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19 Vereine am Start  |  22.07.2021  |  13:39 Uhr

"Das ist schon krass": Bayernliga Süd vor intensivem Auftakt – Fünf neue Trainer und zwei große Favoriten

von Michael Buchholz

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Der Wasserburger Niki Wiedmann (r.) zählt mit seinen 32 Lenzen zur Generation der jungen Trainer in der Bayernliga Süd. Der Ex-HSV-Profi Frank Schmöller bleibt dem TSV 1860 MünchenII erhalten, der 54-Jährige gilt als alter Hase im Trainergeschäft. −F.: Buchholz

Der Wasserburger Niki Wiedmann (r.) zählt mit seinen 32 Lenzen zur Generation der jungen Trainer in der Bayernliga Süd. Der Ex-HSV-Profi Frank Schmöller bleibt dem TSV 1860 MünchenII erhalten, der 54-Jährige gilt als alter Hase im Trainergeschäft. −F.: Buchholz

Der Wasserburger Niki Wiedmann (r.) zählt mit seinen 32 Lenzen zur Generation der jungen Trainer in der Bayernliga Süd. Der Ex-HSV-Profi Frank Schmöller bleibt dem TSV 1860 MünchenII erhalten, der 54-Jährige gilt als alter Hase im Trainergeschäft. −F.: Buchholz


Mit 19 Mannschaften startet die Fußball-Bayernliga Süd am Freitag in die neue Saison. Der Spielplan ist dicht gedrängt und wird die Vereine – inklusive Absteiger VfR Garching sowie die Neulinge VfB Hallbergmoos und FC Gundelfingen – nach der langen Corona-Pause an die Grenzen bringen.

"Das ist schon krass", sagt der neue Trainer des SV Kirchanschöring, Mario Demmelbauer (46), mit Blick auf den Plan, der gleich zwei Englische Wochen zum Auftakt vorsieht. Bereits vor Wochen hatte auch Ismanings Coach Mijo Stijepic die Terminhatz schon stark kritisiert und auf das erhöhte Verletzungsrisiko für die Aktiven hingewiesen, die sich erst wieder an die Belastung gewöhnen müssen. "Hinzu kommt, dass Spieler in der aktuellen Lage immer wieder wegen Impfung pausieren müssen. Lange aufgeschobene Urlaube oder Hochzeiten sind auch ein Thema, da werden die Vereine Vorteile haben, die einen breit und gut aufgestellten Kader haben", so Demmelbauer, der seinen neuen Verein gut vorbereitet sieht: "Wir konnten bislang mit vielen Leuten gut trainieren und haben wenig Verletzte. Zudem haben wir gleich am zweiten Spieltag Pause, somit entfällt eine Englische Woche zum Start."

Demmelbauer, der von Wacker Burghausen kommt und auf Sepp Weiß (Ziel unbekannt) folgt, ist einer von fünf neuen Trainern in der Bayernliga Süd. Neue Chefs auf der Kommandobrücke haben auch Top-Favorit SV Donaustauf, FC Ingolstadt II, SSV Jahn Regensburg II und TSV Landsberg. Bei den Ingolstädtern, die nach dem Zweitliga-Aufstieg der Profis wieder in die Regionalliga zurückkehren könnten, hat jetzt Alex Käs das Sagen. Der 28-Jährige, der schon einige Jahren im Ingolstädter Jugendbereich gearbeitet hat, konnte zuletzt den Regionalligisten TSV Rain zum Klassenerhalt führen und ist Nachfolger von Thomas Karg (als "Co" intern zum Zweitliga-Team gewechselt). Der neue Mann auf dem Trainerstuhl beim Liga-Krösus Donaustauf heißt Faruk Maloku, der vom Nord-Bayernligisten DJK Gebenbach kommt und mit Franz Koller die Plätze tauscht. Landsberg ist für den Ex-Pullacher Michael Hutterer (31) die erste Station als Spielertrainer. Ihm zur Seite steht mit Muriz Salemoviz (31) ein erfahrener Co-Spielertrainer, der Pipinsried zum Aufstieg geführt hat. Hutterer folgt auf Edgar Weiler (Ziel unbekannt). Neu auf dem Trainerposten ist bei der U21 aus Regensburg Christoph Jank (47), der zuvor die U17 beim Jahn gecoacht hat. Der Ex-Burghauser Yavus Ak wechselte vom Bayernliga-Team zur eigenen U19.

Als großer Meisterschaftsaspirant wird Donaustauf gehandelt, das erneut aufgerüstet hat. Aber auch den FC Deisenhofen, der in der abgebrochenen Doppelsaison knapp am Aufstieg gescheitert ist, sehen viele Insider vorne. Zum weiteren Kreis der Favoriten zählen Ingolstadt II, Landsberg, aber auch Türkspor Augsburg, das über einige Akteure mit Zweit- und Drittliga-Erfahrung verfügt.

