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22.05.2020 | 17:18 Uhr

"Erpressung" und "Wahnsinn": Drittligisten Jena und Halle attackieren DFB scharf

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Der FC Carl Zeiss Jena um Geschäftsführer Chris Förster ist einer der Abbruch-Befürworter und will die Fortsetzung der 3. Liga nun juristisch prüfen lassen. Dem Vernehmen nach wollen die Vereine, die gegen den Neustart sind, Absprachen treffen und nach einem gemeinsamen Anwalt suchen. −Foto: Imago Images

Der FC Carl Zeiss Jena um Geschäftsführer Chris Förster ist einer der Abbruch-Befürworter und will die Fortsetzung der 3. Liga nun juristisch prüfen lassen. Dem Vernehmen nach wollen die Vereine, die gegen den Neustart sind, Absprachen treffen und nach einem gemeinsamen Anwalt suchen. −Foto: Imago Images

Der FC Carl Zeiss Jena um Geschäftsführer Chris Förster ist einer der Abbruch-Befürworter und will die Fortsetzung der 3. Liga nun juristisch prüfen lassen. Dem Vernehmen nach wollen die Vereine, die gegen den Neustart sind, Absprachen treffen und nach einem gemeinsamen Anwalt suchen. −Foto: Imago Images


Der geplante Neustart der 3. Fußball-Liga am 30. Mai erhitzt die Gemüter. "Wir haben erhebliche Wettbewerbsnachteile, das können wir so nicht akzeptieren", sagte Geschäftsführer Chris Förster vom Schlusslicht Carl Zeiss Jena und ergänzte: "Wir sind nicht wie ein Bundesligist aufgestellt. Das ist einfach unmöglich, es ist ignorant."

Die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die Saison mit elf Spieltagen bis zum 4. Juli durchzuführen, sorgt für Verwunderung. "Es wird mit der Brechstange versucht, den Spielplan durchzudrücken. Das ist Wahnsinn", sagte Förster. Er könne sich nicht vorstellen, "dass man am 30. Mai beginnen kann, weil es zu viele offene Fragen gibt". Er will juristische Schritte prüfen lassen. "Zu viele Vereine" hätten noch "zu viele Probleme", die Planung des DFB gehe "an Politik und Verordnungslagen vorbei".

Denn die Politik hat noch nicht überall grünes Licht gegeben. In Thüringen (bis 5. Juni) und Sachsen-Anhalt (bis 27. Mai) sind Mannschaftstrainings und Wettkämpfe verboten – ein Nachteil für den 1. FC Magdeburg, den Halleschen FC oder FC Carl Zeiss Jena. Das Land Thüringen verwies auf Anfrage auf die "aktuell geltende Verordnungslage". Man wolle den "Berufs- und Breitensport gleichberechtigt behandeln" und setze die Beschlüsse der Sportministerkonferenz "konsequent um".

Ziehen betroffene Klubs in andere Bundesländer um?

Nun steht ein kurzfristiger Umzug für die betroffenen Klubs in andere Bundesländer zur Debatte, um rechtzeitig in das Quarantäne-Trainingslager ziehen zu können und die Austragung der Spiele zu gewährleisten. Halles Sportdirektor Ralf Heskampf reagierte empört. "Das finde ich unverschämt. Natürlich ist das Erpressung", sagte er dem MDR. Besonders ärgere ihn die fehlende Chancengleichheit. "Wir kennen ja den DFB, das interessiert den nicht. Dass wir nicht so weit sind im Training wie andere Mannschaften, ist denen anscheinend egal", sagte Heskampf.

Die Mehrheit der Liga ist vom Machtwort des DFB in der Neustart-Frage hingegen angetan. "Die Signale gehen in die richtige Richtung", sagte Sportchef Michael Henke vom FC Ingolstadt. Trotz der Querelen ist der 63-Jährige "überzeugt, dass wir weiterspielen". 1860 Münchens Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel ergänzte: "Wir fühlen uns mit der Entscheidung in unserer Argumentationslinie, die wir seit zwei Monaten vertreten, bestätigt." Präsident Manfred Schwabl von der Spvgg Unterhaching, wertete die Entscheidung des DFB zudem "als starkes Zeichen". Die 3. Liga habe dadurch die Chance, "sich als Profiliga zu präsentieren".

− sid, dpa












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