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14.03.2019  |  16:51 Uhr

Der Bezirksliga-Auftakt: Plattling mit Sorgen, Stern mit Respekt vor Seidl, Degernbach hat "Bock"

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Vier Tore in den letzten zwei Spielen: Künzings Christian Seidl (Mitte) hat sein Visier schon wieder scharf gestellt – weswegen Ruhmannsfeldens Trainer Viktor Stern "Respekt" vor dem Stürmer hat. −Foto: Helmut Müller

Vier Tore in den letzten zwei Spielen: Künzings Christian Seidl (Mitte) hat sein Visier schon wieder scharf gestellt – weswegen Ruhmannsfeldens Trainer Viktor Stern "Respekt" vor dem Stürmer hat. −Foto: Helmut Müller

Vier Tore in den letzten zwei Spielen: Künzings Christian Seidl (Mitte) hat sein Visier schon wieder scharf gestellt – weswegen Ruhmannsfeldens Trainer Viktor Stern "Respekt" vor dem Stürmer hat. −Foto: Helmut Müller


Viele Fragezeichen vorm Auftakt der Bezirksliga Ost: Zwei Tage vor dem Start in die Frühjahrsrunde ist nicht klar, wie viele der acht Spiele tatsächlich stattfinden können. Sicher aber ist: Da, wo gespielt wird, geht’s richtig zur Sache. In Salzweg trifft der heimische FC auf die von Personalsorgen geplagte Spvgg Plattling, beide brauchen Punkte für den Klassenerhalt. Der SV Schalding II will in Mariaposching weiter Jagd auf den TSV Seebach machen, dessen Spiel beim FC Tittling auf der Kippe steht. Der SV Perlesreut stellt sich auf eine Kunstrasen-Partie beim FC Sturm Hauzenberg II ein, der TV Freyung will auswärts mutig auftreten. Das braucht es auch, denn die Degernbacher sind scharf auf den Auftakt. Die Vorschau:

FC Salzweg – Spvgg Plattling (Samstag, 14.30 Uhr; Hinspiel 1:1): "Wir konnten uns sowohl in der Kompaktheit als auch im spielerischen Bereich verbessern", umreißt FC-Spielertrainer Dominik Schwarz die Trainingsphase im neuen Jahr. "Da die Ergebnisse der Vorbereitung bekanntlich nichts wert sind, ist Vorsicht geboten, denn jetzt geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf." Der Coach selbst fällt wegen muskulärer Probleme aus, ansonsten meldet er "Kader komplett". Das Gastspiel in Salzweg wird das erste Pflichtspiel der Plattlinger in dieser Saison unter dem neuen Trainer Peter Gallmaier. Den 51-Jährigen plagen einige Sorgen. Da wäre eine "sehr durchwachsene" Vorbereitung, weil die Trainingsbeteiligung überschaubar war, so musste Gallmaier seine Jungs "viel im individuellen Bereich" machen lassen. Das schlug sich auch in den Testspielen nieder: Zwei Siegen gegen Kreisligisten (2:1, 4:1) stehen drei Niederlagen gegenüber: 1:4 gegen den FC Dingolfing (Bezirksliga), 2:3 gegen Landesligist Bad Kötzting und 2:5 gegen Kreisligist SC Kirchroth. Jetzt also Salzweg: "Für uns ist der Start sehr wichtig, weil wir in den ersten drei Spielen ausschließlich gegen Konkurrenten spielen", sagt Gallmaier. Ihm fehlen Michael Puzik und Michael Huber verletzt, Michael Döschl, Benjamin Schiller und Michael Steiger sind angeschlagen. Arber Bajselmani fehlt beruflich bedingt, Michael Kraskov sitzt eine drei Spiele lange Rotsperre ab.

