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3:2 gegen Wiesbaden  |  15.01.2022  |  15:55 Uhr

1860 bläst zum Angriff! 0:2, Willsch-Verletzung, aber die Löwen siegen mit Mega-Moral

von Andreas Lakota

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Semi Belkahia traf zum 1:2. −Foto: Archiv imago

Semi Belkahia traf zum 1:2. −Foto: Archiv imago

Semi Belkahia traf zum 1:2. −Foto: Archiv imago


Was für eine Willensleistung! Der TSV 1860 München ist am Samstag erfolgreich in die Rückrunde der 3. Liga gestartet, weil das Team von Trainer Michael Köllner Mega-Moral zeigte. Gegen Wehen Wiesbaden lagen die Löwen schnell 0:2 hinten, verloren dann auch noch Marius Willsch (verletzt) – und drehten am Ende doch die Partie.

Mit dem 3:2-Erfolg demonstrierten die Münchner eindrucksvoll, dass sie im Trainingslager in Belek tatsächlich noch enger als Mannschaft zusammengerückt sind. Insgesamt war es nach dem Abgang von Torjäger Sascha Mölders bereits der dritte Sieg in Serie für die Sechziger. Damit schielen die Löwen wieder auf die oberen Tabellenränge. Und gehen selbstbewusst in das wichtige Achtelfinale im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC (Dienstag, 18.30 Uhr/Sky).

"Lustig, ihr mit euren Geschichten immer", flachste hintTrainer Michael Köllner hinterher bei MagentaSport über die Frage, ob Sechzig als derzeit Achter noch Aufstiegsambitionen habe. Köllner zählte lieber die Tugenden auf: "Die Mannschaft hat einen brutalen Willen und brutalen Teamspirit gezeigt und das war heute der Schlüssel, dass wir mit aller Gewalt das Spiel gewinnen wollten."

Wie weit es mit den Löwen in dieser Saison geht? "Wir wurden sehr viel niedergemacht in der Hinrunde und jetzt, wenn wir mal ein Spiel gewinnen, vom Aufstieg zu reden ist, dann wäre das schon sehr, sehr kritisch", befand Siegtorschütze Richard Neudecker.

Hier lesen Sie: "Wahnsinnig viel Zug drin": Willsch und 1860 gehen mit spielerischem Ernst in den "geilen Januar"

So lief das Spiel

Die Köllner-Elf startet bei dichtem Nebel auf Giesings Höhen gut in die Partie, hat deutlich mehr Spielanteile. Doch der Gast zeigt sich vor dem Tor brutal effektiv. Mit der ersten echten Offensivaktion geht Wiesbaden in Front. Zunächst können die Münchner nach einer Ecke noch auf der Linie klären, doch dann kommt der Ball zu Wehen-Kapitän Bjarke Jacobsen, der ihn aus kurzer Distanz über die Linie drückt (11.). Die Gastgeber schütteln sich kurz, fahren dann die nächsten Angriffe. Doch das Tor fällt wieder auf der anderen Seite. Dominik Prokob setzt sich auf der linken Seite schön durch, vernascht seinen Gegenspieler per Übersteiger und schlenzt die Kugel platziert ins Ecke (23.). Die Löwen protestieren heftig, sie wollten zuvor eine Abseitsstellung erkannt haben, doch der Treffer zählt.

0:2 – und für die Löwen kommt es noch dicker. Nach 30 Minuten muss der Passauer Marius Willsch, der schon im alten Jahr lange wegen einer Schambeinentzündung ausgefallen ist, verletzt vom Feld. Für ihn bringt Köllner Keanu Staude. Doch trotz der Rückschläge lässt sich 1860 nicht hängen. Im Gegenteil. Nach einem Freistoß von Lex ist Semi Belkahia per Kopf zu Stelle, verkürzt auf 1:2 (36.). Dabei bleibt’s in einer flotten Partie auch bis zur Pause.

Nach dem Wechsel drücken die Gastgeber weiter aufs Gaspedal. Und belohnen sich schnell mit dem Ausgleich. Nach einer Neudecker-Ecke kommt der Ball über Umwege zu Stephan Salger, der das Ding humorlos ins Netz zimmert (49.). Nach dem Ausgleich haben die Münchner das Spiel unter Kontrolle – und schaffen tatsächlich die Komplett-Wende. Neudecker zirkelt einen Freistoß aufs Tor, Lex fälscht die Kugel noch ab, Wehen-Keeper Stritzel ist machtlos (69.).

Die Löwen drehen das Spiel. Und was macht der Gast? Nach 73 Minuten muss Maxi Thiel runter, Benedict Hollerbach kommt. Dann bläst Wiesbaden zur Schlussoffensive. Doch die Sechziger hauen sich in die Zweikämpfe, kämpfen leidenschaftlich um jeden Ball. Am Ende brennt nichts mehr an – und 1860 feiert einen perfekten Auftakt ins neue Fußballjahr.












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Magdeburg
36
83:39
78
2.
Braunschweig
36
61:36
64
3.
Kaiserslautern
36
56:27
63
4.
1860 München
36
67:50
61
5.
Mannheim
36
58:40
60
6.
Osnabrück
36
56:48
58
7.
Saarbrücken
36
50:44
53
8.
Wiesbaden
36
49:44
51
9.
Dortmund II
36
51:48
49
10.
Zwickau
36
46:44
47
11.
Freiburg II
36
34:42
47
12.
Meppen
36
47:60
47
13.
Viktoria Köln
36
39:52
45
14.
Halle
36
46:48
43
15.
Duisburg
36
46:71
42
16.
Verl
36
56:66
40
17.
Viktoria Berlin
36
44:62
37
18.
Würzburg
36
34:59
30
19.
Havelse
36
28:71
23





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