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Posse um Pokal-Startplatz | 14.09.2020 | 10:00 Uhr

BFV-Präsident Koch wehrt sich gegen Vorwürfe: "Wir hatten eine klare Vereinbarung getroffen"

von Alexander Augustin

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BFV-Präsident Rainer Koch. −Foto: dpa

BFV-Präsident Rainer Koch. −Foto: dpa

BFV-Präsident Rainer Koch. −Foto: dpa


Nachdem der Bayerische Fußball-Verband (BFV) im Streit um den Startplatz für den DFB-Pokal zwischen dem 1. FC Schweinfurt und Türkgücü München in die Kritik geraten war, hat sich nun Präsident Rainer Koch zu Wort gemeldet. In der BR-Sendung "Blickpunkt Sport" verteidigte er die Vorgehensweise des Verbandes.

"Wir haben gemacht, was jeder als sportlich fair empfindet", sagte Koch. Nach Unterbrechung der Regionalliga-Saison im März hatte der BFV sich ursprünglich auf einen Kompromiss mit den Vereinen geeinigt: Türkgücü darf als Tabellenführer in die 3. Liga aufsteigen, Verfolger Schweinfurt darf dafür in den DFB-Pokal. "In einer solchen Situation musst du als Vorstand eine Entscheidung treffen, standen zwischen den Stühlen", sagte der BFV-Präsident im Bayerischen Fernsehen. Dass sich Drittliga-Aufsteiger Türkgücü nun in den DFB-Pokal einklagen will, habe ihn überrascht, so Koch.

Er wirft Türkgücü Wortbruch vor: "Bei Türkgücü hat nur einer das sagen: Hasan Kivran. Wir haben am 31. Juli eine klare Vereinbarung getroffen. Ich habe ihn gebeten, dass er, wenn er klagen will, das schnell machen soll, damit wir keine Verzögerungen haben." Erst zwei Tage vor Anpfiff der Schweinfurter Pokal-Partie gegen Schalke hatten die Münchener eine einstweilige Verfügung erwirkt – und das Spiel so gestoppt.

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Wieso er den im Frühjahr ausgehandelten Kompromiss nicht schriftlich festgehalten habe, wollte Moderatorin Julia Scharf von Koch wissen: "Man kann vieles schriftlich festlegen, aber für mich gilt immer das, was ich mit Präsidenten ausgemacht habe. Herr Kivran wollte sich offenbar nicht mehr an das halten, was wir abgemacht haben." Er widersprach auch der Darstellung von Geschäftsführer Max Kothny, Schweinfurt habe gegen Drittliga-Lizenzierung Türkgücüs durch den DFB geklagt: "Das stimmt einfach nicht." Schweinfurt hatte lediglich in einem offenen Brief die Rechtmäßigkeit des Türkgücü-Aufstiegs angezweifelt. Hier ging es konkret darum, dass Türkgücü keine eigene Hauptspielstätte hat. "Das war von Schweinfurt auch überflüssig", sagte Koch.

Dass der FC Schalke 04 im BFV den Schuldigen für die Verschiebung seines Erstrunden-Spiels gefunden hat, stieß dem Präsidenten sauer auf: "Ich habe Jochen Schneider (Schalke-Sportvorstand, Anm. d. Red.) angeboten, den Sachverhalt zu erläutern. Er hat sich aber nicht gemeldet. Man sollte aber schon dem Richtigen den Vorwurf machen." Das ist aus Kochs Sicht Türkgücü München. "Verlierer ist der Fußball. So schnell werden wir in der Sache auch zu keiner Entscheidung kommen."












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