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09.08.2019  |  09:46 Uhr

Neun Jäger sind hinter den Stodbärn her – und die jungen Wilden aus Schalding wollen sie erlegen

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Zweimal nacheinander hat die Schaldinger Reserve um Manuel Mörtlbauer einen Tabellenführer gestürzt – am Sonntag soll das gleiche Schicksal den TSV Grafenau ereilen. −Foto: Michael Sigl

Zweimal nacheinander hat die Schaldinger Reserve um Manuel Mörtlbauer einen Tabellenführer gestürzt – am Sonntag soll das gleiche Schicksal den TSV Grafenau ereilen. −Foto: Michael Sigl

Zweimal nacheinander hat die Schaldinger Reserve um Manuel Mörtlbauer einen Tabellenführer gestürzt – am Sonntag soll das gleiche Schicksal den TSV Grafenau ereilen. −Foto: Michael Sigl


Die ersten zehn Teams der Bezirksliga Ost trennen vor dem 4. Spieltag nur zwei Punkte – klar, dass an diesem Wochenende die Tabelle da kräftig durcheinander gewirbelt wird. Zumindest am Freitag gibt’s einen neuen Spitzenreiter Der Ausblick auf den Spieltag und die einzelnen Partien:

Künzing – Ruhmannsfelden
Freitag, 18.30 Uhr
"Wir sind richtig kaputt", sagte FCK-Trainer Thomas Prebeck nach dem kräftezehrenden Pokalspiel am Dienstagabend gegen Wacker Burghausen (0:6). Da kommt dieser Gegner eher ungelegen: Bei einer Niederlage werden die Römer von Ruhmannsfelden überholt. Die Lerchenfeld-Fußballer haben noch ganz frische ungute Erinnerungen an diesen "Landstrich" der Bezirksliga Ost. Da steht noch die 2:3-Niederlage bei der Spvgg Osterhofen vor zwei Wochen. In Künzing freilich, erinnert sich Abteilungsleiter Alois Wittenzellner, "haben wir immer eine gute Leistung gezeigt und wollen diese wieder abrufen". An eine mögliche körperliche Schwächung durch das Pokalspiel "glauben wir nicht. Das wird kein Nachteil. Vielmehr wird Künzing durch das Vereinsjubiläum (90 Jahre, Anm. d.Red) zusätzlich motiviert sein". Die Mannschaft von Viktor Stern muss ohne die Urlauber Tobias Riepl und Stefan Früchtl auskommen, Johannes Wittenzellner ist noch verletzt.

Salzweg – Deggendorf
Freitag, 18.45 Uhr
Vier Spiele, drei Siege: Der FC Salzweg steht im punktgleichen Führungsquartett und traut sich durchaus zu, weiter "bei der Musik" zu bleiben. "Es läuft wirklich ganz gut im Moment", freut sich Abteilungsleiter Stefan Holzinger, der aktuell auch im defensiven Mittelfeld die Fäden zieht. Der 30-Jährige warnt allerdings vor dem Freitags-Gegner aus Deggendorf: "Das ist eine ganz junge Truppe mit richtig guten Kickern. Wir müssen hellwach sein." TM Maximilian Heinz und Maximilian Zillner (beide Urlaub) fehlen ebenso wie der verletze Bruno Kapfer. Der Einsatz von Daniel Brummer ist noch offen. Die Salzweger hoffen natürlich auf Heimsieg Nummer 3, um ihren Teamausflug am Wochenende nach Obertauern besonders genießen zu können.

Die Spvgg Grün-Weiß hat ihre Bezirksliga-Tauglichkeit schon nach wenigen Spielen unter Beweis gestellt: Sieben Punkte holte die Wimber-/Sammer-Truppe aus Spielen gegen drei Titelkandidaten (Osterhofen, Ruhmannsfelden, Künzing) sowie den Vorjahres-Achten Freyung. "Die Stimmung ist gut", schreibt Pressesprecher Roland Schmidt. Keeper Dreier und Achatz sind zurück. Fehlen werden Mara, Wimber, Rothammer, Rothkopf und Beller.

