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07.12.2017  |  06:00 Uhr

Ausrichtung, Ziele, Personal: Der kleine Sturm in der Bezirksliga – "wir sind sehr zufrieden"

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Viel Anlass zu Jubeln gab es für die Kicker der Sturm-Reserve zuletzt nicht. In den vergangenen zwölf Partien holte der Bezirksliga-Aufsteiger lediglich zwei Siege. Wie viel Potenzial in der Mannschaft steckt, blitzte vor drei Wochen beim souveränen 4:0-Sieg gegen Freyung auf. − Fotos: Sven Kaiser

Viel Anlass zu Jubeln gab es für die Kicker der Sturm-Reserve zuletzt nicht. In den vergangenen zwölf Partien holte der Bezirksliga-Aufsteiger lediglich zwei Siege. Wie viel Potenzial in der Mannschaft steckt, blitzte vor drei Wochen beim souveränen 4:0-Sieg gegen Freyung auf. − Fotos: Sven Kaiser

Viel Anlass zu Jubeln gab es für die Kicker der Sturm-Reserve zuletzt nicht. In den vergangenen zwölf Partien holte der Bezirksliga-Aufsteiger lediglich zwei Siege. Wie viel Potenzial in der Mannschaft steckt, blitzte vor drei Wochen beim souveränen 4:0-Sieg gegen Freyung auf. − Fotos: Sven Kaiser


Durchwachsen war die Herbstrunde, die hinter den Fußballern des FC Sturm Hauzenberg II liegt. Wirbelte der "kleine Sturm" zu Beginn der Saison die Bezirksliga Ost als Aufsteiger noch mächtig auf, folgte danach ein Leistungseinbruch – mit lediglich zwei Siegen in den vergangenen zwölf Begegnungen. Dennoch: "Wir sind mit unserer Bilanz sehr zufrieden", sagt Trainer Heinz Bretl (41). "Vor der Saison hätten wir für diese Ausgangslage sofort unterschrieben." Mit drei Punkten Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz überwintern die Hauzenberger auf Platz 9.

Woher das plötzliche Formtief kommt? Laut Bretl gibt es dafür mehrere Gründe. "Zum Schluss fehlte uns etwas die Spannung, die Gegner haben sich besser auf uns eingestellt, auch der Kräfteverschleiß machte sich bemerkbar." Hinzu kamen einige Verletzungen und eine taktische Neu-Ausrichtung: Weniger Konter, mehr Ballbesitz. Die Sturm-Reserve versucht nun verstärkt, die Initiative auf dem Platz zu ergreifen. "Unsere Defensiv-Bewegung war aber in vielen Spielen nicht gut genug", bemängelt Bretl. "Wir haben schlichtweg zu viele Tore bekommen." An diesem Punkt will der Trainer im Frühjahr ansetzen. Ziel sei es, "besser gegen den Ball zu arbeiten und kompakter zu stehen". Wie viel spielerisches Potenzial in der Mannschaft steckt, blitzte vor drei Wochen beim souveränen 4:0-Sieg gegen Freyung auf.

Hat den FC Sturm II in die Bezirksliga geführt und will sich nun dort etablieren: Trainer Heinz Bretl. − Foto: Lakota

Hat den FC Sturm II in die Bezirksliga geführt und will sich nun dort etablieren: Trainer Heinz Bretl. − Foto: Lakota

Hat den FC Sturm II in die Bezirksliga geführt und will sich nun dort etablieren: Trainer Heinz Bretl. − Foto: Lakota


Was das Personal angeht, kann sich der Coach auf die Zusammenarbeit mit der "Ersten" und Trainer Alexander Geiger verlassen. "Der Austausch funktioniert schon über Jahre hinweg super", sagt Bretl. Kommt ein Spieler in der Landesliga nicht oder nur selten zum Einsatz, ist er im Bezirksliga-Kader fest eingeplant. "Die Jungs haben damit kein Problem. Im Gegenteil: Sie sagen von sich aus, dass sie gern bei uns spielen", so Bretl. Geht es nach ihm, so ist eben dieser Zusammenhalt "ein großes Plus für den Verein und ein wichtiger Faktor für den Erfolg in den letzten Jahren".

In die Frühjahrsrunde gehen die Hauzenberger gestärkt und mit viel Selbstvertrauen. "Auch wenn uns die Niederlage gegen Mariaposching (2:3) im letzten Spiel vor der Winterpause schon noch weh tut", wie Bretl zugibt. Oberste Priorität habe das Ziel Klassenerhalt. Und die Voraussetzungen könnten nicht besser sein: Zum einen trägt der Sturm von zehn verbleibenden Partien noch sechs Heimspiele aus, zum anderen warten im Frühjahr fast nur direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt. Den Anfang macht der SV Schöfweg, der am 17. März am Staffelberg aufschlägt. "Wir haben alle Trümpfe in der eigenen Hand", weiß Bretl, der im Winter allerdings vielleicht den ein oder anderen Abgang kompensieren muss. "Es sind noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen, es kann aber sein, dass es personelle Veränderungen gibt."

Die Basis dafür legen die Hauzenberger ab Montag, 5. Februar. Dann empfängt der Coach seine Mannen zum Trainingsauftakt – und rechnet auch wieder mit den derzeit verletzten Spielern. Dazu zählt Kapitän Daniel Krinninger (Fußverletzung), Fabian Gastinger (Außenbandriss), Stürmer Andreas Schmid (Armverletzung) und Torwart Manuel Donaubauer (Knieverletzung). Auf die Hallenrunde verzichtet der Sturm – mit Ausnahme der Landkreismeisterschaft. − fed

Testspiele

Samstag, 10. Februar, gegen Union Julbach (OÖ).
Samstag, 17. Februar, gegen SG Altreichenau/Bischofsreut.
Samstag, 24. Februar, gegen den TSV Mauth.
Samstag, 3. März, gegen den SV Riedlhütte.
Mittwoch, 6. März, gegen den SV Hintereben.
Alle Spiele finden auf dem Hauzenberger Kunstrasen statt.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
1. FC Passau
30
102:28
80
2.
Spvgg Ruhmannsfelden
30
78:35
65
3.
Spvgg Osterhofen
30
63:28
64
4.
TSV Seebach
30
54:28
55
5.
TSV Grafenau
30
62:34
52
6.
Spvgg Plattling
30
48:53
41
7.
FC Künzing
30
48:50
40
8.
FC Salzweg
30
55:66
40
9.
SV Schalding II
30
51:63
37
10.
TV Freyung
30
46:60
36
11.
SV Schöfweg
30
45:46
35
12.
SV Perlesreut
30
38:52
33
13.
FC Sturm Hauzenberg II
30
46:70
32
14.
Spvgg Mariaposching
30
34:68
28
15.
FC-DJK Tiefenbach
30
40:63
25
16.
SV Hohenau
30
31:97
9




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