Nach zwei Heimsiegen

Mit Schwung zum FC Ingolstadt II – Erlbach tritt mit Rückenwind beim Rangdritten an

02.09.2022 | Stand 02.09.2022, 5:00 Uhr

Je zwei Treffer steuerten Thomas Breu (links) und Sebastian Hager zuletzt zum Erlbacher 5:0-Heimsieg über Ismaning bei. Ob das Duo auch heute beim FC Ingolstadt II zuschlägt? −Foto: Butzhammer

Von Wolfgang Czernin

Am 10. Spieltag der Fußball-Bayernliga Süd hat der SV Erlbach einen dicken Brocken vor sich. Der Tabellenneunte wird heute beim Dritten FC Ingolstadt II erwartet. Der Anpfiff auf der Bezirkssportanlage Ingolstadt Süd-Ost ertönt um 19.30 Uhr.

Der 5:0-Heimsieg über den bis dato Rangdritten FC Ismaning hat dem Neuling gut getan: Nicht nur fürs Punktekonto, auch fürs Selbstvertrauen und die Gewissheit, dass man in der Liga angekommen ist. Durch den zweiten Dreier in Folge nach dem 2:0 über den TSV 1860 Rosenheim – beide zuhause – haben die Erlbacher jetzt 15 Punkte auf dem Konto und sich vom 11. auf den 9. Platz verbessert. Der Abstand zur gefährdeten Zone ist beträchtlich, auf Rang 15 hat man schon elf Zähler Luft. Nach vorne dagegen ist es nicht weit: Der heutige Gegner FC Ingolstadt II hat gerade mal zwei Punkte mehr und ist mit dieser Bilanz hinter dem TSV Landsberg (20) und dem SV Schalding-Heining (19) aktuell Dritter.

Schon in der letzten Saison hat sich die Profi-Reserve der Ingolstädter in Richtung Spitze orientiert und die Runde auf Position3 beendet. Bei der Frage nach dem Favoriten für heute Abend landet man eher bei der Heimelf, die sich mit einer Bilanz von fünf Siegen sowie je zwei Unentschieden und Niederlagen eine sehr gute Ausgangslage verschafft hat. Vor allem ist das Team des jungen Trainers Alexander Käs (29), der das 4-3-2-1-System favorisiert, seit sieben Runden ungeschlagen (fünf Erfolge, zwei Remis). Zuletzt feierten die Schanzer ein klares 3:0 im Spitzenspiel beim SV Kirchanschöring, davor ein 4:0 über den VfR Garching.

Hans Grabmeier vergleicht die Spielweise des FC mit der des TSV 1860 MünchenII: „Das sind durchwegs top ausgebildete Spieler, die nahezu alle in der B- und A-Jugend-Bundesliga gespielt haben“, so der Erlbacher Teammanager. „Wir müssen die Räume eng machen, dürfen aber auch nicht zu tief stehen. Das liegt uns nicht, da bekommen wir keinen Zugriff auf das Spiel“, erzählt Grabmeier, wie man heute die Aufgabe angehen will. In jedem Fall tritt der SVE mit Rückenwind an, den jüngsten Auftritt gegen Ismaning werden die Ingolstädter als Warnung zur Kenntnis genommen haben.