlage von Ex-Klub SV Schalding-Heining. −Foto: Sigl


Die Bezirksliga Ost geht ins zweite Saisondrittel über: Der 11. Spieltag steht an. Highlights zu erwarten sind in Waldkirchen, wo der TSV erstmals überhaupt in einem Ligaspiel auf den SV Grainet trifft, und bei der Rückkehr von Benni Neunteufel nach Schalding. – Die Vorschau:

Waldkirchen – Grainet (Freitag, 18.30 Uhr): In diesem Landkreisderby steckt viel Brisanz. Zum ersten Mal treffen die 1. Mannschaften beider Vereine in einem Meisterschaftsspiel aufeinander – und dann geht es gleich um die (vorübergehende) Tabellenführung. "Beim Gegner werden alle Kerzen glühen. Wir müssen genauso heiß sein und zugleich kühlen Kopf bewahren", fordert Waldkirchens Trainer Anton Autengruber. Zwei sieglose Derbys nacheinander will seine Elf mit einem Sieg über den punktgleichen SVG vergessen machen. Die Graineter sind auswärts noch ohne Punktverlust und wollen unbeschwert in diese Partie gehen. "Wir haben nichts zu verlieren", betont Abteilungsleiter Florian Wurm: "Auch wenn die Tabelle etwas anderes aussagt, alles andere als ein Heimsieg wäre eine große Überraschung", ergänzt er. Stefan Grimbs droht den Gästen verletzungsbedingt auszufallen, beim TSV kehren Tobias Krenn und Mario Strahberger in das Aufgebot zurück.

Hutthurm – Simbach/Inn (Freitag, 19.30 Uhr): "Wir wissen, dass die Simbacher ihre Punkte meistens auswärts einfahren", zeigt sich SVH-Spielertrainer Albert Krenn gut vorbereitet auf das Freitags-Match. Allerdings seien seine Jungs derzeit gut drauf und wollen den Schwung der letzten Wochen mitnehmen und daheim punkten. Wieder mit dabei sind Christoph Goldschmidt, Stefan Pecher und Keeper Joseph Breinbauer. Dafür fehlt der verletzte Nikola Vasic, fraglich ist das Mitwirken von Jonas Waldbauer. Auf die 0:5-Klatsche gegen Neu-Tabellenführer Künzing ließ die Elf von Spielertrainer Heiko Schwarz ein überzeugendes 3:0 im Derby gegen Hebertsfelden folgen. Im Duell der Tabellennachbarn gegen Hutthurm erwartet Schwarz einen weitaus offeneren Verlauf: "Es wird ein Spiel auf Augenhöhe gegen eine sehr körperliche Hutthurmer Mannschaft." Der Fokus in der Vorbereitung habe darauf gelegen, einfache Abwehrfehler wie gegen Künzing möglichst zu vermeiden. Schwarz selbst wird verletzungsbedingt die Mission nur von der Seitenlinie anleiten können. Weiterhin fehlen: Enes Deniz, Jens Maser, Jakob Nüßlein, Christoph Riedl, Dino Salkanovic und Haris Sistek.

Ruhmannsfelden – Hebertsfelden (Samstag, 15 Uhr): Nach enttäuschenden Tagen – der 1:3-Niederlage in Künzing und dem Pokal-Aus gegen Deggendorf – will die Spvgg Ruhmannsfelden zurück in die Erfolgsspur. "Wir werden die Gäste sicherlich nicht nach ihrem Tabellenstand messen und brauchen endlich wieder eine fehlerfreie Leistung", fordert Sportlicher Leiter Alois Wittenzellner vor dem richtungsweisendem Duell. Bastian Kilger (Urlaub) kann dieses Mal nicht mitwirken, die Einsätze von Johannes Wittenzellner und Dominik Weinberger sind fraglich. Als klarer Favorit gehen die Lerchenfeldkicker dennoch in dieses Spiel. Hebertsfelden ist nach zwei Pleiten mit insgesamt 0:10 Toren angeschlagen: "Wir strotzen nicht gerade vor Selbstvertrauen", gibt Trainer Simon Zehrer zu. "Vor allem defensiv müssen wir wieder werden und wollen versuchen, mit einer guten Mannschaftsleistung etwas Zählbares mitzunehmen. Verzichten muss Zehrer auf die Verletzten Simon Eichinger, Tobias Bachmaier und Tobias Kink. Dazu ist der Einsatz einiger weiterer Akteure fraglich.

