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Interimslösung steht schon  |  14.10.2020  |  08:35 Uhr

Bayernligist will sich neu orientieren: Gerald Huber nicht mehr Trainer in Hankofen

von Andreas Lakota

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Nicht mehr auf der Hankofener Bank: Gerald Huber. −Foto: Lakota

Nicht mehr auf der Hankofener Bank: Gerald Huber. −Foto: Lakota

Nicht mehr auf der Hankofener Bank: Gerald Huber. −Foto: Lakota


Überraschung beim Fußball-Bayernligisten: Gerald Huber ist nicht länger Trainer bei der Spvgg Hankofen. Das teilte der Verein mit. Der 54-Jährige stand dreieinhalb Jahre auf der Kommandobrücke, schaffte zweimal den Klassenerhalt. Nach der Saison hätten sich die Wege von Trainer und Verein ohnehin getrennt.

Warum es nun zum vorzeitigen Ende kommt? "Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Begegnungen nach dem Re-Start will sich die Spvgg Hankofen neu orientieren. Nach einer intensiven sportlichen Analyse nach dem 2:2-Unentschieden in Donaustauf hat sich die Vereinsführung gemeinsam mit Gerry dazu entschlossen, dass es für beide Seiten das Beste ist einen Schnitt zu machen und den Trainerposten vorerst bis zur Winterpause neu zu besetzen", heißt es in der Mitteilung. Der Sportliche Leiter Richard Maierhofer sagt: "Wir danken Gerry für seinen unermüdlichen und großartigen Einsatz für Hankofen und wünschen ihm für die Zukunft sportlich sowie privat nur das Allerbeste." Huber schaffte mit dem Verein zwei Mal hintereinander den Klassenerhalt in der Bayernliga Süd. "Gerry wird in Hankofen immer ein gern gesehener Gast und Freund sein", so Maierhofer.

Die Wege von Huber und Hankofen hätten sich am Ende der Saison ohnehin getrennt. Dass der Schritt nun vor dem Winter vollzogen wird, ist für den scheidenden Coach nachvollziehbar. "Wir wären im Sommer ja nicht ohne Grund auseinandergegangen. Die Mannschaft braucht einfach eine neue Ansprache, ein neues Training, das haben beide Seiten gemerkt", sagt Huber. Weil Hankofen aber in Corona-Zeiten nicht den gewünschten Nachfolger gefunden habe, habe er sich bereit erklärt, die Saison noch fertig zu machen. Allerdings sei die Situation schwierig gewesen.

"Wenn die Mannschaft schon weiß, dass der Trainer nur mehr auf Zeit da ist, ist es nicht optimal. Wobei ich den Jungs keinen Vorwurf mache, sie haben immer top trainiert, immer alles gegeben. Leider hat es uns zuletzt mit Verletzungen heftig erwischt und wir konnten nicht die gewünschten Punkte holen", sagt Huber. Am Ende seien beide Seiten zu der Überzeugen gekommen, die Zusammenarbeit jetzt sofort zu beenden. "Wir wollten vor der Winterpause nochmals einen Impuls setzen, die Mannschaft pushen", sagt Huber, der ohne jeden Groll geht. "Nein, da gibt es gar nichts. Es war ja wie gesagt eine Entscheidung, die beide Seiten voll mittragen. Die Freundschaften bleiben auf jeden Fall bestehen."

Hankofen hat derweil bereits eine Übergangslösung gefunden. In den noch zu absolvierenden drei Punktspielen sowie im Ligapokal werden auf ausdrücklichen Wunsch der sportlichen Führung die beiden bisherigen Co-Trainer Tobias Beck und Heri Ketterl die Verantwortung übernehmen."Eine externe Lösung macht die restlichen sechs Partien keinen Sinn. Deshalb haben wir Tobi als langjährigen Führungsspieler und auch Heri, als ehemaligen langjährigen Trainer von Hankofen, darum gebeten vorerst einmal bis zur Winterpause einzuspringen. In dieser kann man die Situation dann in Ruhe behandeln und weitere Maßnahmen treffen," erklärt Maierhofer.

Nun gelte es die volle Konzentration auf die kommenden Pflichtspiele zu legen, um sich eine gute und brauchbare Ausgangsposition für die Frühjahrsrunde zu schaffen. Am Samstag tritt Hankofen bei 1860 München II an.

Und Huber? Der wird nun ersteinmal pausieren. Vielleicht sogar für immer. "Eigentlich habe ich gesagt, dass ich nach Hankofen ganz aufhöre als Trainer. Aber man weiß ja nie, was die Zukunft bringt. Daher schließe ich auch nichts aus. In nächster zeit brauche ich aber definitiv mal Abstand vom Fußball."












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Pipinsried
26
87:25
69
2.
Deisenhofen
26
60:42
50
3.
Wasserburg
26
44:34
46
4.
Ingolstadt 04 II
26
62:45
45
5.
Kottern
26
43:38
41
6.
Schwabmünchen
27
52:46
39
7.
1860 München II
27
42:42
39
8.
Türkspor Augsburg
25
46:43
34
9.
Kirchanschöring
25
35:41
34
10.
Ismaning
26
45:39
33
11.
Hankofen-Hailing
27
36:42
31
12.
Jahn Regensburg II
27
51:60
31
13.
Donaustauf
26
36:48
31
14.
Dachau
26
35:51
30
15.
Landsberg
26
40:51
27
16.
Schwaben Augsburg
26
31:52
26
17.
Pullach
26
35:60
26
18.
Nördlingen
26
34:55
20




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