Samstags-Heimspiel gegen unangenehmen Gegner

SVK-Blick gilt Kottern und der eigenen Zukunft – Nachwuchs wird groß präsentiert

23.09.2022 | Stand 23.09.2022, 11:04 Uhr

Von der Hochzeitsreise zurück: Wacker-Defensivmann und Co-Trainer Thomas Leberfinger. −Foto: Butzhammer

Von Christian Settele

Wenn der SV Kirchanschöring am Samstag (24. September/Anpfiff: 15 Uhr) den TSV Kottern empfängt, dann sollen nicht nur die 90 Minuten Bayernliga-Fußball zu einem Spektakel für die hoffentlich zahlreichen Besucher werden. Bereits um 14.30Uhr präsentieren die Rupertiwinkler all ihre Jugendmannschaften auf dem Rasen des Stadions an der Laufener Straße. Es lohnt sich also durchaus, etwas früher zu kommen um dem Nachwuchs Applaus zu spenden. Es könnte ja durchaus sein, dass aus diesen Teams der eine oder andere künftige Spieler der „Ersten“ hervorgebracht wird.

Das Besondere ist jedoch nicht allein die Vorstellung des Nachwuchses an sich, „sondern halt auch die Tatsache, dass wir seit dieser Saison, die letzte Woche so richtig losgegangen ist, lauter eigenständige Jugendmannschaften haben und nicht mehr als JFG Salzachtal auftreten“, erklärt Simon Wadislohner, der seit etwa zehn Jahren – überwiegend im Hintergrund – beim SVK mit anpackt und dem „Anschöringer“ Organisationsteam mit Rat und Tat sowie guten Ideen zur Seite steht.

Referee Michael Freund leitet die Begegnung

Wenn Referee Michael Freund (SV Perlesreut) dann jedoch um kurz vor 15 Uhr die beiden Bayernliga-Teams aufs Feld führt, gilt die Konzentration 90 sicherlich interessanten Minuten mit der Mario-Demmelbauer-Elf und der Crew von TSV-Trainer Matthias Günes. Dass die Allgäuer aktuell alles andere als einen Lauf haben (vier Niederlage in den letzten fünf Begegnungen), gefällt Wadislohner nicht unbedingt: „Das muss in dieser starken Liga nicht viel heißen. Wir werden auf alle Fälle eine starke Leistung bringen müssen, wenn wir endlich den dritten Heimsieg landen wollen – was natürlich das Ziel ist.“ Für den SVK waren die Kemptner schon immer sehr unangenehm: In zwölf Vergleichen gab es nur drei gelb-schwarze Siege, da kann man definitiv nicht von einem Lieblingsgegner sprechen.

Insofern ist es nicht schlecht, dass „Anschörings“ Chefcoach Demmelbauer wieder auf seinen Co-Trainer Thomas Leberfinger (nach Hochzeitsreise) in der Abwehr zurückgreifen kann. Zuletzt, beim eminent wichtigen 2:1-Sieg in Gundelfingen, bildeten der zweite Co-Trainer Christoph Dinkelbach und Elias Huber die Innenverteidigung, die sich schon deutlich stabiler als eine Woche zuvor gegen Memmingen präsentierte. Für Huber wurde dann Mitte der zweiten Halbzeit Luca Obirei positionsgetreu eingewechselt, der im Defensivzentrum schon oft bewiesen hat, dass er eine Bank ist. „Außerdem sind wir auch froh, mit David Lobendank den variabelsten Spieler geholt zu haben, den du dir nur vorstellen kannst.“ Er könne „von links hinten bis rechts vorne quasi alles spielen“, freut sich Wadislohner.


Die komplette Vorschau auf den spannenden SVK-Tag lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Freitag, 23. September 2022 – unter anderem in der Südostbayerischen Rundschau und im Freilassinger Anzeiger.