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31.01.2020  |  16:58 Uhr

In Pipinsried bricht die komplette Führungsriege weg! Nach Plesche gehen auch Salemovic und Hürzeler

von Roland Kaufmann und Herbert Walther

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Beendet nach vier Jahren sein Engagement beim Bayernligisten Pipinsried: Erfolgscoach Fabian Hürzeler. −Foto: Andreas Lakota

Beendet nach vier Jahren sein Engagement beim Bayernligisten Pipinsried: Erfolgscoach Fabian Hürzeler. −Foto: Andreas Lakota

Beendet nach vier Jahren sein Engagement beim Bayernligisten Pipinsried: Erfolgscoach Fabian Hürzeler. −Foto: Andreas Lakota


Paukenschlag beim Bayernliga-Spitzenreiter! Nach dem Abschied von Geschäftsführer Roman Plesche gehen nun auch die beiden Trainer Muriz Salemovic (31) und Fabian Hürzeler (26) von Bord. Eine kuriose Konstellation – schließlich haben die Oberbayern aus dem Landkreis Dachau 19 Punkte (!) Vorsprung auf den ersten Verfolger Deisenhofen und werden im Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit die Meisterschaft und den Wiederaufstieg in die Regionalliga feiern.

"Es wird bei uns trotzdem weitergehen", äußerte sich Geschäftsführer Uli Bergmann am Freitagmittag. Aber wie? Nach Roman Plesche und Muriz Salemovic hat nämlich nun auch der dritte Vater des momentanen Erfolges, Fabian Hürzeler, erklärt, dass er den FC Pipinsried am Ende der laufenden Fußballsaison verlassen werde.

Der Manager: schon jetzt weg. Die beiden Spielertrainer werden’s dann im Juni sein. Weshalb das so ist? Diese Frage stellt sich umso mehr, wenn man bedenkt, dass das Trio eigentlich gerne im Dachauer Hinterland geblieben wäre. "Wir hätten weitergemacht, wir waren 0,0 Prozent zerrüttet", bestätigte Hürzeler am Freitagvormittag. Wenn, ja wenn die Vereinsführung sich frühzeitig zu einer Vertragsverlängerung hätte durchringen können. Aber Signale in diese Richtung kamen eben nicht, warum auch immer. Was eben zu den jetzt auf den Tisch liegenden Konsequenzen führte.

Hürzeler war am letzten Tag des Januars nun der Letzte aus dem Pipinsrieder Fußballtriumvirat, der sich gegen einen Verbleib beim FCP entschied. Leicht fiel ihm dieser Entschluss nicht, das war dem 26-Jährigen deutlich anzumerken. Immer wieder betonte er, wie sehr ihm der Verein am Herzen liege. "Und doch ist alles von mir jetzt sehr gut überlegt. Mit Roman sowie Muriz werden im Sommer zwei absolute Vertrauenspersonen von mir weg sein, mit denen ich zuletzt bestens zusammenarbeitete – daher glaube ich, dass es auch für mich der richtige Schritt ist, neue Wege zu beschreiten."

Welche das sind? Kopfschütteln beim in Texas geborenen Fußballfachmann: "Ich weiß es wirklich noch nicht, was ich in der neuen Saison tun werde. Ich will nun erst einmal meine Zeit beim FCP erfolgreich abschließen, das genießt bei mir absolute Priorität."

Salemovics wesentliches Kriterium, beim FCP nach dieser Saison wieder aufzuhören, war die Position des Spielertrainers. "Trainerlaufbahn ja, aber nicht als Spielertrainer", betont er. Schon bei seiner ersten Station in Landsberg habe er gemerkt, dass das nicht das Wahre für ihn sei. Die Unbekümmertheit sei ihm da verloren gegangen, erklärt Salemovic, obwohl er den TSV nach seiner Rückkehr aus Memmingen auf Anhieb zurück in die Bayernliga geführt hatte. "Aber bei dem Pipinsrieder Angebot, mit so einer Truppe zu arbeiten, konnte ich nicht Nein sagen", sagt Salemovic im Rückblick. Bevor es ihn nun endgültig auf die Trainerbank verschlägt, will er noch ein "paar Jährchen" als Spieler genießen, aber in dieser Zeit auch die nötigen Trainerscheine erwerben. Die A-Lizenz hat er sich als Ziel gesetzt, um in der Regionalliga trainieren zu dürfen. "Manchmal muss man auch einen Schritt zurückgehen, um anschließend zwei nach vorne machen zu können", sagt Salemovic.

Zurück zur Pipinsrieder Klubführung, zurück zu Bergmann. Sie werden sich am Sonntag zusammensetzen, laut dem Geschäftsführer "die Lage analysieren und dann weitersehen". Von Hürzelers Entschluss zeigte er sich am Freitagmittag nicht wirklich überrascht – zumindest nach außen hin. "Fabi arbeitet mit Muriz gut zusammen. Und da in dieser Woche klar wurde, dass er ihn am Saisonende verlieren wird, ist es für uns nachvollziehbar, dass der Fabi ebenfalls bei uns aufhören möchte. Das wird von uns akzeptiert."

Enttäuscht oder gar sauer sei er jetzt nicht auf Hürzeler. "Das ist nun einfach so", so Bergmann: "Das Einzige, was mir nicht wirklich schmeckt, ist die Vorgehensweise vom Fabi, dass er seinen Entschluss ohne Absprache mit uns öffentlich gemacht hat. Ich kann jetzt immer nur reagieren, eine gemeinsame Presseerklärung wäre mir lieber gewesen – zumal er bei unserem Treffen am Sonntag eigentlich dabei sein sollte."

Wie es nun im Sommer auf dem Pipinsrieder Trainerposten weitergehen soll? "Ich habe da mindestens noch zwei interessante Namen in meinem Notizblock stehen, die auch die für die Regionalliga nötige A-Lizenz besitzen", ließ Bergmann am Freitagmittag wissen: "Mit ihnen werde ich in Bälde telefonieren und mich wohl auch zusammensetzen." Wer die Beiden konkret sind? Schweigen bei ihm, verbunden mit einem schelmischen Lächeln – wobei Sascha Mölders wohl nicht zu ihnen zählt. Der Goalgetter des TSV 1860 München, der in den vergangenen Wochen immer mal wieder mit dem FCP in Verbindung gebracht worden war, wird seinen Vertrag bei den "Löwen" jetzt wohl doch um ein weiteres Jahr verlängern – und erst 2021 ins Spielertrainergeschäft einsteigen.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Pipinsried
22
74:18
60
2.
Deisenhofen
21
49:30
41
3.
Wasserburg
22
39:28
41
4.
Schwabmünchen
22
49:34
39
5.
Kottern
22
39:31
38
6.
Ingolstadt 04 II
22
55:40
36
7.
1860 München II
22
38:38
30
8.
Kirchanschöring
22
29:35
28
9.
Ismaning
22
37:34
27
10.
Dachau
22
28:42
27
11.
Donaustauf
21
30:39
26
12.
Landsberg
22
35:40
25
13.
Türkspor Augsburg
21
36:39
24
14.
Jahn Regensburg II
22
41:53
24
15.
Hankofen-Hailing
21
26:33
23
16.
Schwaben Augsburg
22
25:44
20
17.
Pullach
22
31:57
20
18.
Nördlingen
22
24:50
13




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