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Mölders trifft doppelt | 26.01.2020 | 14:54 Uhr

4:1! Münchner Löwen zerlegen Aufstiegskandidat Braunschweig – und sind oben dran

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Löwen im Jubelrausch: Efkan Bekiroglu (v.l.), Sascha Mölders udn Noel Niemann bejubeln den 4:1-Sieg gegen Braunschweig

Löwen im Jubelrausch: Efkan Bekiroglu (v.l.), Sascha Mölders udn Noel Niemann bejubeln den 4:1-Sieg gegen Braunschweig

Löwen im Jubelrausch: Efkan Bekiroglu (v.l.), Sascha Mölders udn Noel Niemann bejubeln den 4:1-Sieg gegen Braunschweig


Was für ein Jahresstart für den TSV 1860 München! Im Duell der Verfolger in der Dritten Liga gewannen die Giesinger Löwen hochverdient mit 4:1 gegen die Braunschweiger Löwen. Damit bleibt die Elf von Trainer Michael Köllner im achten Spiel in Folge ungeschlagen und schließt zu den Aufstiegsrängen auf. Die Tore für Sechzig erzielten Braunschweigs Nkansah (7., Eigentor), Dennis Dressel (22.) und Sascha Mölders (67.,79.) Zwischenzeitlich schaffte Marcel Bär den 1:2-Anschlusstreffer.

Bei 1860 saß Kapitän Felix Weber zunächst auf der Bank. Das hatte sich in der Wintervorbereitung schon abgezeichnet. Trainer Köllner gab Dennis Erdmann und Aaron Berzel in der Innenverteidigung den Vorzug. Bei Braunschweig spielten die beiden Winter-Neuzugänge Marvin Pourie und Merveille Biankadi gleich von Beginn an im Sturm.

Doch die beiden machten zunächst überhaupt keinen Stich – weil die Münchner Löwen mit einer Wucht aus der Winterpause kommt, die die 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion begeistert. Schon in der 7. Minute der erste Torschrei: Nach einer schönen Flanke von Phillipp Steinhart kann Efkan Bekiroglu den Ball relativ frei mit dem Kopf verwerten – der Ball ist noch von Braunschweigs Nkansah abgefälscht und so unhaltbar für Torhüter Jazmin Fejzic im Tor der Braunschweiger. Mit der Führung im Rücken spielt sich die Köllner-Elf fast in einen Rausch. Das 2:0 nach einem tollen Rechtsschuss aus 20 Metern von Dennis Dressel (22.) ist zu diesem Zeitpunkt hochverdient.

Die Aufstiegsränge sind ganz nah

Auch danach spielen nur die Sechzger. Nach einer halben Stunde könnte es gut und gerne 4:0 stehen. Stattdessen: Anschlusstreffer! Braunschweig bekommt auf Rechts zu viel Raum, Danilo Wiebe kann eine butterweiche Flanke auf Marcel Bär schlagen – und der köpft ein (29.). Wackeln die Löwen nun? Von wegen! Eine flache Eckballvariante führt fast zum Dritten Tor. Ein Braunschweiger kann den Schuss von Stefan Lex von der Linie kratzen (33.). Nur drei Minuten später hat Dennis Dressel – aus fast identischer Position wie beim 2:0 – sein zweites Tor auf dem Fuß – Fejzic pariert. So geht 1860 in einem ausnehmend attraktiven Drittliga-Spiel "nur" mit einer 2:1-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel werden die Braunschweiger einen Tick aktiver. Zu wirklichen Torchancen kommen sie aber nicht. Stattdessen die Löwen immer wieder mit gefährlichen Angriffen über ganz wenige Stationen. Aber wo ist eigentlich Top-Torjäger Sascha Mölders? Gut eine Stunde ist wenig von ihm zu sehen – und dann: die Mölders-Show! Nach einem starken Spielzug wird er mustergültig von Lex angespielt, setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch und schiebt ein (67.). Die Löwen nun berauscht vom eigenen Spiel. Nur 13 Minuten später schlägt Mölders das zweite Mal zu. Zu dritt gehen die Löwen nach einem Konter auf das Braunschweiger Tor zu, Lex legt quer – und Mölders zum Zweiten! Den Hattrick des Routiniers, der nach der eigentlich seine Profi-Karriere beenden will, verhindert der Innenpfosten (82.). Es bleibt beim 4:1. Was für ein Ausrufezeichen des TSV 1860 München – vier Punkte sind es noch auf Platz 3, sechs auf Platz zwei. Und in dieser Form ist alles möglich. − aug












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