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11.06.2019 | 11:03 Uhr

Deggendorfer im Interview: Robin Yalcin und seine Vorfreude auf die Europa League

von Oliver Glombitza

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Den Ball immer im Blick: Robin Yalcin (links) im Duell mit Ryan Donk von Galatasaray Istanbul. −Foto: imago-images

Den Ball immer im Blick: Robin Yalcin (links) im Duell mit Ryan Donk von Galatasaray Istanbul. −Foto: imago-images

Den Ball immer im Blick: Robin Yalcin (links) im Duell mit Ryan Donk von Galatasaray Istanbul. −Foto: imago-images


Der Deggendorfer Robin Yalcin (25) hat eine aufregende Spielzeit in der türkischen Süper Lig hinter sich: Erst wechselt er im Winter von Çaykur Rizespor zu Yeni Malatyaspor, dann zieht er mit seinem neuen Klub überraschend in die Europa League ein. Mit heimatsport.de spricht er über die Chancen in Europa, den Videobeweis in der Türkei und sein besonderes Verhältnis zu Joshua Kimmich.

Herr Yalcin, herzlichen Glückwunsch zur Europa-League-Qualifikation! Wie groß ist die Freude?
Robin Yalcin: Natürlich sehr groß, es gibt schließlich schlechtere Saisonabschlüsse (lacht). Wir hoffen jetzt die beiden Qualifikationsrunden erfolgreich zu bestreiten. Wenn wir dann die Gruppenphase erreichen, wäre das das i-Tüpfelchen auf einer sowieso schon tollen Saison.

Und dabei hatte das Team so mit Verletzungen zu kämpfen, dass Sie sogar in der Innenverteidigung ran mussten.
Yalcin: Teilweise waren bei uns in der Rückrunde zehn Spieler verletzt, auch ich hatte nach einem Tritt von einem Gegenspieler leichte Probleme mit dem Knie. Es war eine extreme Situation, weil die Verletzten potenzielle Stammspieler sind. Als Innenverteidiger hatte ich aber schon mal in der Jugend in Stuttgart und der Nationalelf gespielt, deswegen war es nichts ganz Neues für mich.

Sie sind erst im Winter zu Malatyaspor gewechselt, spielten davor drei Jahre bei Çaykur Rizespor. Wie kam der Wechsel zustande?
Yalcin: Ich hatte zum Ende der Vorrunde in Rizespor Differenzen mit der sportlichen Leitung, wir waren schließlich Letzter und so konnte es meiner Meinung nach nicht weitergehen. Leider durfte ich im Nachgang nicht mehr so oft spielen, dabei wollte ich nur das Beste für den Verein und die Fans. Wir kamen gemeinsam zu dem Entschluss, dass eine Trennung die beste Lösung für beide Seiten wäre. Durch den damaligen Trainer von Malatyaspor, Erol Bulut, kam dann der Kontakt zustande. Leider ist er jetzt nicht mehr Trainer. Aber insgesamt gibt es wohl schlechtere Wechsel, als im Winter vom Tabellenletzten zum Vierten zu gehen.

In Rizespor waren Sie einer der Aufstiegshelden. Fiel Ihnen der Weggang schwer?
Yalcin: Ich habe tolle Erinnerungen an Rizespor, deswegen ist es mir auch nicht leicht gefallen zu gehen. Trotzdem halte ich es für einen richtigen und wichtigen Schritt für mich. Gefreut hat es mich, als ich mit Malatyaspor zum Auswärtsspiel in Rizespor war und die Fans mich toll empfangen haben. Dass ich so ein Standing bei den Leuten habe, zeigt mir auch, dass ich meine Zeit dort gut genutzt habe.

Sie sagen, so etwas müsse auf lange Sicht aufgebaut werden. Was sind denn Ihre langfristigen Ziele?
Yalcin: Ich habe noch ein Jahr Vertrag und schaue bei solchen Fragen immer nur auf die aktuelle Situation. Für mich ist jetzt wichtig, mich auf die Saison vorzubereiten und mit der Mannschaft die Europa-League-Gruppenphase zu erreichen und gut in die Saison zu starten.
Das Interview führte Oliver Glombitza. Am Mittwoch, 12. Juni, lesen Sie in Ihrer Heimatzeitung (Sport) über das besondere Verhältnis von Yalcin zu Joshua Kimmich und Yalcins Gedanken zu einem möglichen Einsatz für eine deutsche oder türkische A-Nationalmannschaft.












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