Abwehrspieler Paul Grauschopf kommt wie Mittelfeld-Stratege Lucas Hufnagel von Drittliga-Absteiger Spvgg Unterhaching. Beide sind Königs-Transfers bei Donaustauf, das sich von Regionalliga-Aufsteiger Pipinsried auch den Ex-Burghauser Christoph Rech und Mittelfeldmann Maximilian Zischler geangelt hat. Drittliga-Erfahrung bringt Mittelfeldspieler Kevin Hoffmann aus Zwickau mit, der zuletzt für den VfR Aalen unter Trainer Uwe Wolf gekickt hat. Prominent besetzt ist der Klub aus der Oberpfälzer Marktgemeinde mit dem Ex-Schweinfurter David Paulus zudem zwischen den Pfosten.

Aus Pipinsried holte Landsberg den extrem torgefährlichen Ex-Schweinfurter Steffen Krautschneider, Torwart Daniel Witetschek hütete zuletzt beim Regionalligisten FC Augsburg II den Kasten. Die Angreifer Elias Kollmann und Gottfried Agbavon haben eine gemeinsame Vergangenheit beim VfR Garching. Mit Sebastian Bonfert (Kaufering) haben die Lechstädter allerdings auch ihre langjährige Führungsfigur verloren. Prominente Neuzugänge bei Türkspor Augsburg sind der Ex-Burghauser Dominik Weiß (TSV Aubstadt), die Angreifer Kevin Feucht (VfR Garching) und Jérôme Fayé (zuletzt Spvgg Landshut) sowie Abwehrmann Vladimir Rankovic (FC Memmingen), der schon für Erzgebirge Aue in der 2. Bundesliga aufgelaufen ist.

Seine Karriere beendet hat der ehemalige Illertissener Sebastian Schaller, der zuletzt für den TSV Schwaben Augsburg am Ball war. Das Team von Trainer Janos Radoki verlor zudem Nicola della Schiava und Keeper Kevin Schmidt an den Regionalligisten TSV Rain, holte sich aber umgekehrt Abwehrspieler Dominic Robinson von den Blumenstädtern und verpflichtete Torhüter Patrick Rösch (126 Regionalliga-Spiele für Illertissen) aus Landsberg.

Die größte Fluktuation im Kader hat Absteiger Garching. So muss Trainer Benjamin Flicker erst einmal eine neue Mannschaft und eine neue Hierarchie formen, ist doch der langjährige Kapitän Dennis Niebauer von Bord gegangen. Bekannte Namen wie Torjäger Orhan Akkurt, der als Co-Trainer zum Rivalen nach Pullach zurückgekehrt ist, Bastian Fischer oder Maximilian Siebald (beide nach Unterföhring) hat der FC Ismaning verloren. Zu den prominentesten Neuzugängen zählen beim SV Kirchanschöring Torhüter Egon Weber und Abwehrspieler Thorsten Nicklas, beide kommen aus Burghausen. Dagegen sind der langjährige Kapitän Tobias Janietz (TSV Teisendorf), Torjäger Albert Deiter (Spielertrainer ESV Freilassing) und Keeper Stefan Schönberger (TSV 1860 Rosenheim) nicht mehr dabei.

Beim TSV Wasserburg haben Abwehrspieler Mathias Heiß (TSV 1860 Rosenheim) und Torjäger Marko Dukic (SB DJK Rosenheim) durchaus klangvolle Namen als Neuzugänge. Dukic und Daniel Kobl vom SV Bruckmühl sollen den Verlust von Robin Ungerath (Wacker Burghausen) kompensieren. Mit Michael Geldhauser wechselte hingegen ein anderer Torjäger innerhalb der Liga von den Schwabenrittern zum TSV Schwabmünchen.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Hankofen
3
8:2
9
2.
Türkspor Augsburg
3
10:2
6
3.
Wasserburg
2
6:1
6
4.
Gundelfingen
3
5:2
5
4.
1860 München II
3
5:2
5
6.
Deisenhofen
3
4:3
5
7.
Ismaning
3
3:2
5
8.
Donaustauf
3
5:4
4
9.
Kottern
3
4:5
4
10.
Schwaben Augsburg
3
4:6
4
11.
Jahn Regensburg II
3
2:4
4
12.
Kirchanschöring
1
3:0
3
13.
Pullach
3
4:4
3
13.
Landsberg
3
4:4
3
15.
Ingolstadt II
3
3:5
2
16.
Dachau
3
0:6
1
17.
Garching
2
1:3
0
18.
Hallbergmoos
2
1:9
0
19.
Schwabmünchen
3
0:8
0




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