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1860 muss in Ingolstadt gewinnen  |  16.05.2021  |  15:54 Uhr

Remis-Frust im Derby: Zwei Elfer retten die Löwen – und Bayern II braucht jetzt ein Wunder

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Vor dem Spiel hatten zahlreiche Löwen-Fans ihr Team am Grünwalderstadion empfangen. −Foto: dpa

Vor dem Spiel hatten zahlreiche Löwen-Fans ihr Team am Grünwalderstadion empfangen. −Foto: dpa

Vor dem Spiel hatten zahlreiche Löwen-Fans ihr Team am Grünwalderstadion empfangen. −Foto: dpa


Endspiel für 1860, Mini-Chance für den FC Bayern II: Nach dem 2:2 am Sonntag im Münchner Drittliga-Derby stehen die Jungstars des FC Bayern mit einem Bein in der Regionalliga.

Am letzten Spieltag muss gegen Halle ein Sieg her, um den Abstieg doch noch zu verhindern darf zudem Uerdingen (in Mannheim) nicht punkten und Meppen nicht gewinnen (gegen Duisburg). "Der Glaube bleibt bestehen bis zum Schluss", sagte Bayern-Coach Danny Schwarz nach der Partie. "Wir hauen alles rein, so wie heute. Im Fußball ist alles möglich. Wenn wir unseren Job machen, dann kann es klappen."

Ein umkämpftes Derby lieferten sich die kleinen Bayern und 1860 München. −Foto: dpa

Ein umkämpftes Derby lieferten sich die kleinen Bayern und 1860 München. −Foto: dpa

Ein umkämpftes Derby lieferten sich die kleinen Bayern und 1860 München. −Foto: dpa


Für die Löwen kommt es beim FC Ingolstadt zum Showdown im Kampf um den Aufstiegsrelegationsrang. Die Sechziger müssen gewinnen, um noch Rang 3 zu erobern, da der FCI dank eines 5:1-Erfolgs am Samstag gegen Duisburg vorbeizog und jetzt zwei Punkte vor dem TSV liegt. Der direkte Aufstieg ist für die Köllner-Elf nach den Siegen von Dresden und Rostock nicht mehr möglich. Dynamo schaffte durch einen 4:0-Erfolg gegen Türkgücü München den sofortigen Wiederaufstieg.

Hier lesen Sie: "Der fängt an zu heulen wie ein kleiner Schulbub": Mölders ledert gegen Welzmüller und die kleinen Bayern

So lief das Derby

Die Sechziger gehen nach 10 ungeschlagenen Spielen in Folge selbstbewusst ins Derby. Auch die Fans sind euphorisch. Mehrere hundert Anhänger bilden für den Mannschaftsbus ein Spalier zum Stadion. Mit Fahnen, Schals, einigen blauen Rauchbomben, Schlachtgesängen und sehr laxer Auslegung der Corona-Abstandsregeln wollen sie ihr Team nochmal anfeuern. Doch auf dem Platz läuft es anders als geplant für die Blauen.

Nach der Peinlich-Pleite gegen Uerdingen starten die kleinen Bayern überraschend selbstbewusst in die Partie, von Nervosität keine Spur. Und mit ihrer ersten Chance gehen die Jungstars gleich in Front. Am Strafraum steckt der 18-jährige Christopher Gavin Scott durch auf den ebenfalls 18-jährigen Armindo Sieb, der den Ball perfekt an- und mitnimmt und dann platziert ins untere Toreck schiebt.

1:0 – und die Löwen sind geschockt. Nur zwei Minuten später steht Sarpreet Singh im Strafraum völlig blank, kann den Ball aber nicht kontrollieren. 1860 braucht eine Zeit, um den Rückstand aus dem Kopf zu bekommen. Die Köllner-Elf bemüht sich, wird aber selten gefährlich. Nach einer halben Stunde zünden Fans vor dem Stadion ein weiß-blau gefärbtes Feuerwerk, wollen ihr Team damit wachrütteln.

Und tatsächlich fällt noch vor der Pause der Ausgleich. Alexander Lungwitz stoppt eine Biankadi-Flanke im Strafraum mit der Hand, Elfmeter. Sascha Mölders tritt an – und behält die Nerven. Der Routinier schickt Bayern-Keeper Hoffmann ins falsche Eck und bejubelt Saisontor Nummer 22.

1:1 zur Pause. Und die Frage: Gibt‘s jetzt die große Löwen-Offensive. Nein, keine vier Minuten nach dem Wiederanpfiff jubeln erneut die Bayern. 1:0-Schütze Sieb setzt Singh in Szene, dieser lässt Philipp Steinhart alt aussehen und versenkt scharf im Eck. Wie in Durchgang eins zeigt der Gegentreffer Wirkung bei 1860. Nur zwei Minuten später muss Löwen-Keeper Marco Hiller sein ganzen Können aufbieten, um gegen Singh die Vorentscheidung zu verhindern. Nach 65. Minuten muss dann auch noch Marius Willsch runter, der Passauer verletzt sich bei einem Foul selbst, kann nicht weitermachen.

Offensiv fällt den Löwen in dieser Phase wenig ein. Zwar hat der TSV mehr Ballbesitz, Chancen springen aber kaum heraus. Bis zur 68. Minute. Bayern-Kapitän Nikolas Feldhan erwischt Stephan Lex im Strafraum am Knöchel, Schiri
Willenborg zeigt wieder auf den Punkt. Dieses Mal schnappt sich Steinhart die Kugel, auch er versenkt souverän.

2:2 – und jetzt wollen die Löwen mehr. Immer wieder suchen die Gastgeber Stoßstürmer Sascha Mölders, doch die kleinen Bayern zeigen Kämpferqualitäten, werfen sich in die Zweikämpfe. In der 84. Minute können sie den Routinier aber nicht stoppen. Mölders legt auf für Lex, der aber allein vor dem Tor an Hoffmann scheitert und damit die riesen Chance auf den Sieg vergibt. So bleibt es am Ende beim verdienten Remis, das keinem der beiden richtig weiterhilft. − la












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Magdeburg
8
15:6
19
2.
Viktoria Berlin
8
18:7
17
3.
Osnabrück
8
13:7
14
4.
Dortmund II
8
14:9
14
5.
Wiesbaden
8
12:11
14
6.
Mannheim
8
13:7
12
7.
Braunschweig
7
10:7
12
8.
Halle
7
12:10
12
9.
Saarbrücken
8
10:8
12
10.
Türkgücü München
8
10:9
12
11.
Verl
8
14:14
12
12.
1860 München
8
8:7
11
13.
Meppen
8
7:11
11
14.
Duisburg
8
8:11
9
15.
Freiburg II
7
5:11
8
16.
Kaiserslautern
8
4:8
6
17.
Viktoria Köln
8
8:16
5
18.
Zwickau
7
6:11
4
19.
Würzburg
8
3:8
4
20.
Havelse
8
2:14
1





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