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Unglaubliche Szenen  |  14.01.2022  |  10:10 Uhr

Schiri-Skandal beim Afrika-Cup: Sikazwe pfeift Partie zweimal zu früh ab – und muss danach ins Krankenhaus

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Abpfiff – oder doch nicht? Der sambische Schiedsrichter Janny Sikazwe beendete die Partie in Gruppe F gleich zweimal zu früh. −dpa

Abpfiff – oder doch nicht? Der sambische Schiedsrichter Janny Sikazwe beendete die Partie in Gruppe F gleich zweimal zu früh. −dpa

Abpfiff – oder doch nicht? Der sambische Schiedsrichter Janny Sikazwe beendete die Partie in Gruppe F gleich zweimal zu früh. −dpa


Nach dem Schiedsrichter-Skandal beim Afrika Cup im Vorrundenspiel gegen Mali (0:1) ist der Protest des Mitfavoriten Tunesien abgewiesen worden.

"Nach Prüfung des tunesischen Protestes und des Berichts der Spielleitung hat das Organisationskomitee beschlossen, den Protest der tunesischen Mannschaft abzulehnen und das Spiel mit 1:0 für Mali zu werten", teilte der afrikanische Fußball-Kontinentalverband CAF mit.

Der sambische Schiedsrichter Janny Sikazwe hatte die Partie in Gruppe F gleich zweimal zu früh beendet. "Ich bin seit fast 30 Jahren in diesem Geschäft, und so etwas habe ich noch nie gesehen", wetterte der tunesische Trainer Mondher Kebaier nach der 0:1-Niederlage seiner Mannschaft fassungslos: "Ich kann das nicht verstehen."

Da war der 51-Jährige nicht alleine. In der 86. Minute tönte der erste Pfiff durchs Stadion. Die Reaktion der in Rückstand liegenden Tunesier folgte prompt. Die Delegation rund um Kebaier warf die Arme in die Luft, verdattert blickte der Trainer in die Runde.

Nachdem Sikazwe seinen Fehler bemerkt hatte, ließ er das Vorrunden-Spiel in der Gruppe F weiterlaufen, nur um wenige Minuten später die nächste skurrile Entscheidung zu treffen: Abpfiff nach 89:45 Minuten, dieses Mal endgültig. Die tunesische Bank war sofort in Aufruhr, Kebaier stürmte wild gestikulierend auf Sikazwe zu, immer wieder fuchtelte er mit seiner Uhr vor der Nase des Schiedsrichters herum.

Doch es half alles nichts, das Spiel war zu Ende. Oder? "Er hat abgepfiffen, bat uns darum, in die Kabinen zu gehen", erklärte Kebaier: "Alle Spieler nahmen 35 Minuten lang ein Eisbad - und dann kommt er und fragt uns, ob wir zurück auf den Platz gehen?" Die Tunesier blieben im Gegensatz zu Mali jedoch in der Kabine. "Leider ist das gegnerische Team nicht mehr rausgekommen und das Spiel wurde endgültig abgepfiffen", sagte Malis Trainer Mohamed Magassouba, dessen Team durch ein Tor von Ibrahima Kone gewann (48., Elfmeter).

Afrika-Cup Schiedsrichterchef Essam Abdel-Fatah (56) verteidigte Sikazwe. Er betonte die Hitze von 34 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 65 Prozent während der Partie im Austragungsort Limbe, Kamerun. "Der Schiedsrichter litt an einem Hitzschlag und sehr starker Dehydrierung, was dazu führte, dass er die Konzentration verlor und ins Krankenhaus gebracht wurde", sagte Abdel-Fatah gegenüber dem ägyptischen Sender "MBC Al-Laib". − sid/red












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