Mariaposching – SV Schalding II (Samstag, 14.30 Uhr; Hinspiel 1:8): "Wir freuen uns, wenn es jetzt endlich wieder losgeht", sagt Mariaposchings Trainer Philipp Zacher (38), der von einer grundsätzlich guten Vorbereitung spricht. Die letzten beiden Tests gegen A-Klassist 1.FC Poppenberg (1:2) und den Kreisligisten TSV Ergoldsbach (1:1) waren "nicht berauschend", sagt Zacher, ist aber dennoch fest davon überzeugt, dass die Mannschaft "am Samstag ein anderes Gesicht zeigt". Ihm fehlt Winter-Neuzugang und Kreuzband-Patient Simon Edenhofer (19/von der SG Edenstetten), ansonsten sind alle Mann fit. Nach "harter Vorbereitung und durchwachsenen Ergebnissen ist jeder heiß auf den Start", berichtet Manuel Mörtlbauer, spielender Trainer der Schaldinger. Entsprechend wolle man das Jahr "positiv beginnen". Nicht dabei sind laut Mörtlbauer definitiv Florian Peter und Steven Dillinger.

FC Tittling – TSV Seebach (Samstag, 14.30 Uhr; Hinspiel 0:2): Noch ist man bei den Dreiburgenländern nicht sicher, ob die Partie gegen den Klassenprimus stattfinden kann. "Wir möchten gerne spielen", sagt aber Trainer Thomas Boxleitner, der, sollte es wirklich klappen mit der Austragung, seiner Truppe eindringlich mit auf den Weg gibt: "Wir müssen kompakter stehen als in den Vorbereitungsspielen, sonst könnte es ein schlechter Nachmittag werden." Zum Personal: "Neuzugang Thomas Hötzl hat wie berichtet Trainingsdefizite, Helmut Willmerdinger, mit Knieproblemen ohne Vorbereitung, wird wohl noch eine Zeit lang ausfallen. TSV-Trainer Josef Eibl (32) und seine Tabellenführer wollen gleich vom Start weg Vollgas geben. "Die Mannschaft brennt darauf, dass es nach der langen Vorbereitung endlich losgeht", sagt Eibl, seine Seebacher seien in diesem Duell "klarer Favorit". Dieser Rolle wolle man gerecht werden. Nicht mitspielen können Manuel Ebner und Thomas Fredl.

Ruhmannsfelden – FC Künzing (Samstag, 14.30 Uhr; Hinspiel 3:0): Nach der 0:1-Niederlage im Totopokal-Halbfinale gegen Schöfweg glaubt Ruhmannsfeldens Trainer Viktor Stern an einen "Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt". Die Chancen zum Liga-Auftakt gegen Künzing sieht der 66-Jährige nun "50:50". "Es kommt wahrscheinlich auf das Spielglück an", vermutet Stern, der vor allem vor Künzings wiedergenesenen Torjäger Christian Seidl Respekt hat. Verzichten muss Stern auf Kapitän Stefan Wittenzellner (26, Mittelfußverletzung), Johannes Wittenzellner (27, Armverletzung) und Markus Kraus (27, krank). "Zum Auftakt gibt es mit Sicherheit leichtere Aufgaben als Ruhmannsfelden", sagt FCK-Coach Thomas Prebeck, sieht die Künzinger aber "gut gerüstet." Nach einer guten Vorbereitung mit starken Auftritten u.a. bei Landesligist Hauzenberg (2:1) oder gegen Kreisligist FC Vilshofen (4:1) sei "jeder heiß auf das Match". Die Stärken des Gegners Ruhmannsfelden sieht Prebeck in dessen Kompaktheit und körperlicher Robustheit. Den Künzingern fehlt Martin Aschenbrenner verletzt (Kreuzband).

