Hochverdientes 4:1

Pokal-Gala gegen Heimstetten! Schaldings Offensiv-Maschine läuft

16.08.2022 | Stand 17.08.2022, 23:01 Uhr

Eine starke Leistung zeigte der junge Saeed Laban im zentralen Mittelfeld. −Foto: Lakota

Von Andreas Lakota

Der SV Schalding hat seinen Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Nach zwei 5:1-Siegen in der Bayernliga gab der SVS am Dienstagabend im bayerischen Totopokal auch dem Regionalligisten SV Heimstetten das Nachsehen. Und das hochverdient. 4:1 hieß es nach 90 Minuten, der Sieg der erneut sehr spielfreudigen Passauer Vorstädter am heimischen Reuthinger Weg hätte auch höher ausfallen können.

Schon vor der Pause hatten die Grün-Weißen mehrere gute Chancen liegen gelassen. Die frühe Führung durch Patrick Dorofa, der nach einer Ecke zu Stelle war (10.), konnte der Gast noch kontern. Armin Maier traf zum Ausgleich (20.). Recht viel mehr kam aber nicht mehr von den Münchner Vorstädtern. Ganz anders Schalding, das eine gute Ordnung und gute Dynamik in seinem Spiel hatte und immer wieder schönen Kombinations-Fußball zeigte. Lediglich vor dem Tor agierte das von Sepp Holler gecoachte Team (Stefan Köck weilt auf Trainerlehrgang in Duisburg) zu ungenau. Als kurz vor der Pause Patrick Drofa dann auf dem Weg zur erneuten Führung schien, wurde er von Mohamad Awata am Trikot gepackt und zu Boden gerissen – die logische Konsequenz: Rot (43.)!


Hier geht’s zur Fotostrecke




Die Überzahl nutzte der SVS unmittelbar nach Wiederbeginn. Dominik Weiß traf wie schon beim 5:1 gegen Memmingen per Kopf. In der Folge versäumte es Schalding mehrmals, die Partie zu entscheiden. Allen voran Patrick Rott, der nach herrlicher Vorarbeit von Drofa anstelle des verwaisten Tores nur den Pfosten traf.

Diese Nachlässigkeit wäre beinahe noch bestraft worden, doch ein Freistoß der Gäste klatsche nur ans Lattenkreuz. Wenig später besorgte der auffällige Drofa dann mit seinem zweiten Tor aber die überfällig Entscheidung (82.). In der Nachspielzeit durfte sich auch noch Walter Kirschner in die Torschützenliste eintragen. 4:1 – und dieses Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Schalding scheint seine Form gefunden zu haben.