Bayernliga – und jetzt?

Maxi Sammereier ist Erlbachs Lenker: „Wir können in der Liga bestehen“

01.07.2022 | Stand 18.07.2022, 8:56 Uhr
Thorsten Eisenacker

Mittelfeldakteur Maximilian Sammereier stand in der vergangenen Saison 32 Mal für den Landesliga-Meister und künftigen Bayernligisten SV Erlbach auf dem Platz. −Foto: Butzhammer

Von Thorsten Eisenacker

Einer der Eckpfeiler des Erfolges des SV Erlbach ist seit Jahren Maximilian Sammereier. Der Niederbayer zieht im zentralen Mittelfeld die Fäden beim Fußball-Landesliga-Meister und stand in der abgelaufenen Saison 32 Mal auf dem Platz. Dabei erzielte er zwei Treffer und lieferte elf Torvorlagen. Nun freut er sich auf die Saison in der Bayernliga Süd.

Maximilian, in den Testspielen rollt der Ball schon wieder. Freuen Sie sich, dass die fußballfreie Zeit zu Ende ist?
Maximilian Sammereier: Langweilig? Nein, gar nicht. Ich bin ja auch bei den DFB-Stützpunkten in Passau und Pfarrkirchen als Honorartrainer tätig und stand also auch die letzten Wochen auf dem Platz. Zudem habe ich das ein oder andere Relegationsspiel geschaut, mit „fußballfreier Zeit“ war da also nicht viel, von Langeweile kann keine Rede sein.

Was ist denn drin für den SVE in der Bayernliga?
Sammereier: Wenn wir den Schwung und die Begeisterung des Aufstiegs mitnehmen können und vom ersten Spiel an ans Limit gehen, bin ich mir sicher, dass wir in der Liga bestehen können. Wir verfügen über eine gute Mischung aus hochklassig erfahrenen Spielern wie unserem Coach Lukas Lechner, Wolfi Hahn, Xandi Fischer und Hannes Maier und jungen, sehr talentierten Spielern, allen voran Maxi Manghofer, Basti Hager, Levin Ramstetter oder Nici Barth, um nur ein paar zu nennen. Die stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung, ordnen aber dem unbedingten Erfolg jetzt schon alles unter. Sicherlich werden wir auch etwas Glück brauchen, und ganz entscheidend wird auch sein, dass Schlüsselspieler nicht über einen längeren Zeitraum verletzungsbedingt ausfallen.

Sie haben ja selbst in Schalding gespielt – ist die Begegnung für Sie etwas Besonderes?
Sammereier: Sagen wir mal so: Ich hätte gerne für Schalding Regionalliga gespielt. Es war ziemlich genau vor vier Jahren, als ich mir nach meinem Wechsel von Pfarrkirchen nach Schalding im ersten Training das Kreuzband gerissen habe und dann mehr als ein Jahr außer Gefecht war. Ohne diese Verletzung wäre ich wahrscheinlich auch nicht in Erlbach gelandet. Das Spiel ist auf jeden Fall etwas Besonderes, es geht gegen einen Verein aus meinem Heimatlandkreis – das kommt nicht so oft vor. Persönlich freue ich mich total auf die Partie in Schalding, wohl wissend, dass das ein dickes Brett wird, weil hier auch viele Freunde und von mir trainierte Stützpunktspieler vor Ort sein werden.


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