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Neudecker und Steinhart knipsen Lautern weg  |  04.05.2021  |  20:52 Uhr

Was wird das für ein irres Finale! Saustarke Löwen – und perfekte Ergebnisse der Konkurrenz

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Die Löwen-Matchwinner: Richard Neudecker traf zum 1:0, Philipp Steinhart machte mit den Toren zwei und drei alles klar. −Foto: imagoimages

Die Löwen-Matchwinner: Richard Neudecker traf zum 1:0, Philipp Steinhart machte mit den Toren zwei und drei alles klar. −Foto: imagoimages

Die Löwen-Matchwinner: Richard Neudecker traf zum 1:0, Philipp Steinhart machte mit den Toren zwei und drei alles klar. −Foto: imagoimages


Mit Lust und Euphorie wollen die Löwen in das Aufstiegsfinale der 3. Liga gehen – und genau das haben sie im Heimspiel am Dienstag gegen Kaiserslautern demonstriert.

Nach einer superstarken Vorstellung serviert der TSV 1860 München den abstiegsbedrohten Gast aus Kaiserslautern locker mit 3:0 ab. Richard Neudecker mit einem feinen Lupfer und Philipp Steinhart per Doppelpack sorgen für einen hochverdienten Heimerfolg. Damit halten die Löwen noch bessere Karten im Kampf um die Zweite Liga als zuvor. Der Grund: Das Spitzenspiel zwischen Rostock und Ingolstadt endet 1:1. Und auch Spitzenreiter Dresden kommt in Verl nicht über ein Remis (0:0) hinaus. Die Münchner um Trainer Michael Köllner stehen damit drei Spieltage vor Saisonende auf Rang 3, punktgleich mit dem Vierten Ingolstadt − und liegen nur zwei Zähler hinter dem Spitzenduo. Ein hochdramatisches Saisonfinale ist damit programmiert.

Dass die Löwen ohne Druck, dafür aber mit ganz viel Selbstvertrauen ausgestattet sind, zeigen sie gegen Lautern eindrucksvoll. 1860 legt stürmisch los, kommt schon in den ersten zehn Minuten zu zwei guten Chancen. Immer wieder wird im Sturmzentrum Sascha Mölders gesucht, immer wieder wird es gefährlich in Kaiserslauterns Strafraum. Das Führungstor aber fällt nach einem Konter. 1860 verteidigt eine Ecke von Kaiserslautern und schaltet dann blitzschnell um. Merveille Biankadi bedient Richard Neudecker, der lupft die Kugel aus rund 14 Metern elegant über den heranstürmenden Gäste-Keeper Matheo Raab – 1:0 (31.).

Zur Pause führen die Löwen völlig verdient. Und auch nach dem Wechsel gibt der Gastgeber den Ton an im Grünwalder Stadion. Es dauert nur sechs Minuten, bis die Vorentscheidung fällt. Mölders umkurvet Keeper Raab, der holt den Sturm-Oldie von den Beinen – Strafstoß. Philipp Steinhart bleibt cool, versenkt scharf links unten. Raab hat zwar die Ecke, kommt aber an den platzierten Ball nicht heran. Wenig später hätten Stephan Salger (Kopfball) und Mölders (Schuss) schon den Deckel draufmachen können, doch beide zielen ganz knapp vorbei.

In der 70. Minute macht es Steinhart dann besser. Der 28-Jährige zieht aus 18 Metern ab, der Ball wird abgefälscht und schlägt unhaltbar zum 3:0 ein. In der Folge lassen es die Löwen ruhiger angehen, schonen die Kräfte für die nächste Partie am Samstag. Dann geht es nach Wiesbaden, ehe an den beiden letzten Spieltagen die Kracher gegen Bayern II und Ingolstadt folgen.

Einen kleinen Vorgeschmack auf eine mögliche Aufstiegsparty gab es schon vor der Partie gegen Kaiserslautern. Als mehrere hundert Löwen-Fans den Mannschaftsbus auf seinem recht kurzen Weg vom Trainingsgelände zum Grünwalder Stadion begleiteten und anfeuerten, da erinnerte das – natürlich in stark abgeschwächter Form – schon ein bisschen an die legendären Szenen vom Drittligaaufstieg 2018. Vor allem aber machte der Fan-Support Appetit auf mehr. In wenigen Wochen könnte Giesing erneut Kopf stehen ... − laHier lesen Sie: Schon wieder 6000 Dauerkarten weg: Den größten Sieg der Saison haben die Löwen schon errungen.












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Dresden
35
54:29
66
2.
Rostock
35
50:32
66
3.
1860 München
35
65:29
64
4.
Ingolstadt
35
48:38
64
5.
Saarbrücken
35
64:49
55
6.
Wehen
35
56:47
55
7.
Verl
36
65:53
54
8.
Viktoria Köln
35
48:53
49
9.
Magdeburg
35
38:41
47
10.
Türkgücü München
36
44:50
46
11.
Halle
35
44:55
46
12.
Mannheim
35
45:52
45
13.
Zwickau
35
42:44
44
14.
Duisburg
35
48:57
43
15.
Kaiserslautern
35
39:47
38
16.
Meppen
35
35:56
38
17.
Uerdingen
35
35:45
37
18.
Bayern München II
35
44:53
36
19.
Lübeck
35
37:54
31
20.
Unterhaching
35
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28





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