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0:6-Pleite gegen Spanien | 19.11.2020 | 09:35 Uhr

Kommentar nach DFB-Blamage: Es braucht jetzt Konsequenzen – nicht erst nach der EM

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Muss er jetzt gehen? Joachim Löw. −Foto: dpa

Muss er jetzt gehen? Joachim Löw. −Foto: dpa

Muss er jetzt gehen? Joachim Löw. −Foto: dpa


Es ist ein erneuter Tiefpunkt in der jüngeren Geschichte der deutschen Nationalmannschaft: 0:6 verliert der Weltmeister von 2014 gegen Spanien – und ist damit sogar noch gut bedient. Nach der Blamage könnte es eng werden für Joachim Löw. Unser Redakteur Alexander Augustin findet: Der DFB darf mit einem Umbruch auf der Trainerbank nicht bis zur Europameisterschaft warten, um das Ansehen des deutschen Fußballs nicht weiter zu beschädigen. Sein Kommentar:

Es könnte eng werden für Joachim Löw. Das hatte selbst DFB-Sportdirektor Oliver Bierhoff angedeutet. "Am Ende des Tages werden wir uns alle an Ergebnissen messen lassen. Das weiß Jogi auch", sagte er kürzlich in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Wenn er diese Ankündigung konsequent umsetzt, dann muss die sportliche DFB-Spitze noch in dieser Woche ihren Rücktritt bekanntgeben. Spätestens nach der 0:6-Blamage gegen Spanien ist klar: Es darf nicht mehr bis zu EM gewartet werden, sonst droht ein ähnliches Debakel wie bei der WM 2018.

Wäre die Nationalmannschaft ein Verein, könnte man längst vermuten, die Mannschaft spiele gegen ihren Trainer. Freilich, gegen Spanien fehlte ein Leitwolf wie Joshua Kimmich, eine Entschuldigung kann das aber nicht sein. Die Mannschaft wirkte geradezu überfordert mit dem spanischen Offensivfeuerwerk, dem sie sich schon nach dem frühen 0:1 wehrlos hingab. Und was tat Löw? Saß die meiste Zeit teilnahmslos auf der Bank und zog ein langes Gesicht. Motivation? Ideen? Aufmunterung? Fehlanzeige.

Lange darf sich der DFB dieses traurige Schauspiel, das die Nationalmannschaft mit kurzen Unterbrechungen seit 2018 aufführt, nicht mehr hinnehmen. Ihr fehlen die Regisseure – auf und vor allem neben dem Platz. Löw, der sich aus falschem Stolz weigert, Führungsspieler wie Mats Hummels oder Thomas Müller zurückzuholen, hätte sich ein Beispiel an seinem spanischen Trainerkollegen Jose Enrique nehmen können. Der coachte sein Team selbst bei hoher Führung noch lautstark und gestenreich.

Lautstark wird auch die Kritik sein, die jetzt auf den DFB einprasseln wird. Je länger dieser an der Führungsriege festhält, desto mehr Menschen werden sich von der Nationalmannschaft abwenden. Deswegen muss der DFB jetzt handeln – im Sinne des deutschen Fußballs.












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