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18.01.2022 | 21:36 Uhr

Kurioses Ende eines Pokal-Krimis: HSV wirft Köln raus, weil Kainz sich beim Elfmeter den Ball ans Bein schießt

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Eine Szene für den Jahresrückblick: Kölns Florian Kainz berührt den Ball beim Elfmeterschießen mit beiden Füßen. Der Ball landet zwar im Tor, doch der Treffer zählte nicht. −Foto: Imago Images

Eine Szene für den Jahresrückblick: Kölns Florian Kainz berührt den Ball beim Elfmeterschießen mit beiden Füßen. Der Ball landet zwar im Tor, doch der Treffer zählte nicht. −Foto: Imago Images

Eine Szene für den Jahresrückblick: Kölns Florian Kainz berührt den Ball beim Elfmeterschießen mit beiden Füßen. Der Ball landet zwar im Tor, doch der Treffer zählte nicht. −Foto: Imago Images


Der Hamburger SV hat in einem Pokal-Krimi einen Coup gefeiert und die Cup-Träume des 1. FC Köln jäh platzen lassen. Der HSV gewann am Dienstag bei den klassenhöheren Rheinländern mit 4:3 (1:1, 0:0, 0:0) im Elfmeterschießen und schaffte den vierten Einzug ins Viertelfinale innerhalb von acht Jahren. Den entscheidenden Elfmeter für Köln vergab Florian Kainz kurios – der Ball landete zwar im Netz, beim Schuss rutschte der Österreicher aber zunächst mit dem linken Fuss gegen den Ball und schloss mit rechts ab – zwei Kontakte, einer zu viel für Schiedsrichter Daniel Schlager (Hügelsheim), der Kainz’ Tor nicht wertete und die Partie beendete.

Robert Glatzel (92.) hatte die Hanseaten in der Verlängerung in Führung gebracht, FC-Torjäger Anthony Modeste rettete die Gastgeber in praktisch letzter Sekunde per verwandeltem Foulelfmeter in die Entscheidung vom Punkt (120.), der Torjäger war im Strafraum gehalten worden.

Kölns Steffen Baumgart und sein Trainerkollege Tim Walter hatten sich vor dem Anpfiff mit einer herzlichen Umarmung begrüßt. Der FC-Coach erwartete ein "offenes Spiel, da geht es gar nicht um erste oder zweite Liga". Mit sechs Startelf-Änderungen im Vergleich zum 0:4 gegen den FC Bayern bestimmte der Bundesliga-Neunte dann die Anfangsphase, Sebastian Andersson prüfte HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes früh aus kurzer Distanz mit einem Kopfball (7.).

Im bereits 108. Pflichtspiel der beiden Traditionsclubs gegeneinander machten die Kölner aber zu wenig aus den sich bietenden Räumen. Zudem vergab Mark Uth in der 21. Minute eine Riesenchance, als er den Ball in der Folge eines Fehlpasses von Heuer Fernandes trotz bester Position vor dem Tor nicht in diesem unterbringen konnte. Torjäger Modeste saß zunächst nur auf der Bank, der 33-Jährige kam in der 60. Minute in die Partie.

Der HSV, der mit einem 1:1 in Dresden mau ins neue Jahr gestartet war, leistete sich zunächst zu viele Abspielfehler, insbesondere im mit Kurzpässen in der eigenen Hälfte versuchten Spielaufbau. Der Zweitligist konnte in der ersten Halbzeit nur selten gefährliche Szenen entwickeln, die vergebene Chance von Glatzel entstand mehr zufällig als gewollt (35.). Außenverteidiger Moritz Heyer hatte allerdings großes Pech, als er nach einem Solo nur den Pfosten traf (45.+1).

Eine Minute nach dem Wiederanpfiff vereitelte Heuer Fernandes gegen Jan Thielmann eine weitere große Kölner Chance (46.). Der FC erhöhte kurzzeitig den Druck, Andersson hatte per Kopf die nächste gute Gelegenheit (49.). Dann aber kam der HSV besser in die Partie. Sonny Kittel prüfte FC-Torwart Marvin Schwäbe mit einem Freistoß (72.), Heyer traf nach einem Freistoß wieder den Pfosten (83.). Wenig später ging es in die Verlängerung, in der Glatzel per Kopf früh traf. Der Klassenunterschied war in der Folge kaum mehr erkennbar, dem FC gelang nur noch wenig. Der Elfer nach einem Foul von Sebastian Schonlau rettete Köln dennoch in die Entscheidung vom Punkt – und dann wurde ein Elfmeter nicht gewertet. − dpa












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