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"Ziehen wir auch vor die höchste Instanz" | 29.10.2020 | 16:03 Uhr

"Riesige kartellrechtliche Verstöße": Türkgücü will im Pokalstreit weiter kämpfen

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Der Streit zwischen Türkgücü München und dem BFV ums DFB-Pokalspiel gegen Schalke nimmt kein Ende. −Foto: dpa

Der Streit zwischen Türkgücü München und dem BFV ums DFB-Pokalspiel gegen Schalke nimmt kein Ende. −Foto: dpa

Der Streit zwischen Türkgücü München und dem BFV ums DFB-Pokalspiel gegen Schalke nimmt kein Ende. −Foto: dpa


Drittligist Türkgücü München gibt im Pokalstreit mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) noch immer nicht klein bei.

"Wir wollten, dass der Fall vor ordentlichen Gerichten und von Experten entschieden wird", sagte Geschäftsführer Max Kothny in Münchner Merkur/tz (Freitagausgabe). Deshalb prüfe der Klub aktuell "intensiv" seine Möglichkeiten: "Wenn wir vor dem Bundesgerichtshof Erfolgsaussicht haben, ziehen wir auch vor die höchste Instanz."

Der BFV hatte sich am Dienstag nach monatelangem Ringen um die Nominierung des bayerischen Vertreters für die erste DFB-Pokalrunde durchgesetzt. Das vom Verband angerufene Schiedsgericht in Nürnberg hatte bestätigt, dass Regionalligist Schweinfurt 05 anstelle von Türkgücü als Gegner von Bundesligist Schalke 04 antreten darf. Das wollen die Münchner so nicht stehen lassen.

Hier lesen Sie: Schweinfurt darf im DFB-Pokal starten: Türkgücü kritisiert "Micky-Maus-Gericht"

"Man muss sich an den Fakten orientieren, und da fühlen wir uns immer noch ungerecht behandelt", sagte Kothny: "Es liegen riesige kartellrechtliche Verstöße vor. Die schnelle Entscheidung stößt bei uns auf totales Unverständnis."

Der BFV habe mit dem Schiedsgerichtsverfahren "seine Macht ausgespielt", betonte der Funktionär. Überhaupt drehe der Verband "seit Tag eins des Prozesses alle Tatsachen um". Türkgücü würde "dargestellt, als hätten wir den deutschen Fußball ruiniert. Es ist aber doch wichtig, dass sich ein Verein traut, bei solch einer großen Thematik vor die Gerichte zu ziehen".

In der Süddeutschen Zeitung äußerte sich BFV-Vizepräsident Reinhold Baier zu den Aussagen Kothnys, der das Schiedsgericht unter anderem als "Micky-Maus-Gericht" bezeichnet hatte: "Wer anerkennenswerterweise bei seinen Spielen großflächig für Respekt und Toleranz wirbt, sollte dies auch selbst vorleben." Gerichte und Verbände seien keine "Fußbabstreifer für hochmütige Geschäftsführer". Mit seinen Aussagen schade Kothny sich nicht nur selbst, sondern auch "nachhaltig dem Ansehen des Sports", so Baier.












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16:11
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12
22:13
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Wehen
12
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19
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Viktoria Köln
12
17:19
18
7.
Verl
10
19:11
17
8.
Türkgücü München
10
18:14
17
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Rostock
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17:13
17
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Mannheim
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Uerdingen
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14.
Kaiserslautern
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Zwickau
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12:14
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Bayern München II
11
16:19
12
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Unterhaching
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9:15
10
18.
Duisburg
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12:21
10
19.
Magdeburg
12
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9
20.
Meppen
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