FC Hauzenberg II – SV Perlesreut (Sonntag, 14.30 Uhr; Hinspiel 1:2): "Auch wenn die Testspielergebnisse eine andere Sprache sprechen", sagt Michael Hellauer, "ist die Winterpause soweit gut verlaufen." Trotz der prekären Lage am Ende des 16-er Feldes sei die "Mannschaft gewillt, noch einen Relegationsplatz zu ergattern". Er weiß selbst, "dass wir hierzu eine Serie und auch das nötige Quäntchen Glück benötigen". Und zunächst einen Sieg gegen Perlesreut. Benedikt Fürst und Robert Berlinger können dazu nicht beitragen. Frühzeitig will der SV Perlesreut letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigen und der Spielplan könnte der Truppe von Georg Süß in die Karten spielen, denn am Sonntag geht‘s zum Schlusslicht Hauzenberg II und eine Woche später daheim gegen den Vorletzten Spvgg Mariaposching. Co-Trainer Matthias Url weiß, dass von ihm und seinen Mitspielern zwei Siege erwartet werden. "Wir möchten aus den ersten drei Spielen (inklusive dem Derby in Freyung, Anm.d.Red.) sieben Punkte holen, damit wir dann beruhigt in die restlichen Spielen gehen können", sagt der 31-Jährige, der von einer tollen Vorbereitung berichtet: "Wir haben sehr gut gearbeitet und alle sind bereit. Die Vorbereitung war ein voller Erfolg und das Trainingslager super: alles, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir umsetzen." Einziges negatives Erlebnis: Julian Thoma hat sich einen Muskelbündelriss zugezogen und fehlt mindestens am Sonntag.

ASV Degernbach – TV Freyung (Sonntag, 14.30 Uhr; Hinspiel 1:2): In Degernbach kann aller Voraussicht nach gespielt werden. Am Willen des ASV wird es jedenfalls nicht scheitern. "Wir fühlen uns ziemlich gut, die Jungs haben richtig Bock auf das Spiel", sagt Spielertrainer und Stürmer Billy Bonakis (32). Zwar seien die Test-Ergebnisse durchwachsen gewesen, aber grundsätzlich sei die Mannschaft "gut drauf". Fehlen werden Benedikt Gerl und Andrei Beica verletzt, Tobias Beringer begann ein Studium und steht vorerst nicht zur Verfügung. Aus einer komfortablen Situationen – 13 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsrelegation – geht der TV Freyung ins Frühjahr und kann deshalb befreit aufspielen. Spielertrainer Stephan Philipp fordert von sich und seinen Mitspielern, dass der Abstand zu Degernbach (acht Punkte) nach dem Spiel mindestens gleich ist. Mehr noch: "Mit einem Dreier können wir uns vieler Sorgen entledigen", formuliert der 31-Jährige, der auf Klaus Huber (Muskelverletzung), Daniel Krieg (gesperrt) und den privat verhinderten Markus Heinzl verzichten muss. Deshalb legt Philipp den Fokus zunächst auf eine "stabile Defensive" aus der heraus die Freyunger – erstmals auf Naturrasen in diesem Jahr – selbstbewusst nach vorne spielen wollen. − brö/fed/mid/sli
Die Spiele SV Schöfweg – SSV Eggenfelden (Hinspiel 2:2) und TSV Grafenau – Spvgg Osterhofen (1:2) sind offiziell noch nicht abgesagt, allerdings haben die Heimvereine bereits signalisiert, dass die Platzverhältnisse kein Spiel zulassen.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TSV Seebach
21
39:10
54
2.
SV Schalding-Heining II
20
41:14
47
3.
Spvgg Ruhmannsfelden
22
46:25
42
4.
FC Künzing
22
45:23
39
5.
Spvgg Osterhofen
21
29:25
34
6.
SSV Eggenfelden
21
29:22
34
7.
TSV Grafenau
21
37:22
32
8.
TV Freyung
21
21:23
30
9.
SV Perlesreut
22
33:36
29
10.
ASV Degernbach
22
37:33
26
11.
FC Salzweg
21
34:37
22
12.
SV Schöfweg
21
27:38
20
13.
Spvgg Plattling
21
25:32
20
14.
FC Tittling
21
26:49
19
15.
Spvgg Mariaposching
21
23:54
15
16.
FC Sturm Hauzenberg II
22
14:63
7




Vom Platz geschickt: Trainer Josef Eibl (sitzend, rechts). −Foto: Helmut Müller

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