Schöfweg – Mauth (Samstag, 16 Uhr): Ein für beide Seiten sehr wichtiges Spiel: Schöfweg wittert die Chance, sich mit einem Sieg "ans Mittelfeld der Tabelle dranzuhängen", wie Trainer Matthias Süß sagt. Die Mauther möchten endlich den ersten Dreier feiern. "Wir werden Woche für Woche alles daran setzen", verspricht Abteilungsleiter Maximilian Stockinger. Erwartet werden leidenschaftliche Zweikämpfe und jede Menge Derby-Emotionen. Der Ausgang ist offen, meint auch der Schöfweger Coach: "Leider haben wir bislang oft gegen Mannschaften auf Augenhöhe nicht unsere beste Leistung zeigen können." Er muss womöglich den ein oder anderen gesundheitlich angeschlagenen Spieler ersetzen, bei dem TSV fehlt neben Korbinian Tolksdorf mit Jonas Gaisbauer ein weiterer Stürmer. Auch Florian Segl fällt weiterhin aus.

Grafenau – Künzing (Samstag, 16 Uhr): Von den letzten fünf Duellen mit den Römern konnte Grafenau keines gewinnen und Spielertrainer Thomas Beyer weiß, "dass Künzing die bislang härteste Nuss ist". Wie will er den Siegeszug des neuen Spitzenreiters stoppen? "Ruhe bewahren, zu Null spielen und Nadelstiche setzen", sagt der 41-Jährige. So wie in Grainet (1:0). Marco Fernandes De Lima und Benjamin Klose können nicht mithelfen, diesen Plan umzusetzen. "Die Statistik kannte ich gar nicht, aber das soll natürlich so bleiben", sagt Thomas Prebeck hoffnungsvoll und gibt sich selbstbewusst: "Wir sind gut drauf und können sagen: Der Gegner muss sich nach uns richten." Dennoch erwartet er eins der schwierigeren Spiele für seine Elf. "Eine Mannschaft spiegelt immer den Trainer, und Tom (Beyer) denkt als Abwehrspieler defensiv. Sie sind sehr unangenehm im letzten Drittel – und vorn haben sie mit Sima einen Stürmer, der aus keiner Chance zwei Tore machen kann." Fraglich ist der Einsatz von Max Bauer (Oberschenkelprobleme), Leon Weigl musste in der Trainingswoche erkrankt aussetzen.

Schalding II – Oberpolling (Sonntag, 14 Uhr): Spät haben die Schaldinger zuletzt gegen Hutthurm den 2:2-Ausgleich kassiert. Das wurmt Trainer Christopher Pauli: "Leider gelingt es uns derzeit nicht, über 90 Minuten eine konstante Leistung zu bringen", moniert der 32-Jährige. Positiv stimmt ihn jedoch, dass die Stimmung innerhalb der Truppe sehr gut ist und jeder im Training Gas gibt. Daher ist Pauli überzeugt, dass "wir gegen Oberpolling wieder eine engagierte Leistung zeigen werden. Wir fokussieren uns darauf, leichte Fehler zu vermeiden und offensiv unsere guten Ansätze in Zählbares umzumünzen. Die Punkte sollten jedenfalls in Schalding bleiben." Das sieht natürlich SVO-Spielertrainer Benni Neunteufel anders. Der langjährige Goalgetter in Diensten des SV Schalding will nicht an seine alte Wirkungsstätte fahren, "um die Punkte kampflos herzugeben". Mindestens ein Zähler soll herausspringen, auch wenn der Routinier weiß, dass dieses Vorhaben bei der jungen, spielstarken Schaldinger Mannschaft nicht leicht umzusetzen sein wird. Laut Neunteufel hat sich die Personallage bei den "Pollingern" etwas entspannt.

