Nicht der Lieblingsgegner

SV Kirchanschöring möchte in Hallbergmoos siegen und im Spitzenfeld vertreten bleiben

01.09.2022 | Stand 02.09.2022, 10:29 Uhr

Ex-Löwe Dominik Auerhammer (links/gegen Edison Mazreku vom FC Ingolstadt 04 II) möchte mit dem SVK heute einen Sieg in Hallbergmoos einfahren. −Foto: Butzhammer

„Wenn wir vorne dabei bleiben wollen, was uns natürlich viel lieber wäre als ins Mittelfeld abzurutschen, dann müssen wir gewinnen.“ Christoph Dinkelbach, Co-Trainer des Fußball-Bayernligisten SV Kirchanschöring, redet vor dem Auftritt beim VfB Hallbergmoos (Freitag, 20 Uhr, Stadion am Airport) Klartext. Da die Hausherren nur Drittletzter sind, gehen die „Anschöringer“ (aktuell Tabellenfünfter mit Kontakt zur Spitze) als Favorit ins Match, „auch wenn es zu diesen beiden Mannschaften ja eine lange Vorgeschichte gibt und es sicher wieder hitzig wird“, so der Mittelfeldmann.

Dinkelbach bereits mit drei Saisontreffern

Dinkelbach selbst hat im ersten Saisonviertel drei Treffer erzielt – und damit einen mehr als in der gesamten Saison 2021/22. „Das freut mich schon“, sagt der 30-Jährige. „Und es hätten sogar ein, zwei Tore mehr sein können. Da uns ja gute Offensivleute fehlen, schadet es aber auch nicht, dass mal andere treffen“, meint der gebürtige Burghauser.

Am vergangenen Samstag gingen die Kirchanschöringer jedoch leer aus, konnten beim 0:3 gegen den FC Ingolstadt 04 II das Runde nicht ins Eckige befördern. „Ingolstadt hat da einen richtig guten Tag erwischt“, blickt „Dinki“ zurück, „aber das darf trotzdem keine Entschuldigung sein – wir haben einfach auch schwach gespielt.“ Insbesondere in puncto Defensive gebe es erheblichen Verbesserungsbedarf – „da haben wir vor allem das Zentrum schlecht verteidigt“, erinnert der verlängerte Arm von Chefcoach Mario Demmelbauer an schwerwiegende Defizite.

− cs


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