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15.08.2019  |  12:00 Uhr

Rot für den Trainer – und dann? BFV klärt nach "Platzverweis" für Osterhofen-Coach Oslislo auf

von Sebastian Lippert

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Rot für den Trainer – das gibt‘s auch nicht alle Tage: Osterhofen-Coach Martin Oslislo hat nun einen solchen "Platzverweis" bekommen – und wusste selbst nicht, was das für ihn bedeutet. −Foto: Symbolbild dpa

Rot für den Trainer – das gibt‘s auch nicht alle Tage: Osterhofen-Coach Martin Oslislo hat nun einen solchen "Platzverweis" bekommen – und wusste selbst nicht, was das für ihn bedeutet. −Foto: Symbolbild dpa

Rot für den Trainer – das gibt‘s auch nicht alle Tage: Osterhofen-Coach Martin Oslislo hat nun einen solchen "Platzverweis" bekommen – und wusste selbst nicht, was das für ihn bedeutet. −Foto: Symbolbild dpa


Martin Oslislo wusste selbst nicht so genau, was ihn jetzt erwartet. Als Erster in Niederbayern hatte der Trainer des Bezirksligisten Spvgg Osterhofen am vergangenen Samstag die rote Karte gesehen. Gelbe und Rote Karten für Trainer (und weitere Personen im direkten Mannschaftsumfeld) wurden zu dieser Saison neu eingeführt. Die Frage, die nicht nur Oslislo selbst sich stellte, war also die: Darf er seine Mannschaft am heutigen Donnerstag im Spiel beim SV Schöfweg von der Linie anleiten oder nicht?

Das war passiert: Martin Oslislo war mit einer Abseitsentscheidung von Linienrichter Jürgen Hingerl nicht einverstanden – und sagte ihm das auch. Zum Zeitpunkt des Vorfalls (73.) führte Favorit Osterhofen mit 1:0 gegen den TV Freyung, war aber nach berechtigtem Platzverweis gegen Alexander Heindl (grobes Foulspiel) seit der 50. Spielminute in Unterzahl. Schiedsrichter Nikolaj Finsterhölzl stellte Oslislo daraufhin mit der roten Karte vom Platz. Nach dem Abpfiff – das Spiel endete 2:0 – entschuldigte sich Oslislo bei SR-Assistent Hingerl.

Auf die Frage der Heimatsportredaktion am Sonntag, ob der Platzverweis denn irgendwelche Auswirkungen habe, war Martin Oslislo ratlos. Nicht nur er; auch für Josef Heckner war es Neuland, und das kommt nur selten vor: Der Ergoldinger ist Vorsitzender des Bezirkssportgerichts und mit allen erdenklichen Fällen Niederbayerns vertraut. Nur mit diesem nicht.

"Vom Gefühl her ist ein Trainer nach einer roten Karte nicht automatisch gesperrt – aber das ist für uns auch ganz neu", sagte Heckner am Telefon der Heimatsportredaktion. Vor den gelben und roten Karten jedenfalls, so Heckner, "hätte das eine klassische Geldstrafe gegeben." Erst eine Nachfrage Heckners bei der Rechtsabteilung des Bayerischen Fußball-Verbandes in München brachte Licht ins Dunkel: Solange vom zuständigen Sportgericht kein Urteil gefällt wurde, wird ein/e Trainer/in nicht gesperrt. Der Grund: In der Rechtsverordnung des Deutschen Fußball-Bundes ist zur automatischen Sperre nichts geregelt.

Nach heimatsport-Informationen wird erst auf dem nächsten DFB-Bundestag Ende September in Frankfurt am Main ein Antrag eines Landesverbandes verhandelt. An jenem Tag entscheiden die Delegierten darüber, ob Trainer automatisch für ein Spiel gesperrt werden sollen. In der Sportgerichts-Verhandlung zum Fall Oslislo stehen derweil also drei Optionen zur Wahl: ein Freispruch, eine Geldstrafe oder eine Sperre.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TSV Grafenau
7
17:3
18
2.
SpVgg Osterhofen
7
22:9
17
3.
FC Salzweg
7
16:9
16
4.
SpVgg Ruhmannsfelden
7
24:8
13
5.
SV Schalding-Heining II
7
13:4
13
6.
SpVgg Plattling
7
11:6
13
7.
FC Künzing
7
17:14
12
8.
SpVgg GW Deggendorf
7
8:7
12
9.
SV Oberpolling
7
10:11
11
10.
SV Hutthurm
7
11:13
8
11.
SV Schöfweg
7
12:17
5
12.
SV Grainet
7
8:15
5
13.
TV Freyung
7
6:16
5
14.
SV Perlesreut
7
7:19
4
15.
SV Türk Gücü Straubing
7
6:24
3
16.
ASV Degernbach
7
8:21
2




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