Pfarrkirchen – Freyung (Sonntag, 15.30 Uhr): Obwohl sich seine Mannschaft bislang nicht von den Abstiegsplätzen absetzen konnte, ist Freyungs Trainer Klaus Gibis mit den Leistungen zufrieden: "Wir haben uns immer – mit Ausnahme des Spiels in Künzing – gut verkauft, in einigen Situationen fehlten Ruhe, Geduld oder Cleverness, darum haben wir vielleicht den ein oder anderen Punkt zu wenig", kommentiert Gibis das erste Saison-Drittel. Dass mit dem TV immer zu rechnen ist, zeigte das Derby gegen Waldkirchen (1:1). Eine Halbzeit lang waren die Kreisstädter unterlegen, dann brachte Alex Starkl den TV mit einer Aktion zurück ins Spiel (Elfer rausgeholt und verwandelt). Danach waren die Freyunger nahe dran an einer dicken Überraschung, die sie nun bei der TuS in Pfarrkirchen angreifen. − aug/fed/He/mid/sliSpielfrei: FC Salzweg.












Sicherheitscode:



Dokumenten Information
Copyright © heimatsport.de 2021
Dokument erstellt am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Waldkirchen
18
40:18
37
2.
SV Schalding II
18
36:26
34
3.
Pfarrkirchen
18
39:25
31
4.
Grafenau
18
29:21
31
5.
Künzing
17
41:30
28
6.
Grainet
18
30:30
28
7.
Ruhmannsfelden
18
35:24
28
8.
Schöfweg
18
24:24
25
9.
Salzweg
18
27:31
24
10.
Hutthurm
18
41:36
23
11.
ASCK Simbach
17
29:31
23
12.
Oberpolling
18
33:44
20
13.
Freyung
17
17:34
15
14.
Mauth
18
22:41
14
15.
Hebertsfelden
17
15:43
7




Im Abseits: Sascha Mölders ist bei 1860 München bis auf Weiteres nicht Teil der Mannschaft. −F.: imago images

Der TSV 1860 München hat seinen Star-Stürmer Sascha Mölders vor die Tür gesetzt...



Mit seinem 50. Tor in der Champions League brachte Thomas Müller (hinten) die Bayern gegen Barcelona in Führung. Am Ende hieß es 3:0. −Foto: Hoppe, dpa

Angetrieben von Jubiläumstorschütze Thomas Müller hat der FC Bayern seine Sechs-Siege-Gruppenphase...



Der Dirigent: Spielertrainer Florian Kasberger hat beim FC Unteriglbach Begeisterung entfacht. Hohe Trainingsbeteiligung, topmotivierte Spieler sind wichtige Zutaten für sein Erfolgsrezept. −Fotos: Mike Sigl

Erfolg kann auch Nachteile haben. "Die Mannschaft hat mich einen Haufen Geld gekostet"...



Frontmann des SV Winzer: Andreas Stadler bleibt über die laufende Saison hinaus Trainer.

Der Spitzenreiter der Kreisklasse Deggendorf, der SV Winzer, steht weiter für Kontinuität auf der...



Sitzt den gesamten Dezember allein: Straubing-Tigers-Maskottchen Tigo wird niemanden im Stadion animieren können – weil in der DEL anders als beispielsweise in der Oberliga Süd keine Zuschauer zugelassen sind. −Foto: Stefan Ritzinger

Bayern macht die Schotten dicht, zumindest im Sport: Nur noch innerbayerische Duelle dürfen in...





Sitzt den gesamten Dezember allein: Straubing-Tigers-Maskottchen Tigo wird niemanden im Stadion animieren können – weil in der DEL anders als beispielsweise in der Oberliga Süd keine Zuschauer zugelassen sind. −Foto: Stefan Ritzinger

Bayern macht die Schotten dicht, zumindest im Sport: Nur noch innerbayerische Duelle dürfen in...







Facebook


 Facebook Like-Box aktivieren 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)









realisiert von Evolver