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Bayernligist hat viel vor  |  19.01.2021  |  08:00 Uhr

Für die Regionalliga? Vilzing holt Trainer Eibl – und stellt personell die Weichen

von Andreas Lakota

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Ab Sommer in Vilzing an der Linie: Josef Eibl. −Foto: Lakota

Ab Sommer in Vilzing an der Linie: Josef Eibl. −Foto: Lakota

Ab Sommer in Vilzing an der Linie: Josef Eibl. −Foto: Lakota


Jetzt ist es raus: Nur zwei Tage nachdem Josef Eibl (34) seinen Abschied vom Fußball-Landesligisten TSV Seebach bestätigt hat, steht der neue Verein des jungen Trainer fest. Eibl wird ab Sommer beim ambitionierten Bayernligisten DJK Vilzing die Kommandos geben − dann womöglich sogar in der Regionalliga.

Dieser sportliche Anreiz hat Eibl letztlich dazu veranlasst, das Amt beim TSV Seebach nach dreieinhalb Jahren aufzugeben. Die Vilzinger stehen in der Bayernliga Nord auf Rang 2, sechs Punkte hinter Tabellenführer Eltersdorf, aber mit zwei Spielen weniger auf dem Konto. "Wir haben es selbst in der Hand", sagt der Sportliche Leiter Roland Dachauer (41) mit Blick auf den Aufstieg, der unbedingt realisiert werden soll. Falls es nicht klappt, will Vilzing mit Eibl einen neuen Angriff starten. "Wir werden in der neuen Saison auf jeden Fall eine schlagkräftige Mannschaft beisammen haben, mit der wir in der Regionalliga bestehen – oder wieder um den Aufstieg spielen können", verspricht Dachauer.

In Vilzing löst Eibl Routinier Sepp Schuderer (63) ab. Dieser hatte im Herbst seine Fußball-Rente aufgegeben und war eingesprungen, nachdem Erfolgscoach Christian Stadler (47) nach internen Querelen überraschend seinen Posten zur Verfügung gestellt hatte. "Wir sind Sepp sehr dankbar, dass er für uns in der damaligen Lage zur Verfügung stand. Bereits zu Beginn des Engagements war aber besprochen, dass seine Amtszeit als Cheftrainer am Ende der Saison wieder endet, deshalb haben wir uns in den letzten Wochen nach einem neuen Chef auf der Kommandobrücke umgeschaut", wird Sportchef Dachauer in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Neben Eibl hatten die Vilzinger Verantwortlichen auch noch einige "wenige" andere Kandidaten für den Trainerposten im Auge. "Fachlich waren alle top", meint Dachauer. Den finalen Ausschlag für Realschullehrer Eibl habe die "menschliche Komponente" gegeben. "Die Gespräche mit ihm waren wirklich gut. Wir haben sofort gemerkt, dass wir die selben Vorstellungen haben und die selben Werte vertreten", sagt Dachauer. Für Eibl ist Vilzing die zweite Trainerstation. Vor seiner Tätigkeit in Seebach spielte der 34-Jährige viele Jahre für den SV Schalding, mit dem er als Kapitän 2013 in die Regionalliga aufstieg.

Im vergangenen Jahr war Josef Eibl in unserem Podcast "Querpass" zu Gast:

Neben der Trainerposition hat die DJK auch in Sachen Personal schon viele Weichen gestellt. Ziel sei es, so der Sportliche Leiter, den Großteil der jetzigen Stammkräfte zu halten. "Und da sind wir sehr zuversichtlich, dass dies klappt. Von vielen Spielern haben wir ja schon eine Zusage." Allerdings betont Dachauer, dass es in Corona-Zeiten immer wieder zu kurzfristigen Änderungen kommen könne, sowohl für Vereine als auch Aktive sei eine langfristige Planung schwierig. Dennoch gehe er davon aus, dass der "Kern der aktuellen Mannschaft" auf jeden Fall weitermachen wird. Darüber hinaus sind punktuelle Verstärkungen geplant. Vor allem in der Innenverteidigung wird Vilzing noch nachbessern, da sich die Routiniers David Romminger (37) und Daniel Völkl (31) nach der Saison wie geplant verabschieden. Im Sommer konnte mit Nico Dantscher vom SV Schalding bereits prominenter Ersatz verpflichtet werden.

Im Winter lotste der Bayernligist einen weiteren Spieler vom Reuthinger Weg an den Huthgarten. Andreas Jünger läuft ab sofort für Vilzing auf. Ob sich sonst noch was tut in Sachen Transfers? "Schwer zu sagen", meint Dachauer. "Es kann schon sein. Sowohl was Zugänge als auch Abgänge angeht. Es ist momentan doch einige Bewegung im Markt, wir müssen sehen, was passiert. Bei Andi Jünger waren die Gespräche auch zunächst für einen Sommer-Wechsel ausgerichtet, aber dann hat sich die Möglichkeit ergeben, die Verpflichtung sofort zu realisieren. Von daher kann in den nächsten Tagen durchaus noch etwas passieren", meint Dachauer. Auf der anderen Seite hat Linksverteidiger Ales Hanzlik (33), der 166 Zweitligaspiele (11 Tore) in Tschechien absolviert hat, den Verein im Winter ungeplant verlassen.

Insgesamt rechnet der Sportliche Leiter mit Blick auf die neue Saison mit sechs, sieben Neuzugängen. Sollte man den Aufstieg verpassen, werde man im Sommer einen neuen Angriff starten. Ob Regionalliga oder Bayernliga – der Trainer wird in Vilzing dann auf jeden Fall Beppo Eibl heißen ...
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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Eltersdorf
26
79:24
61
2.
Vilzing
24
59:19
55
3.
Seligenporten
23
47:18
49
4.
Großbardorf
25
53:41
43
5.
Ammerthal
24
43:44
38
6.
Ansbach
23
62:45
36
7.
Eintracht Bamberg
24
45:46
35
8.
Würzburg
23
47:42
34
9.
Gebenbach
23
48:43
32
10.
Erlangen
23
38:43
31
11.
Cham
23
33:39
31
12.
Abtswind
24
30:47
27
13.
Bayern Hof
21
29:43
23
14.
DJK Bamberg
24
24:40
23
15.
Sand
24
28:40
21
16.
Karlburg
25
19:60
14
17.
Viktoria Kahl
21
19:69
9




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