Osterhofen – Freyung
Samstag, 16 Uhr
Nicht Stefan Lohberger, nicht Patrick Drofa: Der bislang treffsicherste Angreifer der Spvgg Osterhofen heißt Tahsin Kabak und ist 18 Jahre alt. Mit vier Toren hat der Stürmer bereits nach vier Spielen so viele Treffer auf dem Konto wie in der gesamten vergangenen Saison: Es scheint, als wäre das in Deggendorf ausgebildete Talent im Herrenfußball angekommen – die Gäste jedenfalls sollten ihr waches Auge nicht nur auf die üblichen Verdächtigen werfen, wollen sie Osterhofens Weg Richtung Bezirksliga-Tabellenspitze stoppen

Seit 2014 gab es sechs Spiele zwischen Osterhofen und Freyung, jedes Mal gingen die Herzogstädter als Sieger vom Platz. TV-Spielertrainer Stephan Philipp sagt zwar: "Jede Serie reißt mal." Der 32-Jährige weiß aber, dass seine Mannschaft krasser Außenseiter ist und es einer Sensation gleich käme, wenn die Freyunger aus Osterhofen etwas mit nach Hause bringen. Zumal es personelle Engpässe gibt: Mario Raab, Tobias Irlesberger (beide privat verhindert), Matthias Krampfl (gesperrt), Max Nendel und Florian Wirkert (beide verletzt) fallen aus. Dazu sind laut Philipp einige Spieler angeschlagen. Selbstvertrauen hat der TV dennoch: "In Ruhmannsfelden hat man gesehen, mit einer kompakten und disziplinierten Leistung können wir einen Großen ärgern."

Hutthurm – Straubing
Samstag, 16 Uhr
Erstmals erwischt hat es die Hutthurmer nach ihrem starken Start zuletzt beim 2:3 in Grainet. Am Samstag ist der noch punktlose "Umsiedler" Türk Gücü Straubing zu Gast. "Das ist natürlich eine höchst undankbare Aufgabe. Straubing ist nämlich viel besser, als es die Tabelle vermuten lässt. Das wird ein hartes Stück Arbeit", mutmaßt Teammanager Konrad Behringer, der den im Urlaub weilenden Trainer Armin Gubisch auch an der Seitenlinie vertritt. In Grainet hat er zumindest in Halbzeit 1 eine ordentliche Vorstellung gesehen. "Wir haben bei zweimaliger Führung die Entscheidung verpasst und dann den Faden verloren. Da müssen wir abgeklärter werden", sagt Behringer. Nikola Vasic ist wieder dabei, dafür fehlen die Urlauber Julian Graf und Max Freund.

Die Gäste aus Straubing treten noch einmal mit der Last personeller Probleme an. Der SV Türk Gücü, von der Bezirksliga West in die Ost gewechselt, steht nach bisher null Punkten aus vier Spielen schon gehörig unter Druck. Trainer Murat Demür genießt dennoch weiterhin den Rückhalt der Mannschaft: "Wir reden viel und haben klar ausgemacht, dass wir uns gemeinsam wieder rauskämpfen", sagte Demür.

Oberpolling – Schöfweg
Samstag, 16 Uhr
Nach dem Kraftakt beim 2:2 gegen Titelkandidat Osterhofen darf der SV Oberpolling gegen Schöfweg erneut daheim ran. Spielertrainer Alex Starkl bewertet den Gast als "unangenehmen Gegner, der zuletzt in die Spur gefunden hat". Trotz allem will der Aufsteiger mit breiter Brust zu Werke gehen und voll dagegen halten. Starkl: "Wenn wir die gleiche Leidenschaft wie in der Vorwoche an den Tag legen, können wir gewinnen. Wenn aber jemand meint, es geht auch mit etwas weniger, erleben wir unser blaues Wunder." Trainer-Kollege Mario Enzesberger fehlt weiterhin wegen eines Bänderrisses am Sprunggelenk, will aber in zwei Wochen wieder eingreifen. Neben den verletzten Cracks wie Dominik Marold, Constantin Pilsl, Philipp Triebe, Michael Kurz, Florian Feichtinger und Philipp Kohlbauer fehlen dem SVO diesmal auch die Urlauber Martin Braumandl, Stefan Pecher und Daniel Stömmer.

