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Bezirksliga Ost  |  20.05.2021  |  06:00 Uhr

"Mulmiges Gefühl" nach verpasster Meisterschaft – aber Grafenau gratulierte Osterhofen sofort

von Helmut Heininger

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Nicht belohnt für eine Klasse-Saison: Die Fußballer des TSV Grafenau um Spielertrainer Thomas Beyer (3. v.r.) wurden durch den Abbruch um ihre Meister-Chance gebracht. −F.: Duschl

Nicht belohnt für eine Klasse-Saison: Die Fußballer des TSV Grafenau um Spielertrainer Thomas Beyer (3. v.r.) wurden durch den Abbruch um ihre Meister-Chance gebracht. −F.: Duschl

Nicht belohnt für eine Klasse-Saison: Die Fußballer des TSV Grafenau um Spielertrainer Thomas Beyer (3. v.r.) wurden durch den Abbruch um ihre Meister-Chance gebracht. −F.: Duschl


Spieler und Verantwortliche des TSV Grafenau hatten einige Wochen Zeit, um die sich anbahnende Entscheidung des Bayerischen Fußball-Verbandes zu verdauen. Seit Dienstag ist es offiziell: Die Saison 2019/21 wird abgebrochen, Auf- und Absteiger nach der Quotientenregel ermittelt. Das trifft die Grafenauer mit voller Wucht.

Sie müssen als Spitzenreiter der Bezirksliga Ost der Spvgg Osterhofen Platz machen, die als Quotienten-Meister in die Landesliga aufsteigt. "Es war zwar absehbar – und dennoch hat mich am Dienstag nach der Bekanntgabe ein mulmiges Gefühl beschlichen. Es ist ganz bitter für uns, dass wir für eine geile Saison nicht belohnt worden sind. Andererseits musste jetzt endlich mal eine Entscheidung her. Und die akzeptieren wir auch, ohne nachzutarocken", sagt der 40-Jährige. Er zeigte sich als echter Sportmann: Sofort nach Bestätigung des Abbruchs hat Beyer Osterhofen zum Aufstieg gratuliert.


In den niederbayerischen PNP-Ausgaben vom Donnerstag, 20. Mai, finden Sie auf einer Doppelseite alle Abschlusstabellen der Corona-Saison und lesen dort Hintergründe zum Abbruch


Dabei durften die Säumerstädter noch hoffen, dass sich die Vereine bei der BFV-Abstimmung für die Variante B, also jeweils zwei Aufsteiger und keine Absteiger, entscheiden würden. Dann hätte auch der TSV den Sprung in die Landesliga geschafft. "Man muss aber ehrlicherweise sagen, dass eine Landesliga mit mindestens fünf Fixabsteigern und drei Releganten schon eine Riesen-Hausnummer für Grafenau gewesen wäre. Wir richten den Blick nach vorne, werden Gas geben und wieder angreifen", verspricht der Routinier. Aktuell wird in der Galgenau der künftige Kader festgezurrt. Beyer plädiert nach der langen Pause für eine ausgedehnte Vorbereitung. "Man sollte uns acht Wochen Zeit geben, um sich an die Belastung zu gewöhnen", sagt der Abwehr-Crack, der gerne den Blick über den Tellerrand richtet. "So unschön die sportliche Entscheidung für uns ist: Es gibt in diesen Zeiten schon Wichtigeres als den Fußball. Ich denke an meinen 14-jährigen Sohn Julian. Der hat seit Dezember seine Schule nicht mehr von innen gesehen. Auch das ist bitter, da relativiert sich doch einiges."












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Waldkirchen
3
8:3
9
2.
SV Schalding II
3
6:2
9
3.
Grainet
2
11:0
6
4.
Hebertsfelden
3
4:1
4
5.
Ruhmannsfelden
3
8:6
4
6.
Hutthurm
3
5:4
4
6.
ASCK Simbach
3
5:4
4
8.
Salzweg
3
4:4
4
9.
Freyung
2
2:2
2
9.
Schöfweg
2
2:2
2
11.
Künzing
2
5:6
1
12.
Grafenau
2
2:4
1
13.
Pfarrkirchen
3
2:9
1
14.
Mauth
3
2:10
1
15.
Oberpolling
3
3:12
1




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