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01.05.2013 | 19:20 Uhr

Bye, bye "Mesut": Michael Aringer kickt ab Mitte August in den USA

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Ab Sommer im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten": Michael Aringer studiert ab Mitte August in Billings (Montana) − Fußball wird er doch natürlich auch spielen.  − Foto: Lakota

Ab Sommer im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten": Michael Aringer studiert ab Mitte August in Billings (Montana) − Fußball wird er doch natürlich auch spielen.  − Foto: Lakota

Ab Sommer im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten": Michael Aringer studiert ab Mitte August in Billings (Montana) − Fußball wird er doch natürlich auch spielen.  − Foto: Lakota


Michael "Mesut" Aringer (21) ist dann mal weg: Mehr als 8000 Kilometer trennen den SVS-Innenverteidiger und Wirtschaftsinformatik-Studenten Michael Aringer ab Mitte August von seinem Heimatort Passau, denn für ihn geht‘s in die USA. In die 200 000-Einwohner-Stadt Billings, im Staat Montana, nahe der Grenze zu Kanada. Nicht im Rahmen seines Studiums, sondern zum Kicken in einer Uni-Liga. "Die hat schon Bayernliga-Niveau", so Aringer. Studiert wird auch: "nebenher", was aber keinesfalls zum Randaspekt verkommt. SVS-Trainer Mario Tanzer (37) findet es schade, freut sich aber mit dem Jungspund, eine solche Gelegenheit wahrnehmen zu können. Im April 2014 darf er ihn wieder willkommen heißen.

"Im Moment bin ich noch mit dem ganzen organisatorischen Kram beschäftigt, auch das Visum muss ich noch beantragen. Ich freu’ mich aber jetzt schon drauf, auch wenn ein Haufen Arbeit auf einen zukommt. Ich denke, dass es eine tolle Zeit wird, die mich im Studium und auch als Mensch weiterbringen kann", sagt Aringer in Gedanken an die anstehende und "vielleicht beste" Zeit seines Lebens. Hörbare Vorfreude, die immer noch nachklingt.

Der Fußball wird dabei keineswegs in den Hintergrund rücken, wie der 1,86m große Verteidiger verrät, sondern vielmehr im Mittelpunkt stehen: "Ich werde für die Montana State University Billings in einer Uni-Liga auflaufen und weiterstudieren. Ich bin echt froh, eine solche Gelegenheit bekommen zu haben, die sich auch noch mit dem Fußball vereinen lässt. So eine Chance muss man einfach wahrnehmen", meint Aringer.

Ergeben hatte sich das alles zufällig: "Ein Cousin eines Freundes von mir war mal ein paar Wochen bei uns im Training. Ich habe mich dann ein wenig mit ihm unterhalten und er hat mir von dieser Möglichkeit erzählt. Der studiert jetzt schon seit zwei Jahren in Texas. Natürlich hab‘ ich mich dann gleich erkundigt − und wurde am Ende genommen."

Einen Löwenanteil der Kosten übernimmt die Partner-Uni, genauer sind es 85 Prozent: "Da ist Essen, Wohnen und alles enthalten", informiert der 21-Jährige, der schon lange mit dem Wunsch kokettierte, endlich mal ins Ausland zu gehen: "Man hat ja doch viele Freunde, die fürs Studium alle woanders hingehen und ich möchte auch mal diese Erfahrungen machen. Eine andere Sprache sprechen, auf sich alleingestellt sein. Meine einzige Priorität war ein englischsprachiges Land. Als ich dann von dieser Agentur erfahren habe, die Fußballer vermittelt, war klar, dass ich das machen will."

Funktioniert hat alles folgendermaßen: "Es gibt dafür eine Agentur, die Fußballer vermittelt. Da habe ich ein Profil von mir erstellt, Bilder und Videos von mir hochgeladen. Die Trainer haben sich das dann angesehen − und mich am Ende ausgewählt", schildert der Verteidiger. Das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" machte seinem Namen alle Ehre.

Mit erst 21 Jahren eine halbe Saison der Regionalliga sausen lassen: eine harte, aber unumstößliche Entscheidung sagt der Schaldinger: "Es wäre ziemlich cool gewesen, in der Regionalliga zu spielen. Aber mal im Ernst, woher kommt das Geld am Ende? Vom Beruf, nicht vom Fußball, daher stand meine Entscheidung fest. Dazu kommt noch, dass man ja nicht davon ausgehen konnte, dass es für uns so gut läuft und die Entscheidung schon seit knapp zwei Monaten steht."

Wahrscheinlich hätte auch Aufstiegscoach Mario Tanzer einen Verbleib Aringers "cool" gefunden. Am Ende jedoch konnte der Coach und Mentor des Verteidigers die Entscheidung verstehen, sagt Aringer: "Mario war schon überrascht und findet es im Hinblick auf nächste Saison natürlich schade. Im Endeffekt aber findet er es gut und steht − wie wohl alle im Verein − bei dieser Entscheidung hinter mir. Auch er sieht, dass es eine einmalige Chance für mich ist."

Eine Chance, die Aringer nutzen wird. Zur persönlichen, sportlichen − aber vor allem menschlichen Weiterbildung. Und wenn er Glück hat, darf er doch noch Regionalliga-Luft schnuppern: "Zur Vorbereitung bin ich auf jeden Fall noch da. Vielleicht geht sich ja ein Spiel aus." Ein Abschied mit dem Debüt in der Regionalliga − es gibt wahrlich schlechtere Abschiedsveranstaltungen.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Wasserburg
7
19:4
19
2.
Pipinsried
7
21:8
17
3.
Schwabmünchen
7
20:10
14
4.
Kirchanschöring
7
10:10
13
5.
Dachau
7
11:15
11
6.
Ingolstadt 04 II
6
16:15
10
7.
Deisenhofen
7
12:11
10
8.
Pullach
7
16:17
10
9.
Kottern
7
10:11
10
10.
Donaustauf
7
12:15
10
11.
Ismaning
7
13:10
9
12.
1860 München II
7
12:12
8
13.
Schwaben Augsburg
7
9:15
7
14.
Jahn Regensburg II
5
7:12
6
15.
Hankofen-Hailing
6
5:11
5
16.
Landsberg
7
9:13
4
17.
Nördlingen
7
9:14
4
18.
Türkspor Augsburg
7
7:15
3




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