Die ersten Punkte haben der Schöfweger Mannschaft und ihrem Trainer Matthias Süß richtig gut getan. Nun geht es für Wildfeuer & Co. zum Aufsteiger, dem Süß höchsten Respekt zollt: "Sie spielen bisher brutal effektiv", weiß der 30-Jährige. Er rechnet mit einem richtigen Kampfspiel und hofft, dass sein Team dagegenhalten kann und dabei die Ordnung behält, weil "sie mit Starkl, Pecher und Ellinger schon extrem gefährlich sind". Verzichten muss Süß auf Torwart Josef Löffelmann (Urlaub), Jure Matic, der bis auf Weiteres verletzungsbedingt fehlt. Alexander Pauli ist weiterhin angeschlagen, dafür könnte Martin Friedl nach seinem Mittelfußbruch für einen Kurzeinsatz bereit sein.

Perlesreut – Degernbach
Samstag, 16 Uhr
Ein Dominostein soll der Trainerwechsel sein, den die Perlesreuter in dieser Woche vollzogen haben. Der sportliche Leiter Andreas Spitzenberger macht klar, was er von der Mannschaft erwartet: Einen Sieg gegen Degernbach. "Das Spiel wird kein Leckerbissen werden, wir müssen das erste Tor schießen, weil ich glaube, wer das schießt, wird gewinnen", so der 34-Jährige. Abwehrchef und Kapitän Sebastian Kern ist noch gesperrt, Stefan Wirkert weiter verletzt. Dennoch entspannt sich die personelle Lage, Torwart Manuel Donaubauer und Tobias Krieg melden sich fit, Matthias Url und Manuel Rückert sind aus dem Urlaub zurück.

"Wir müssen hinten einfach kompakter werden und vorn mal das 1:0 schießen", weiß ASV-Spielertrainer Vasileos Bonakis. Genauso wie Perlesreut steht Degernbach noch bei null Punkten. Und: "Unsere Lage wird nicht einfacher", so Bonakis, der auf Abwehrchef Jürgen Schätz verzichten muss. "Perlesreut ist in meinen Augen besser einzuschätzen, als sie im Moment dastehen", so Bonakis: "Beide Teams brauchen diesen ominösen ,dreckigen‘ Sieg, um Druck abzubauen."

Plattling – Grainet
Samstag, 17 Uhr
"Wir stehen über dem Soll", stellt Plattlings Trainer Peter Gallmaier zufrieden fest. Klar: Fußballerisch sei es noch nicht das Gelbe vom Ei, aber eine fast neu zusammengesetzte Mannschaft brauche eben Zeit, sich zu finden. "Sie machen es bislang sehr gut und machen vieles über die mannschaftliche Geschlossenheit wett. Wenn wir gegen Grainet die Zweikämpfe annehmen, dann haben wir eine Chance. Wir wollen das Spiel schon gewinnen, immerhin ist das ein Heimspiel", sagt Gallmaier.

Nach dem für die Moral der Spieler wichtigen ersten Saisonsieg (3:2 gegen Hutthurm) hofft Spielertrainer Jürgen Eder, dass seine Spieler diese Leistung bestätigen können. In der Isarstadt muss der 37-Jährige mit Christoph Seibold, Daniel Stadler und Sebastian Seidl drei Urlauber ersetzen und erwartet ein sehr enges Match. "Wir dürfen den Start nicht wieder verschlafen und müssen uns trauen auch enge Räume zu bespielen", merkt Eder an. Wenn sich seine Truppe wie gegen Hutthurm das nötige Glück erarbeitet, dann ist dem SVG auch in Plattling ein Erfolgserlebnis zuzutrauen.

