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NLZ-Chef der Löwen im Interview | 14.02.2020 | 08:00 Uhr

Herr Paula, wieso sticht 1860 im Kampf um Talente den FCB aus? "Die Perspektive ist bei uns besser"

von Alexander Augustin

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Soll das Nachwuchsleistungszentrum der Löwen wieder zu alter Stärke führen: Manfred Paula ist seit Sommer Leiter der ausgezeichneten Talentschmiede des TSV 1860 München. Er war zuvor unter anderem Sportchef beim FC Ingolstadt sowie NLZ-Leiter beim FC Augsburg und beim 1. FC Kaiserslautern. −F.: imago images

Soll das Nachwuchsleistungszentrum der Löwen wieder zu alter Stärke führen: Manfred Paula ist seit Sommer Leiter der ausgezeichneten Talentschmiede des TSV 1860 München. Er war zuvor unter anderem Sportchef beim FC Ingolstadt sowie NLZ-Leiter beim FC Augsburg und beim 1. FC Kaiserslautern. −F.: imago images

Soll das Nachwuchsleistungszentrum der Löwen wieder zu alter Stärke führen: Manfred Paula ist seit Sommer Leiter der ausgezeichneten Talentschmiede des TSV 1860 München. Er war zuvor unter anderem Sportchef beim FC Ingolstadt sowie NLZ-Leiter beim FC Augsburg und beim 1. FC Kaiserslautern. −F.: imago images


Seit Sommer ist Manfred Paula (55) Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des TSV 1860 München. Im Interview spricht der gebürtige Regensburger über seine Arbeit und Wettbewerbsvorteile gegenüber dem FC Bayern. Er sagt: "Was 1860 an Qualität in den deutschen Profifußball gebracht hat, ist sensationell."

Herr Paula, seit einem guten halben Jahr leiten sie das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München. Wie lautet Ihre erste Zwischenbilanz?
Manfred Paula: Ich habe mich ganz bewusst für die Aufgabe entschieden, weil sie sehr spannend ist. Es ja kein Geheimnis, dass wir finanziell sehr genau haushalten müssen. Aber unser Nachwuchsleistungszentrum bewegt sich nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Das wollen wir halten und am besten in Zukunft noch ausbauen. Das ist meine persönliche Zielsetzung, dafür arbeiten wir jeden Tag mit dem Team.

Wie muss man sich Ihren Arbeitstag denn vorstellen?
Paula: Dadurch, dass ich am Ende des Tages für die Organisation, das Kaufmännische und den Sport verantwortlich bin, ist der Tag sehr mannigfaltig gestaltet. Ich habe Sitzungen mit Trainern, gehe zu Vorträgen, sichte das ein oder andere Talent selbst, gehe abends dann auf den Platz und arbeite mit den Mannschaften. Mein Tag ist sehr gut ausgefüllt und meistens nicht vor 20 Uhr vorbei. Mir wird nicht langweilig – und das mindestens sechs Tage in der Woche.

Wie oft tauschen Sie sich mit Profi-Trainer Michael Köllner aus, der ja auch aus der Jugendarbeit kommt?
Paula: Das Schöne an Sechzig ist ja, dass alles auf einem Gelände stattfindet. Die Wege sind kurz. Es ist beinahe ein täglicher Austausch mit der sportlichen Leitung des Profibereichs da. Wenn etwas ist, geht man schnell rüber in den Profibereich oder spricht draußen kurz über bestimmte Themen, wenn man sich über den Weg läuft. Alles steht und fällt mit dem Austausch zwischen der Profiabteilung und dem Nachwuchsleistungszentrum.

Wie schwer ist es, einen jungen Spieler davon zu überzeugen, zu Sechzig zu gehen, wenn die Profis "nur" in der 3. Liga spielen?
Paula: Das muss ja nicht unbedingt ein Nachteil sein. Was man den Jungs, ihren Eltern und dem ein oder anderen Berater, der da schon mal dabei sitzt, relativ gut verständlich machen kann: Der Sprung aus der U17 oder U19 in den Drittliga-Kader ist natürlich nicht ganz so groß. Der wäre schwerer, wenn du Zweite oder Erste Liga spielen würdest. Die Perspektive ist bei uns besser, schnell im Profifußball Fuß zu fassen und dann die Dritte Liga als Bühne für sich zu nutzen.

Ist das auch das Argument, das man im Stechen mit dem Weltklub von der Säbener Straße anwendet?
Paula: Man muss ja bloß mal schauen, was der Klub von der anderen Straße in den letzten Jahren an Talenten tatsächlich selbst entwickelt hat. Es ist natürlich ein Leichtes, wenn ich genügend Geld habe, die Jungs für die U19 zu kaufen. Wir machen das anders und entwickeln unsere Jungs schon ab der U10. Unser Weg ist ein kontinuierlicher. Die Erfolge geben uns Recht. Kaum ein anderer Verein hat in den vergangenen 20 Jahren so viele Talente in den Profifußball geführt wie Sechzig München.

Die beiden Aushängeschilder der Jugend, die U17 und die U19, spielen nach den Abstiegen 2017 nicht mehr in der Bundesliga. Wie sehr schadet das dem NLZ?
Paula: Ganz klar: Die optimale Spielklasse für beide Teams ist die Bundesliga. Zwei Jahre nicht Bundesliga zu spielen, ist für die Entwicklung eines einzelnen Spielers nicht entscheidend. Aber langfristig sollten wir nach Möglichkeit das Ziel verfolgen, wieder in beiden Altersstufen Bundesliga anbieten zu können. Die U17 ist in der laufenden Saison ja auf dem besten Weg dazu. Man muss aber trotzdem sagen: Auch in den Jahren, in denen wir jetzt Bayernliga gespielt haben, haben wir wieder Talente an die Profis herangeführt (Dennis Dressel, Noel Niemann, Leon Klassen, Fabian Greilinger, Anm. d. Red.).

Das komplette Gespräch mit Manfred Paula lesen Sie am Freitag, 14. Februar, im Sportteil Ihrer Passauer Neuen Presse und kostenlos nach kurzer Anmeldung am Online-Kiosk.












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