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Jetzt droht Ärger wegen Spieler-Verträgen | 15.05.2020 | 13:08 Uhr

Termin nicht haltbar: DFB muss Drittliga-Start abblasen – und sich auf neue Diskussionen einstellen

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Die bisherige Planung des DFB ist zerrissen: Die 3. Liga wird nicht am 26. Mai starten. −Foto: dpa

Die bisherige Planung des DFB ist zerrissen: Die 3. Liga wird nicht am 26. Mai starten. −Foto: dpa

Die bisherige Planung des DFB ist zerrissen: Die 3. Liga wird nicht am 26. Mai starten. −Foto: dpa


Der DFB tritt auf die Bremse. Weil die politische Genehmigung fehlt, kann die 3. Liga nicht am 26. Mai starten. Nun droht eine Saison bis in den Juli - und damit kommen ganz neue Probleme auf.

Der Deutsche Fußball-Bund muss den geplanten Neustart der 3. Liga abblasen und sieht sich nun womöglich mit einer neuen Diskussion über die Fortsetzung der Saison konfrontiert. Der DFB teilte am Freitag mit, dass die geplante Wiederaufnahme am 26. Mai nicht haltbar sei, da "weiterhin keine politische und übergeordnete behördliche Freigabe" für den Spielbetrieb vorliege und den Mannschaften damit eine entsprechende Vorbereitungszeit fehlen würde. Der Verband legte sich nicht auf ein neues Startdatum fest, sprach aber davon, dass die Liga bei entsprechender politischer Beschlusslage kurz nach dem 26. Mai fortgesetzt werden könne.

Erst am Donnerstag hatte sich die hitzige Debatte über einen freiwilligen Abbruch der Saison etwas beruhigt. Der FC Carl Zeiss Jena hatte ein Konzept für die Zukunftsgestaltung der Liga vorgelegt, DFB-Vizepräsident Rainer Koch dies positiv aufgenommen. Der DFB will die Saison weiterhin zu Ende spielen. Der Plan, die verbleibenden elf Spieltage in ausschließlich Englischen Wochen bis Ende Juni auszutragen, ist nun kaum noch umsetzbar.

Bisher plante der DFB, die verbleibenden elf Spieltage in ausschließlich Englischen Wochen bis Ende Juni durchzuführen. Am grundsätzlichen Ziel, die Saison zu Ende zu spielen, ändere sich nichts. Der DFB hatte seine Statuten bereits dahingehend angepasst, dass die Saison über den 30. Juni hinaus laufen könnte. Allerdings könnten nun diverse rechtliche Fragen aufkommen, da viele Verträge am 30. Juni enden. So hat beispielsweise der FSV Zwickau seinen Leistungsträger Elias Huth vom 1. FC Kaiserslautern nur ausgeliehen. Beide Teams stecken im Abstiegskampf, und Huth müsste theoretisch vom 1. Juli an wieder in Kaiserslautern sein.

Auch die Verträge der Vereine mit den Sponsoren beziehen sich in den meisten Fällen nur auf eine Spielzeit bis zum 30. Juni. Ebenfalls unklar ist, was mit Spielern ist, deren Verträge am 30. Juni auslaufen und von einer Partei eigentlich nicht verlängert werden wollen. Auf die Clubs kämen dadurch weitere Kosten zu, sie müssten Profis mit Monatsverträgen ausstatten.

Derzeit befindet sich aus unterschiedlichen Gründen nur ein Bruchteil der Drittligisten im Mannschaftstraining. In Sachen-Anhalt wird dies für den 1. FC Magdeburg und den Halleschen FC bis 25. Mai nicht möglich sein. In Thüringen hat die Landesregierung jeglichem Wettkampfsport sogar bis zum 5. Juni einen Riegel vorgeschoben, wodurch Schlusslicht FC Carl Zeiss die Hände gebunden sind.

Erst am Donnerstag hatte sich DFB-Präsident Fritz Keller telefonisch an Thüringens Sportminister Helmut Holter gewandt - vergeblich. "Aufgrund der aktuellen Verordnungslage kann hier derzeit kein Mannschaftstraining und kein Mannschaftssport mit großem Kontaktpotenzial stattfinden. Wir wollen den Berufs- und Breitensport gleichberechtigt behandeln", sagte Holter. Neben dem FCC ist auch Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena betroffen. Holter betonte, Thüringen orientiere sich eng an den Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes und setze die Beschlüsse der Sportministerkonferenz konsequent um












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