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Chaos um Duell gegen Schalke | 13.09.2020 | 13:08 Uhr

Kommentar zur Pokal-Posse: Türkgücü München ist auf dem Weg nach oben jedes Mittel recht

von Alexander Augustin

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Die Fronten sind verhärtet im Streit um den DFB-Pokal-Startplatz: Türkgücü München hat mit einer einstweiligen Verfügung die Absage des Erstrunden-Duells des 1. FC Schweinfurt gegen Schalke 04 erwirkt. Der Bundesligist wiederum kritisiert den Bayerischen Fußball-Verband. Dabei liegt die Schuld für das Chaos eindeutig bei Türkgücü München, das sich mit seinem Verhalten ins Abseits manövriert, kommentiert unser Redakteur Alexander Augustin:

Gib jemandem den kleinen Finger und er nimmt die ganze Hand. Das dürften sich die Verantwortlichen des Bayerischen Fußball-Verbandes derzeit denken. Der Kompromiss, den der BFV mit den Vereinen nach der corona-bedingten Unterbrechung der Regionalliga-Saison gefunden hatte, war logisch und fair. Spitzenreiter Türkgücü München steigt auf, verzichtet dafür auf sein Startrecht für den DFB-Pokal zugunsten des Verfolgers Schweinfurt. Ein guter Kompromiss in einer nie dagewesenen Situation. Blöd nur, wenn sich manche daran ein paar Wochen später nicht mehr erinnern können – oder wollen.

Dass sich Türkgücü nun – wohl erfolgreich – in den DFB-Pokal geklagt hat, mag für den aufstrebenden Münchner Verein zwar sportlich ein Erfolg sein, zur Akzeptanz im bayerischen und nationalen Fußball wird der Schritt aber nicht beitragen. Der Weg zur Klage ist durchschaubar und zeugt von ganz schlechtem Stil. Schweinfurt hatte Mitte Juli in einem offenen Brief an den Deutschen Fußball-Bund Türkgücüs Drittliga-Aufstieg angezweifelt – weil sie keine feste Spielstätte besitzen. Das war statuarisch völlig gerechtfertigt, bei Türkgücü wertete man dies aber als Frontalangriff.

Man wartete wochenlang auf den richtigen Zeitpunkt für die Retourkutsche, der nun, ein paar Stunden vor Anpfiff des Schweinfurter Pokalspiels auf Schalke gekommen war. Man muss davon ausgehen, dass der Zeitpunkt der einstweiligen Verfügung genauso gewollt war. Es sollte so laut wie möglich knallen. Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat sich öffentlich auf die Seite Türkgücüs geschlagen. Ein fragwürdiges Verständnis von Fairness.

Die Verantwortlichen von Türkgücü München haben vor allem eines gezeigt: Dass ihnen auf dem Weg nach oben jedes Mittel recht ist. Das Problem ist: Sie werden damit, zumindest im Streit um das Pokalticket, sogar durchkommen.












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