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13.08.2019  |  08:00 Uhr

"Kirche im Dorf lassen": Ruhmannsfelden-Trainer Stern drückt trotz starkem Start auf die Bremse

von Sebastian Lippert

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Seine Ruhe tut den Jungen gut: Spvgg-Trainer Viktor Stern. −Fotos: Sigl

Seine Ruhe tut den Jungen gut: Spvgg-Trainer Viktor Stern. −Fotos: Sigl

Seine Ruhe tut den Jungen gut: Spvgg-Trainer Viktor Stern. −Fotos: Sigl


Es gab eine zentrale Frage, über die sich am Freitagabend streiten ließ: Wann spricht man im Fußball von einem "verdienten" Sieg? Muss der spätere Gewinner auch die meiste Zeit überlegen sein oder reicht es, aus wenigen Chancen das Beste zu machen und im eigenen Strafraum das Glück auf seiner Seite zu haben?

Viele der etwas mehr als 300 Zuschauer beim Bezirksliga Ost-Spiel am Freitagabend in Künzing hatten einen unverdienten Sieg erkannt im 2:1 der Spvgg Ruhmannsfelden beim FCK. Und ja, man konnte das auch genau so sehen, waren es doch die Künzinger, die im ersten Durchgang Latte (13. Spielminute) und Pfosten (16.) trafen und in Halbzeit zwei anrannten wie die Wilden – aber dann vorm Tor eben auch auf die Kugel droschen wie wild, es erzwingen wollten. So hieß der Gewinner Ruhmannsfelden: jene Mannschaft, die in Halbzeit zwei genau einmal aufs Tor schoss. "Im Endeffekt ist der Sieg ein bisschen glücklich", sagte Ruhmannsfeldens Trainer Viktor Stern zehn Minuten nach Abpfiff, "vielleicht hat sich unsere extrem junge Mannschaft diesen Sieg aber über den Kampf verdient."

Voll erwischt hat hier nicht nur Künzings Stefan Zitzelsberger den Ruhmannsfeldener Torschützen zum 2:0, Bastian Kilger, sondern auch unser Fotograf vor Ort diese spektakuläre Szene.

Voll erwischt hat hier nicht nur Künzings Stefan Zitzelsberger den Ruhmannsfeldener Torschützen zum 2:0, Bastian Kilger, sondern auch unser Fotograf vor Ort diese spektakuläre Szene.

Voll erwischt hat hier nicht nur Künzings Stefan Zitzelsberger den Ruhmannsfeldener Torschützen zum 2:0, Bastian Kilger, sondern auch unser Fotograf vor Ort diese spektakuläre Szene.


Mit vier Schüssen aufs Tor holten die Gäste drei Punkte, wertvolle noch dazu. Der sehr jungen Mannschaft von Viktor Stern (ø-Alter 22,6) reichten starke 30 Minuten im ersten Durchgang zum Sieg. Dass die Gäste die kurze Schwächephase des FCK eiskalt ausnutzten, macht den Sieg letztlich doch verdient. Die Freude trübte die Verletzung von Tim Weinberger: Im Laufduell war der 19 Jahre junge Abwehrmann von Seidl leicht gestoßen worden, prallte mit Keeper Tremmel zusammen und musste mit einer Platzwunde am Kopf ausgewechselt werden.

Weinberger war einer von gleich fünf Spielern, die erst aus der A-Jugend aufrückten und nun schon in der Startelf standen. Dies sei auch der Grund, so Viktor Stern, weshalb die Spvgg heuer nicht zum Favoritenkreis der Bezirksliga Ost zählen werde: "Das entspricht nicht der Realität. Wir haben jetzt Jahr für Jahr Leistungsträger verloren und uns bewusst für den Weg entschieden, junge Spieler einzubauen und dem muss man auf die Dauer einer Saison Tribut zollen. Die meisten hoffen natürlich anders, aber da müssen wir die Kirche schon im Dorf lassen."












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TSV Grafenau
7
17:3
18
2.
SpVgg Osterhofen
7
22:9
17
3.
FC Salzweg
7
16:9
16
4.
SpVgg Ruhmannsfelden
7
24:8
13
5.
SV Schalding-Heining II
7
13:4
13
6.
SpVgg Plattling
7
11:6
13
7.
FC Künzing
7
17:14
12
8.
SpVgg GW Deggendorf
7
8:7
12
9.
SV Oberpolling
7
10:11
11
10.
SV Hutthurm
7
11:13
8
11.
SV Schöfweg
7
12:17
5
12.
SV Grainet
7
8:15
5
13.
TV Freyung
7
6:16
5
14.
SV Perlesreut
7
7:19
4
15.
SV Türk Gücü Straubing
7
6:24
3
16.
ASV Degernbach
7
8:21
2




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