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Die Lage beim Bezirksligisten  |  12.02.2021  |  08:00 Uhr

Zufriedenheit, Zusammenhalt und viele Zusagen: In Ruhmannsfelden herrscht Zuversicht

von Alexander Augustin

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Voll in der Spur: Der Herbst war ein goldener für die Spvgg Ruhmannsfelden um Robert Peter (v.l.), Bastian Kilger und Dennis Edenhofer. Dann kam der Lockdown. Aufgrund der hervorragenden Ausgangslage für die Restsaison hofft man am Lerchenfeld auf eine baldige Fortsetzung. −F.: Bloch

Voll in der Spur: Der Herbst war ein goldener für die Spvgg Ruhmannsfelden um Robert Peter (v.l.), Bastian Kilger und Dennis Edenhofer. Dann kam der Lockdown. Aufgrund der hervorragenden Ausgangslage für die Restsaison hofft man am Lerchenfeld auf eine baldige Fortsetzung. −F.: Bloch

Voll in der Spur: Der Herbst war ein goldener für die Spvgg Ruhmannsfelden um Robert Peter (v.l.), Bastian Kilger und Dennis Edenhofer. Dann kam der Lockdown. Aufgrund der hervorragenden Ausgangslage für die Restsaison hofft man am Lerchenfeld auf eine baldige Fortsetzung. −F.: Bloch


Wenn man so will, war das Jahr 2020 eines der erfolgreichsten in der Geschichte der Spvgg Ruhmannsfelden. Totopokal gewonnen, im BFV-Pokal den Landesligisten Tegernheim rausgeworfen, in der Liga alle Spiele gewonnen.

Gut, zur Wahrheit gehört, dass die Bezirksliga Ost 2020 nur an zwei Wochenenden gespielt hat, aber die Form der Mannschaft von Trainer Viktor Stern war durchaus beeindruckend in den wenigen Fußball-Tagen dieses besonderen Jahres. "Wir können wirklich sehr zufrieden sein", sagt Sportchef Alois Wittenzellner (34) rückblickend.

"Die Pandemie wird Folgen haben. Da sind wir auch als Verein gefordert, die Jugend wieder zu motivieren", sagt Alois Wittenzellner, Sportlicher Leiter der Spvgg Ruhmannsfelden

"Die Pandemie wird Folgen haben. Da sind wir auch als Verein gefordert, die Jugend wieder zu motivieren", sagt Alois Wittenzellner, Sportlicher Leiter der Spvgg Ruhmannsfelden

"Die Pandemie wird Folgen haben. Da sind wir auch als Verein gefordert, die Jugend wieder zu motivieren", sagt Alois Wittenzellner, Sportlicher Leiter der Spvgg Ruhmannsfelden


Beim Blick nach vorne hat er seine Hoffnung noch nicht ganz verloren. "Wir haben schon noch ein bisschen Zeit, um die Saison vernünftig zu Ende zu spielen", sagt er. Allerdings: Je länger Lockerungen im Sport auf sich warten lassen, desto enger wird der Zeitplan. "Ich habe die Hoffnung, dass wir Anfang oder Mitte April zumindest fürs Training wieder zurück auf den Platz können", sagt Wittenzellner. Der Bayerische Fußball-Verband hat die Saison vorsorglich um einen Monat bis 31. Juli verlängert.

Für die Spvgg Ruhmannsfelden wäre ein coronabedingter Abbruch eine große Enttäuschung. In der Liga haben die Lerchenfeld-Kicker auf Platz vier die Aufstiegsränge zumindest noch im Blick (derzeit sieben Punkte Rückstand auf Osterhofen, die auf dem Relegationsplatz liegen). Im Ligapokal liegen sie nach zwei Siegen in den ersten drei Vorrundenspielen aussichtsreich im Rennen. Auch über den Ligapokal wird ein Aufsteiger in die Landesliga ausgespielt. Und Pokal können sie ja, das haben die Ruhmannsfeldener in diesem höchst erfolgreichen Sommer 2020 bewiesen. "Wir hoffen natürlich, dass der Ligapokal noch zu Ende gespielt wird, in welcher Form auch immer", sagt Sportchef Wittenzellner. Man wolle die gute Saison vernünftig zum Abschluss bringen – mit Trainer Viktor Stern.

Der 68-Jährige wollte eigentlich bereits im vergangenen Sommer abtreten, hatte sich aber aufgrund der besonderen Umstände dazu entschieden, doch noch weiterzumachen. Dafür ließ er ein Engagement als Teammanager beim Landesligisten Bad Kötzting platzen. "Viktor hat immer gesagt, dass er das Begonnene gerne zu Ende bringen möchte", sagt Wittenzellner. "Und wir als Verein sehen das genauso."

Im Sommer übernimmt dann das Trainer-Duo Martin Kress (34, bisher Sterns "Co") und Erich Hagengruber (40). "Die sollen dann sauber starten können", sagt Wittenzellner.

Personell hat sich im Winter wenig getan. Der schon im Dezember angekündigte Neuzugang ist immer noch nicht da und auch sonst liegt vieles auf Eis, erzählt der Sportchef. "Klar, es gibt die ein oder anderen Gespräche, aber etwas Spruchreifes können wir nicht vermelden."

Besondere Verstärkung hat Ruhmannsfelden ohnehin nicht nötig. Die Mannschaft blieb innerhalb der insgesamt vier Transferfenster dieser XXL-Saison weitgehend zusammen. Und auch für die kommende Saison hat bereits der Großteil der Mannschaft schon wieder zugesagt – auch Toptorjäger Dennis Edenhofer.

Derzeit halten sich die Spieler individuell fit. "Wir fangen sicher nicht bei Null an, wenn es wieder losgeht", glaubt Wittenzellner. Aus Sicht des Vereins sei der Lockdown besonders bitter: "Gerade hätten wir ohne Corona Hochkonjunktur auf unserem Kunstrasenplatz, da wäre jeden Tag Fußball geboten." So bleibt es still auf der Sportanlage am Lerchenfeld. Auch zum Leidwesen der Spieler. "Die Ungeduld steigt und man merkt jedem an, dass er raus will auf den Fußballplatz", sagt Wittenzellner.

Mehr dazu lesen Sie in der Freitagsausgabe der Heimatzeitung, Heimatsport.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TSV Grafenau
22
43:15
50
2.
SpVgg Osterhofen
21
59:21
48
3.
SV Schalding-Heining II
22
46:20
46
4.
SpVgg Ruhmannsfelden
22
53:25
41
5.
FC Salzweg
20
34:18
38
6.
FC Künzing
22
62:34
37
7.
SpVgg GW Deggendorf
21
27:33
28
8.
SV Schöfweg
22
35:45
26
9.
SV Oberpolling
20
26:36
24
10.
SV Hutthurm
21
35:48
24
11.
SV Grainet
22
42:42
23
12.
TV Freyung
22
21:35
22
13.
SpVgg Plattling
21
26:48
21
14.
SV Perlesreut
22
31:54
21
15.
SV Türk Gücü Straubing
21
28:61
20
16.
ASV Degernbach
21
26:59
12




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