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14.06.2018 | 14:55 Uhr

Auswärtiges Amt meldet Bedenken an: ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt fliegt nicht zur WM

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Investigativjournalist, aber nicht bei der WM: ARD-Dopingexpterte Hajo Seppelt. − Foto: dpa

Investigativjournalist, aber nicht bei der WM: ARD-Dopingexpterte Hajo Seppelt. − Foto: dpa

Investigativjournalist, aber nicht bei der WM: ARD-Dopingexpterte Hajo Seppelt. − Foto: dpa


ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt wird nicht zur WM nach Russland reisen, wie Sender und Reporter am Donnerstag gemeinsam mitteilten. "Die Sicherheit von Hajo Seppelt steht bei uns an erster Stelle", teilte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky am Donnerstag mit. "Aus diesem Grund haben wir uns nach intensiver Prüfung der Sachlage und unter Berücksichtigung aller Informationen, die uns vorliegen, für diesen Weg entschieden."

Der 55-jährige Seppelt hatte wesentlich zur Aufklärung des systematischen Sportbetrugs in Russland beigetragen und gilt dort deshalb als Staatsfeind. Dem Berliner Journalisten war im Mai das Visum für die WM verweigert worden. Diese Entscheidung nahm Russland – auf internationalen Druck – wieder zurück. Seppelt sollte bei einer Einreise aber zu den russischen Ermittlungen gegen den Doping-Kronzeugen Grigori Rodschenkow vernommen werden.

Außenminister Heiko Maas unterstrich laut der ARD-Mitteilung, dass sich das Auswärtige Amt gegenüber den Ansprechpartnern in Russland nachdrücklich für die freie und unabhängige Arbeit der Medien während der WM eingesetzt habe – auch in diesem konkreten Fall. "Minister Maas wies aber auf die möglichen Risiken bei einer Reise Herrn Seppelts nach Russland anlässlich der WM hin", sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amts, Maria Adebahr. "Er unterstrich, dass das Auswärtige Amt die Analysen auch der zuständigen Innenbehörden ernst nehmen müsse." Seppelt selbst sagte: "Ich bedaure die Entwicklung, aber trage die Entscheidung mit." Es sei eine "besorgniserregende Entwicklung für den Sportjournalismus, wenn die Ausübung des Jobs bei der Fußball-WM mit kaum kalkulierbaren Risiken und womöglich folgenschweren Konsequenzen verbunden ist. " − dpa












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