Grafenau – Schalding II
Sonntag, 17 Uhr
Die Stodbärn genossen in dieser Woche ihre Tabellenführung. Zuletzt Bezirksliga-Tabellenführer waren die Grafenauer an den ersten beiden Spieltagen 2015. "Wunderschön" sei es "da oben", berichtet Spielertrainer Thomas Beyer laut lachend. "Wir wissen, das gut einzuschätzen und dass es weniger an uns selbst liegt", sagt der 38-Jährige in Anspielung an den 4. Spieltag, an welchem die ersten Fünf der Rangliste nicht gewannen und somit den Weg an die Spitze für Grafenau ebneten. Natürlich wünscht sich Beyer eine weitere Woche auf Platz 1, weiß aber, dass sein Team gegen die Schaldinger Reserve eine Top-Leistung abliefern muss, um zu gewinnen. Zumal die SVS-Zweite mit Hutthurm (0:0) und Plattling (2:0) zweimal nacheinander bereits einen Tabellenführer stürzte. Auskommen müssen die Stodbärn ohne Ondrej Sima, dafür kehrt Kevin Nowak in den Kader zurück.

Dem Lob für den Kontrahenten folgt vom Gegner ein Zeichen der Stärke: "Grafenau hat eine tolle Mannschaft mit einer guten Mischung aus Jung und Alt. Wir fahren jedoch mit Selbstbewusstsein hin und peilen mindestens einen Punkt an", sagt SVS-Coach Manuel Mörtlbauer. Will heißen: Die Schaldinger Reserve will nach der Spvgg Plattling (2:0) den nächsten Spitzenreiter vom Thron stoßen. Ihr Scherflein dazu beitragen können nicht: Thomas Schacherbauer, Manuel Mikolaiczyk und Steven Dillinger. − brö/He/mid/mis/sli












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Dokumenten Information
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Dokument erstellt am
Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TSV Grafenau
20
39:13
46
2.
SpVgg Osterhofen
20
57:21
45
3.
SV Schalding-Heining II
20
43:19
42
4.
FC Künzing
20
62:31
37
5.
FC Salzweg
19
34:18
37
6.
SpVgg Ruhmannsfelden
20
49:24
35
7.
SpVgg GW Deggendorf
20
26:30
28
8.
SV Hutthurm
20
35:47
24
9.
SV Oberpolling
19
22:32
23
10.
SV Schöfweg
20
32:43
22
11.
SV Grainet
20
37:37
21
12.
SpVgg Plattling
20
25:45
21
13.
SV Perlesreut
20
30:51
20
14.
SV Türk Gücü Straubing
20
27:60
19
15.
TV Freyung
20
20:35
18
16.
ASV Degernbach
20
25:57
12




Die Stadt und Bürgermeister Hans Steindl stehen hinter dem Verein – auch finanziell. Gerade wurde die Kunstrasenplatz-Anlage für eine Million renoviert, die Förderung der 1. Mannschaft durch das Stadtmarketing besteht ohnehin. Und dann ist da ja noch das Stadion, das dem Klub für ein geringes Entgelt überlassen wird. "Wir sind der größte Sponsor der Fußball-Abteilung." −Foto: Butzhammer

Fußballfan, Sponsor und Bürgermeister – Hans Steindl (70) zieht in Burghausen immer noch die...



Fünf Treffer steuerte Simon Euler (am Ball) 2018 zum Gewinn der Landkreismeisterschaft des TSV Grafenau bei. Heuer kann der lange verletzte 25-Jährige nur zuschauen, wie sich seine Stodbärn gegen die Konkurrenz, darunter Vorjahresfinalist SV Grainet um (von links) Johannes Schmid, Christoph Seidl, Rudi Brandl und Hannes Gumminger, schlägt. −Foto: Sven Kaiser

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