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Unschöne Szenen  |  16.05.2021  |  16:45 Uhr

Fans greifen Polizei an: Dresden feiert Wiederaufstieg, vor dem Stadion eskaliert die Situation

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Vor dem Stadion kam es zu schweren Ausschreitungen. −Foto: dpa

Vor dem Stadion kam es zu schweren Ausschreitungen. −Foto: dpa

Vor dem Stadion kam es zu schweren Ausschreitungen. −Foto: dpa


Ausgelassen tanzten die Dynamo-Profis im Mittelkreis auf dem Rasen, während die Polizei außerhalb des Stadions mit Wasserwerfern gegen Dresdner Fans vorging.

Überschattet von schweren Ausschreitungen ist die SG Dynamo Dresden zum vierten Mal nach 2004, 2011 und 2016 in die 2. Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Ein 4:0 (2:0) am Sonntag gegen Türkgücü München reichte, um die Rückkehr ins Bundesliga-Unterhaus perfekt zu machen.

Damit korrigierten die Dresdener den Betriebsunfall aus dem Vorjahr. Christoph Daferner hatte Dresden schon nach 15 Minuten in Führung gebracht, ehe Ransford-Yeboah Königsdörffer (27.) für die Vorentscheidung sorgte. Nach dem Wechsel trafen Heinz Mörschel (62.) und Panagiotis Vlachidimos (90.) zum Endstand.

Auf dem Rasen feierten die Spieler ausgelassen den Aufstieg. −Foto: dpa

Auf dem Rasen feierten die Spieler ausgelassen den Aufstieg. −Foto: dpa

Auf dem Rasen feierten die Spieler ausgelassen den Aufstieg. −Foto: dpa


"Ich bin erleichtert. Unser Plan ist aufgegangen, dass wir aggressiv anlaufen. Nach dem ersten Tor waren wir im Flow und haben es klasse zu Ende gespielt", sagte Dynamo-Trainer Alexander Schmidt, der zu seiner Personalie meinte: "Wir steuern einem guten Anfang entgegen. Wer hier nicht Trainer werden will, der hat sein Herz an der falschen Stelle." Keeper Kevin Broll betonte: "Wahnsinn, dass wir das mit so vielen Rückschlägen geschafft haben. Das hatten andere in den oberen Ligen auch. Aber wir haben das gemeinsam weggesteckt. Wir waren einfach eine Sportgemeinschaft, haben Dynamo Dresden gelebt."

Die Polizei stellte sich den Anhängern mit einem Großaufgebot entgegen. −Foto: dpa

Die Polizei stellte sich den Anhängern mit einem Großaufgebot entgegen. −Foto: dpa

Die Polizei stellte sich den Anhängern mit einem Großaufgebot entgegen. −Foto: dpa


Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker, der vor der Saison eigentlich einen Zweijahresplan ausgab, hat somit Planungssicherheit für die kommende Spielzeit. Ganz oben auf seiner Liste steht die Personalie des Trainers. Denn Aufstiegscoach Schmidt besitzt keinen Vertrag über den 30. Juni hinaus. Der 52-Jährige übernahm erst Ende April von Markus Kauczinski, dem man nach dem zwischenzeitlichen Abrutschen auf Platz vier der Tabelle den Aufstieg nicht mehr zugetraut hatte.



Vor dem Spiel gegen Türkgücü hatte die Polizei das Umfeld großflächig abgesichert, da Polizei und Stadt einen Massenandrang von Fans vor dem Stadion befürchteten. Obwohl der Verein im Vorfeld genau wie Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) an die Anhänger appellierte, nicht zum Stadion zu kommen und zu Hause zu bleiben, versammelten sich noch vor Beginn der Partie tausende Fans um die Spielstätte.



Die Polizei sprach nach dpa-Informationen zu diesem Zeitpunkt von einer "noch nicht angespannten Lage". Ab der 70. Minute eskalierte die Situation um das Dresdner Stadion. Aus einer Menge von mehreren tausend Fans heraus hatten zwanzig Minuten vor dem Abpfiff vermummte Hooligans vor dem Stadion begonnen, die Polizei mit Pyrotechnik, Steinen und Flaschen zu bewerfen. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und einen Räumpanzer ein und nahm vereinzelt Randalierer fest

Bei den Ausschreitungen hat es auf beiden Seiten Verletzte gegeben. Die Polizei berichtete am frühen Abend vor Ort zunächst von elf verletzten Beamten. Auch Fans waren bei der Randale von umherfliegenden Teilen verletzt worden, wie ein dpa-Reporter berichtete. Rund eineinhalb Stunden nach dem Abpfiff hatte sich die Situation noch immer nicht beruhigt. − dpa












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Magdeburg
2
2:0
4
2.
Dortmund II
2
3:2
4
3.
1860 München
2
1:0
4
4.
Halle
1
3:1
3
5.
Viktoria Berlin
1
2:1
3
5.
Osnabrück
1
2:1
3
7.
Saarbrücken
2
2:2
3
8.
Meppen
2
2:3
3
9.
Wiesbaden
2
0:0
2
9.
Freiburg II
2
0:0
2
11.
Verl
1
0:0
1
11.
Braunschweig
1
0:0
1
11.
Türkgücü München
1
0:0
1
14.
Viktoria Köln
2
2:3
1
14.
Zwickau
2
2:3
1
16.
Kaiserslautern
2
0:1
1
17.
Mannheim
2
1:3
1
18.
Duisburg
0
0:0
0
19.
Würzburg
1
0:1
0
19.
Havelse
1
0:1
0





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