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09.06.2018 | 12:00 Uhr

Eine Milliarde für Ronaldo? Ein ganz heißer Transfer-Sommer steht bevor

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Daumen hoch für einen neuen Club? Ronaldo will auch bei der WM seine Extraklasse beweisen. − Foto: dpa

Daumen hoch für einen neuen Club? Ronaldo will auch bei der WM seine Extraklasse beweisen. − Foto: dpa

Daumen hoch für einen neuen Club? Ronaldo will auch bei der WM seine Extraklasse beweisen. − Foto: dpa


Die Bühne ist bereitet: Topstars wie Ronaldo, Neymar oder Robert Lewandowski können bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) wieder ihre Klasse unter Beweis stellen. Für die Star-Kicker ist das eine willkommene Gelegenheit, streben doch alle drei gerüchteweise einen Vereinswechsel in diesem Sommer an. Für viele andere Spieler ist die Weltmeisterschaft ebenfalls ein perfektes Schaufenster, um sich zu präsentieren. Und die Vereine stehen vor der Frage: Jetzt zugreifen oder zögern?

In Deutschland zumindest hat unter anderem Borussia Dortmund bereits zugegriffen. Der Bundesligist hat das Rennen um die Verpflichtung des Dänen Thomas Delaney gewonnen. Der 26 Jahre alte WM-Teilnehmer wechselt zur kommenden Saison von Werder Bremen zum BVB - dem Vernehmen für eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro.

Werder-Geschäftsführer Frank Baumann rechnet vor allem gegen Ende der WM noch mit einem "heißen Sommer" auf dem Transfermarkt. "Meist setzt dann noch mal ein Domino-Effekt ein, der Personalien auf den Plan ruft, die man gar nicht vorhersagen kann", prophezeite Baumann in einem Interview auf der Homepage des Vereins.

In der Premier League drängt unterdessen der ein oder andere Verein noch auf einen schnellen Vertragsabschluss vor der WM. So wechselt der Brasilianer Fred vom ukrainischen Club Schachtjor Donezk zum englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United. Nach Informationen britischer Medien soll der Club für den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler knapp 60 Millionen Euro bezahlen.

Wesentlich zögerlicher sind die Vereine im Moment, wenn es darum geht, ihre Spieler ziehen zu lassen. So steht der Offensivspieler Nabil Fekir (24) zwar kurz vor einem Wechsel von Olympique Lyon zum FC Liverpool. Das Turnier wollen die Franzosen aber noch abwarten: "Wir werden definitiv nichts während der WM beschließen und ich denke nicht, dass sich vor Turnierbeginn noch etwas ändert", sagte Lyons Präsident Jean-Michel Aulas in einem Statement auf der Club-Seite.

Über all diesen Verhandlungen und Transfers schweben derzeit aber die großen Namen Ronaldo, Neymar und Lewandowski. Letzterer will nach Angaben seines Beraters den FC Bayern München noch vor Beginn der neuen Saison verlassen. "Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht", sagte Pini Zahavi der "Sport Bild".

Der 29 Jahre alte polnische Nationalstürmer steht beim deutschen Fußball-Rekordmeister noch bis 2021 unter Vertrag, will demnach aber die sofortige Freigabe für einen Wechsel in diesem Sommer. Als möglicher Nachfolger wird der deutsche Nationalstürmer Timo Werner von RB Leipzig gehandelt.

Auch die Hinweise auf einen Abschied von Cristiano Ronaldo vom spanischen Rekordmeister Real Madrid verdichten sich. "Ronaldo verlässt Real", titelt die portugiesische Zeitung "Record" am Donnerstag und fügte hinzu, die Entscheidung sei "unwiderruflich". Grund sei, dass die Real-Führung den Forderungen des 33-Jährigen nach einer Verbesserung seiner Bezüge nicht nachkommen wolle.

Zugleich versucht Real Madrid angeblich, einen Deal mit PSG-Superstar Neymar abzuschließen. "Die Tür für Nemyar ist immer offen", wird dessen brasilianischer WM-Kollege und Real-Spieler Marcelo auf "Sky Sports" zitiert. Der Wechsel Neymars nach Madrid sei unausweichlich.

Wie viel sich hier vor der WM noch tut, ist unklar. Angesichts der ohnehin schon astronomischen Summen ist es schwer vorstellbar, dass diese mit der WM noch steigen sollen: Neymar war Anfang August 2017 für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt. Ronaldos Vertrag in Madrid läuft noch bis 2021. Festgeschriebene Ablösesumme: Eine Milliarde Euro.












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