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03.07.2019  |  16:06 Uhr

"Wahnsinnige Euphorie": Hutthurm geht nach Horror-Saison gestärkt in die Bezirksliga

von Jonas Kraus

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SVH-Coach Armin Gubisch und seine junge Truppe um Josef Windorfer mental gestärkt und mit großem Kader ins Bezirksliga-Jahr. − F.: Kaiser

SVH-Coach Armin Gubisch und seine junge Truppe um Josef Windorfer mental gestärkt und mit großem Kader ins Bezirksliga-Jahr. − F.: Kaiser

SVH-Coach Armin Gubisch und seine junge Truppe um Josef Windorfer mental gestärkt und mit großem Kader ins Bezirksliga-Jahr. − F.: Kaiser


Dass bei Spielen des SV Hutthurm einige Tore fallen, überrascht die Fans nach der vorangegangenen Spielzeit nicht mehr. Mehrmals stand am Ende ein 0:6 oder 0:7 auf der Anzeigetafel, zweimal verlor Hutthurm sogar mit 0:11. Zweistellig wurde es auch am Dienstagabend, aber anders als in der vergangen Saison mussten nicht die Spieler des SVH andauernd mit hängenden Köpfen zum Mittelkreis schreiten um den Anstoß auszuführen, sondern die von Gegner Karlsbach, der als Meister der A-Waldkirchen nun in der KK Freyung an den Start geht. Den 10:0-Sieg im Test will SVH-Trainer Armin Gubisch (47) aufgrund des Klassenunterschieds zwar nicht überbewerten, gut tue der Erfolg aber allemal, das will der Coach gar nicht bestreiten.

Allgemein, so Gubisch, "herrscht eine wahnsinnige Euphorie bei uns". Eine Situation, die der Trainer in seiner Zeit beim SV Hutthurm vorher noch nicht kannte. Als er das Amt in der vergangenen Saison übernommen hatte, war klar, dass eine mehr als schwierige Saison auf den Traditionsverein zukommt. Nahezu der ganze Kader hatte sich verabschiedet, Hutthurm kämpfte mit einer verstärkten A-Jugend in der Landesliga Mitte um Punkte – und stieg, wenig verwunderlich, als Letzter mit gerade mal vier Zählern ab.

Der Kader aber blieb dennoch zusammen, nur Torwart Christopher Binder (21) verabschiedete sich nach Eberhardsberg. Neu im Team sind Stürmer Nikola Vasic (22), der in der vergangenen Saison 19 Treffer für den A-Klassisten Grubweg erzielte und im Test gegen Karlsbach dreimal jubeln durfte, Mittelfeldmann Fabian Semsch (24, zuletzt Kirchberg v.W.) und der Ex-Schaldinger und vormalige Hutthurmer Albert Krenn (34), der nach einem Jahr Pause wieder angreift und als Co-Trainer von Gubisch im Mittelfeld den Leitwolf gibt. "Die drei tun uns extrem gut", sagt Gubisch.

Doch auch ohne die Neuzugänge befände sich der SVH wieder in einer personell komfortablen Situation, bis zu 30 Leute tummeln sich in der Vorbereitung auf dem Trainingsplatz. "Das wäre letztes Jahr unvorstellbar gewesen", so Gubisch. Diese hohe Beteiligung braucht der Trainer aber auch, muss er seinen jungen Spielern doch einen komplett neuen Spielstil einimpfen. "Letzte Saison standen wir viel hinten drinnen", erinnert er sich. Das habe seine Spieler zwar körperlich vorangebracht, im taktischen Bereich aber konnte Gubisch nicht viel arbeiten, zu überlegen waren die meisten Gegner. "Nun müssen wir wieder selbst mehr das Spiel machen, selbst den Ball in den eigenen Reihen halten", weiß der Trainer.

Hohe Ziele setzt sich Hutthurm in der neuen Liga erstmal nicht. Der Abstieg soll vermieden werden, ein Mittelfeldplatz sei aber auf alle Fälle möglich. Am wichtigsten aber sei es, so Gubisch, die Fans wieder zurückzugewinnen. "Das klappt schon ganz gut", sagt er. Sogar zu den Trainingseinheiten kommen immer wieder Interessierte vorbei, "das ist schon eine brutale Unterstützung für uns". Zu einer kleinen Kampfansage lässt er sich aber dennoch hinreißen. "Angst haben wir vor keinem Gegner", sagt Gubisch.

Wieso der SV Hutthurm auf eine besonders junge Mannschaft setzt, lesen Sie am Donnerstag (4. Juli) in Ihrer Passauer Neuen Presse (Heimatsport).












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TSV Grafenau
7
17:3
18
2.
SpVgg Osterhofen
7
22:9
17
3.
FC Salzweg
7
16:9
16
4.
SpVgg Ruhmannsfelden
7
24:8
13
5.
SV Schalding-Heining II
7
13:4
13
6.
SpVgg Plattling
7
11:6
13
7.
FC Künzing
7
17:14
12
8.
SpVgg GW Deggendorf
7
8:7
12
9.
SV Oberpolling
7
10:11
11
10.
SV Hutthurm
7
11:13
8
11.
SV Schöfweg
7
12:17
5
12.
SV Grainet
6
8:13
5
13.
TV Freyung
7
6:16
5
14.
SV Türk Gücü Straubing
7
6:24
3
15.
ASV Degernbach
7
8:21
2
16.
SV Perlesreut
6
5:19
1




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