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Nach Herrlichs Einkaufs-Trip | 15.05.2020 | 09:12 Uhr

Fußball-Profis und ihre Corona-Verstöße: Einer machte sogar Party mit Prostituierten

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Bayerns Jerome Boateng entfernte sich trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen von seinem Wohnort München und besuchte seinen Sohn. Der FCB brummte dem Verteidiger eine Geldstrafe auf, was dieser gar nicht verstehen konnte. −Foto: afp

Bayerns Jerome Boateng entfernte sich trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen von seinem Wohnort München und besuchte seinen Sohn. Der FCB brummte dem Verteidiger eine Geldstrafe auf, was dieser gar nicht verstehen konnte. −Foto: afp

Bayerns Jerome Boateng entfernte sich trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen von seinem Wohnort München und besuchte seinen Sohn. Der FCB brummte dem Verteidiger eine Geldstrafe auf, was dieser gar nicht verstehen konnte. −Foto: afp


Augsburgs Bundesliga-Trainer Heiko Herrlich ist nicht der Erste, der gegen die Regeln zu Corona-Zeiten verstößt. Wie im Falle des Coaches wurde auch schon das Fehlverhalten einiger Profis mit Strafen geahndet.

Dieser Einkauf von Zahnpasta und Hautcreme hat für Heiko Herrlich Konsequenzen. Wegen des Verstoßes gegen die Hygieneregeln in der Hotel-Quarantäne darf der Trainer des FC Augsburg sein neues Team nun am Samstag (15.30 Uhr) nicht im Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg betreuen.

"Ich habe keine Zahnpasta, die ist am Ausgehen, und keine Hautcreme mehr gehabt, und dann bin ich mit meinem Trainingsanzug in der Nähe zu einem Supermarkt gegangen", berichtete der 48-Jährige von seinem Ausflug in einer Video-Pressekonferenz.

Er ist nicht der Erste, der gegen die strengen Auflagen verstößt und dafür mit Konsequenzen rechnen muss. Einige Beispiele:

SALOMON KALOU: Der 34 Jahre alte Ivorer war erst vor zehn Tagen für seine Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen und Verhaltensregeln bei Hertha BSC suspendiert worden. Kalou hatte in der mit einem Live-Clip aus dem Kabinentrakt des Berliner Bundesligisten offensichtliche Nachlässigkeiten beim Einhalten der Hygienevorschriften dokumentiert und mit den Kollegen über Gehaltsabrechnungen diskutiert. Danach hatte er sich für seine Verhalten entschuldigt.

JÉRÔME BOATENG: Der 31 Jahre alte Ex-Weltmeister entfernte sich trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen von seinem Wohnort München. Er war zu seinem Sohn gefahren. "Ihm ging es gesundheitlich nicht gut. Wenn ein Sohn seinen Vater ruft, dann fahre ich natürlich noch los, egal zu welcher Uhrzeit!", hatte Boateng erklärt. Vom FC Bayern gab es eine Geldstrafe. "Für ihn nehme ich jede Strafe in Kauf, das ist schließlich mein Sohn. Ich möchte den Vater sehen, der in so einem Moment nicht losfährt, um an der Seite seines vierjährigen Sohnes zu sein. Wenn es dafür dann eine Strafe gibt, dann Respekt. Ich finde das traurig", hatte der Innenverteidiger betont.

AMINE HARIT: Dem 22-jährigen Marokkaner vom FC Schalke 04 ging es auch ans Geld. Harit hatte sich in einer Shisha-Bar in Essen gemeinsam mit zehn weiteren Personen einen gemütlichen Abend gegönnt. Problem nur: Es herrschten in Nordrhein-Westfalen berits erhebliche Kontaktbeschränkungen. Er wurde bei dem Vorfall nach Ladenschluss von der Polizei erwischt. Die Beamten lösten die unerlaubte Versammlung weit nach Mitternacht auf.

LUKA JOVIC: Der 22 Jahre alte ehemalige Profi von Eintracht Frankfurt war nach der Aussetzung des Spielbetriebs in Spanien nach Serbien geflogen. Dort sollte sich der Spieler von Real Madrid für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Medienberichten zufolge ging Jovic aber feiern. Deutlich heftiger erwischte es Nationalmannschaftskollege Aleksandar Prijovic (29), der wegen des Verstoßes gegen das Ausgehverbot während der Corona-Krise in Belgrad zu drei Monaten Hausarrest verurteilt wurde.

KYLE WALKER: Der 29-jährige Profi von Manchester City feierte eine Party mit einem Kumpel und zwei Prostituierten, wie eine britische Boulevardzeitung schrieb, und das trotz Ausgangssperre: Sein Verein leitete ein internes Disziplinarverfahren ein. Als "inakzeptabel" bezeichnete der FC Everton eine Party seines italienischen Profis Moise Kean (20) während des Lockdown.

LINZER ASK: Der Tabellenführer der österreichischen Bundesliga führte Mannschaftstraining mit Körperkontakt durch, bevor dies erlaubt war. Der Verein wurde dabei heimlich gefilmt, die Videos machten das Fehlverhalten öffentlich und sorgten am Freitag für einen handfesten Skandal (hier geht’s zum Bericht).












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