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Kader erfährt Verjüngungskur  |  01.07.2020  |  06:00 Uhr

"Vier Talente, denen wir alles zutrauen": Warum Seebach sich bei Transfers neu orientiert

von Sebastian Lippert

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Herrenfußball-erprobt: Christoph Sibler (rechts) im Duell mit Hauzenbergs Spielertrainer Alexander Geiger. −Foto: Sven Kaiser

Herrenfußball-erprobt: Christoph Sibler (rechts) im Duell mit Hauzenbergs Spielertrainer Alexander Geiger. −Foto: Sven Kaiser

Herrenfußball-erprobt: Christoph Sibler (rechts) im Duell mit Hauzenbergs Spielertrainer Alexander Geiger. −Foto: Sven Kaiser


Drei der Neuzugänge sind 19, der vierte ist 18 Jahre jung: Landesligist TSV Seebach hat seinen Kader mit Stichtag 1. Juli deutlich verjüngt. Sportlicher Leiter Gunther Peukert und Teammanager Max Wandinger (55) überzeugten vier Talente vom Wechsel in den Deggendorfer Vorort. Was schon vor diesem Sommer mit Transfers wie Simon Schuster (20, aus Schalding) oder Simon Griesbeck (19, aus Nürnberg) eingeleitet worden war, wurde nun forciert: eine Verjüngungskur für den vor Erfahrung strotzenden Seebacher Kader.

Neben den Zugängen aus Niederalteich, Stefan Trifterer (19) und Marcel Müller (18/wir berichteten), schlossen sich heute außerdem Christoph Sibler (19), der Sohn des bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler, sowie Michael Lummer (19) dem Team an. Aus der eigenen A-Jugend – und damit aus dem Stamm der JFG Ohetal Kickers, einem Verbund mit dem SV Auerbach, dem TSV Hengersberg und dem SV Schaufling – rücken drei Spieler in die zweite Seebacher Mannschaft auf: Matthias Müller (18), Johannes Helmbrecht (18) und Nico Schlagintweit (18).

Aus dem Weg: Stefan Trifterer (19, links) kann zupacken und abräumen – oder gefährlich vor des Gegners Tor auftauchen. −Foto: Stefan Ritzinger

Aus dem Weg: Stefan Trifterer (19, links) kann zupacken und abräumen – oder gefährlich vor des Gegners Tor auftauchen. −Foto: Stefan Ritzinger

Aus dem Weg: Stefan Trifterer (19, links) kann zupacken und abräumen – oder gefährlich vor des Gegners Tor auftauchen. −Foto: Stefan Ritzinger


Stefan Trifterer, ein Sechser mit Offensiv-Geist und gutem Zweikampfverhalten, hatte vor der Corona-Pandemie bereits mit dem Team trainiert und dabei sowohl die Sportliche Leitung als auch das Trainerteam um Beppo Eibl und Christian Wloch überzeugt. "Marcel Müller habe ich dann in einem Spiel gegen Deggendorf gesehen", erzählt Peukert.

Mit Müllers Verpflichtung dürfte Seebach manch anderen Klub ausgestochen haben. Der pfeilschnelle 18-Jährige wurde vor etwas mehr als einem Jahr vom SSV Jahn Regensburg (II) umworben, auch am Reuthinger Weg in Schalding fiel der Name. Müller entschied sich damals aber für die Landesliga-Saison mit den Kumpels aus der A-Jugend (bis zum Abbruch 15 Spiele, 12 Tore) und erzielte außerdem bei fünf Einsätzen in der Niederalteicher Kreisliga-Mannschaft drei Tore. Der gebürtige Otzinger Müller hatte den Weg nach Niederalteich auch dank Spvgg-Teammanager Tobias Stadler gefunden und sich im Schutze der Niederalteicher Atmosphäre zu einem der interessantesten Talente der Region entwickelt. "Trifterer und Müller sind zwei junge, ehrgeizige Spieler, die ihre Chance nutzen wollen. Ich traue es ihnen zu, genauso wie Sibler und Lummer", sagt Peukert im Gespräch mit heimatsport.de.

Innenverteidiger Christoph Sibler kennt den Landesliga-Fußball der Herren bereits, achtmal durfte der Plattlinger in der ersten Elf der Spvgg Landshut ran. "Er hat richtig gute Spiele gemacht", sagt Peukert anerkennend. Die "Spiele" wehrte sich bis zuletzt gegen den Abgang Siblers, der seine weiteren Junioren-Jahre unter anderem bei der Spvgg Grün-Weiß Deggendorf verbrachte. Siblers Amateurvertrag in Landshut wurde dann aufgelöst, mit Zustimmung der "Spiele" wechselte Sibler nach Seebach.

Der Vierte im Bunde ist Michael Lummer. Der 19-jährige Mittelfeldmann spielte zuletzt im Trikot des SSV Jahn Regensburg. "Ein kommoder Bursch", sagt Peukert, Lummer sei ein Spieler mit ähnlicher Mentalität wie Simon Griesbeck: lernwillig, gut ausgebildet, ein Teamplayer.

Bis auf einen zweiten Torhüter neben Fabian Scholz – Niklas Krinninger verließ den TSV zum SV Schalding – ist der Kader soweit komplett, und verjüngt. Das sei ohnehin nötig geworden, sagt Peukert: "Unsere Mannschaft war ja vom Alter her relativ weit oben angesiedelt. Das sind jetzt vier hungrige Talente, denen wir alles zutrauen."

Hinweis der Redaktion: In der ursprünglichen Fassung dieses Artikels schrieben wir, dass der Spieler Christoph Sibler in Seebach einen Amateurvertrag unterschrieb. Dies war auf ein Missverständnis zwischen Redaktion und Verein zurückzuführen. Sibler löste einen Amateurvertrag in Landshut auf und spielt nun ohne Vertrag für Seebach. Der Fehler im Text ist korrigiert. Wir bitten um Entschuldigung. (1. Juli, 13.50 Uhr / sli).












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TSV Grafenau
20
39:13
46
2.
SpVgg Osterhofen
20
57:21
45
3.
SV Schalding-Heining II
20
43:19
42
4.
FC Künzing
20
62:31
37
5.
FC Salzweg
19
34:18
37
6.
SpVgg Ruhmannsfelden
20
49:24
35
7.
SpVgg GW Deggendorf
20
26:30
28
8.
SV Hutthurm
20
35:47
24
9.
SV Oberpolling
19
22:32
23
10.
SV Schöfweg
20
32:43
22
11.
SV Grainet
20
37:37
21
12.
SpVgg Plattling
20
25:45
21
13.
SV Perlesreut
20
30:51
20
14.
SV Türk Gücü Straubing
20
27:60
19
15.
TV Freyung
20
20:35
18
16.
ASV Degernbach
20
25:57
12




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