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1860-Angreifer im heimatsport.de-Interview | 07.02.2020 | 06:00 Uhr

"Schauen, dass da ein Poster von mir hängt": Stefan Lex und sein Traum von der Löwen-Legende

von Alexander Augustin

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Geht voran bei 1860: Stefan Lex hat großen Anteil an der Ungeschlagen-Serie der Löwen. −F.: imago images

Geht voran bei 1860: Stefan Lex hat großen Anteil an der Ungeschlagen-Serie der Löwen. −F.: imago images

Geht voran bei 1860: Stefan Lex hat großen Anteil an der Ungeschlagen-Serie der Löwen. −F.: imago images


Das Wochenende war für Stefan Lex (30) schmerzhaft schön. Am vergangenen Donnerstag fiel der Löwen-Stürmer im Training unglücklich und brach sich dabei die linke Mittelhand. "Es fühlte sich erst nicht so schlimm an, aber am nächsten Tag haben wir es dann doch mal anschauen lassen", sagt er im Gespräch mit heimatsport.de vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Waldhof Mannheim. Sechs Wochen Schiene. Aber pausieren? Kommt nicht infrage. Drei Tage nach dem Bruch spielt Lex, der gebürtige Dachauer und Löwen-Fan seit Kindertagen, von Beginn an beim 2:2 gegen den FSV Zwickau. Das erste Tor bereitet er vor, das zweite macht er selbst. Es läuft gerade für den Ex-Ingolstädter, vergangene Woche hat er seinen Vertrag bei den Löwen bis 2022 verlängert. Dabei sah es lange so nicht aus, als würde Lex bei seinem Herzensverein glücklich werden.

Herr Lex, Sie sind mit dem TSV 1860 München seit neun Spielen ungeschlagen. Wissen Sie noch, wie sich verlieren anfühlt?
Stefan Lex: Das ist schon eine super Serie, die wir gerade haben. Und wir wollen sie mit aller Macht verteidigen. Wie sich verlieren anfühlt, weiß ich natürlich trotzdem.


Vom Schafkopf wahrscheinlich.
Lex: Nein, da gewinne ich immer (lacht). Wir trainieren ja jeden Tag und da kannst du auch nicht jedes Spiel gewinnen.

Sie waren in Ihren letzten sechs Spielen an neun Toren beteiligt. Vorher war Ihre Saison eher durchwachsen. Wieso läuft es seit November so gut?
Lex: Ich bin im Sommer verletzt in die Saison gegangen. Als ich wieder gesund war, hatte ich mit muskulären Problemen zu kämpfen, musste wieder aussetzen. Dann habe ich drei, vier Wochen voll trainieren können, habe viel Selbstvertrauen gesammelt. Das Tor gegen Viktoria Köln (beim 4:2 Anfang November, Anm. d. Red.) war befreiend. Ich spiele jetzt ein bisschen zentraler als zuvor. Es liegt mir, wenn ich näher zum Tor agieren kann. Das Selbstvertrauen ist für einen Offensivspieler natürlich auch wichtig – und das ist gerade da.

Ihr erstes Jahr nach dem Wechsel aus Ingolstadt nach München verlief durchwachsen. In einem Interview sprachen Sie von mentalen Problemen. Wieso platzt jetzt nach eineinhalb Jahren erst so richtig der Knoten?
Lex: Am Anfang war es eine Umstellung vom Spielsystem her. Wir haben oft im 4-4-2 gespielt, in dem ich klassisch über den Flügel gekommen bin. Das habe ich vorher in Ingolstadt so nicht gespielt. Wenn wir dort mit drei Spitzen gespielt haben, war ich auch eher Stürmer als Außenbahnspieler. Daher war die Rolle für mich neu. In Ingolstadt war ich außerdem nicht der Spieler, von dem Wunderdinge erwartet wurden. Bei Sechzig war die Erwartungshaltung an mich schon größer. Jetzt kenne ich die Mannschaft besser, sie kennt mich besser, weiß, welche Bälle ich brauche. Das haut im Moment sehr gut hin.

Zwei Spieler waren zuletzt besonders oft an Toren beteiligt: Sie und Sascha Mölders. Sie haben verlängert, ihr Sturmpartner möchte ja eigentlich mit Profifußball aufhören. Müssen Sie da mal ein ernstes Wörtchen mit ihm reden?
Lex: Von mir lässt er sich sicher nicht umstimmen (lacht). Sascha weiß selbst am besten, was er machen will. Ich kann nachvollziehen, wenn er sagt, dass es ihm reicht. Aber ich glaube auch, dass es ihm momentan ziemlich Spaß macht.

Sie haben mal gesagt, dass Sie davon träumen, bei 1860 eines Tages als Poster an der Wand zu hängen. Was müsste dafür passieren?
Lex: Das war damals so: In dem Raum, in dem wir in der Mittagspause immer schafkopfen, hängen ein paar Poster von ehemaligen Spielern. Daraus entstand dann diese Aussage. Was dafür passieren müsste? Wahrscheinlich nicht nur vier Tore und vier Assists wie letzte Saison (lacht). Wenn wir als Mannschaft erfolgreich sind und ich meinen Teil dazu beitragen kann, dann haben wir am Ende alle etwas davon. Es ist jetzt der erste Schritt, dass ich meinen Vertrag verlängert habe und jetzt schauen wir mit vielen kleinen Schritten, dass da wirklich irgendwann einmal ein Poster von mir hängt – und wenn ich es selbst aufhängen muss...

Das komplette Interview mit Stefan Lex lesen Sie am Freitag, 7. Februar, im Sportteil der Passauer Neuen Presse und kostenlos nach kurzer Anmeldung im Online-Kiosk.












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