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26.11.2019 | 06:00 Uhr

Bereit für höhere Aufgaben: Früchtl begeistert im Derby – und denkt über Leihe nach

von Alexander Augustin

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Überragender Mann im Stadtderby: Christian Früchtl hielt dem FC Bayern II gegen 1860 das Remis mit Glanzparaden fest. −F.: Leifer/soccpixx

Überragender Mann im Stadtderby: Christian Früchtl hielt dem FC Bayern II gegen 1860 das Remis mit Glanzparaden fest. −F.: Leifer/soccpixx

Überragender Mann im Stadtderby: Christian Früchtl hielt dem FC Bayern II gegen 1860 das Remis mit Glanzparaden fest. −F.: Leifer/soccpixx


Noch nerven ihn die Vergleiche nicht. Es gibt ja auch Schlimmeres als eine Ähnlichkeit zu einem der besten Vertreter seiner Zunft nachgesagt zu bekommen. Christian Früchtl (19) hat sich an die Bezeichnung "Mini-Neuer" längst gewöhnt. Seit Jahren hört und liest er sie immer wieder. Körperhaltung, Ausstrahlung auf und neben dem Platz – in vielerlei Hinsicht gleicht der Mann aus Bischofsmais (Lkr. Regen) dem Weltmeister-Torhüter von 2014. Zufall? "Wenn du jeden Tag mit dem besten Torwart der Welt trainierst, schaust du dir zwangsläufig etwas ab", sagt Früchtl und grinst, nachdem er im Stadtderby (1:1) die Löwen zur Verzweiflung gebracht hatte.

Gerade in den vergangenen Wochen hat Früchtl immer wieder gezeigt, dass er mit seinen 19 Jahren eigentlich schon zu gut ist für die 3. Liga. Noch reichen ihm Spiele gegen Großaspach und Meppen. Nur wie lange noch?

Manuel Neuer hat großen Anteil an seiner Entwicklung. Schon mit 15 darf Früchtl, ein Jahr zuvor erst aus Deggendorf gekommen, mit den Profis nach Katar ins Wintertrainingslager. Bereits damals schwärmt Neuer von dem Mann, der sein jüngeres Ich sein könnte. Der Nationaltorhüter pflegt ein väterliches Verhältnis zu Früchtl. Nur: Die Zukunft des Bayerwäldlers beim FC Bayern hängt auch davon ab, wie lange Neuer, 33, noch zwischen den Pfosten stehen wird. Früchtl trainiert zwar mit den Profis, wird sich aber mit der Rolle des dritten Torwarts in der Bundesliga nicht dauerhaft abfinden. Die Einsatzchancen sind in naher Zukunft gering.

Trotzdem hat er seinen Vertrag beim FC Bayern vergangene Woche bis 2022 verlängert. "Er hat sich kontinuierlich weiterentwickelt – das wollen wir gemeinsam fortsetzen", wurde Sportdirektor Hasan Salihamidzic in einer Mittteilung zitiert. Ein Versprechen für die Zukunft ist das dennoch nicht, das lässt Früchtl am Sonntag zwischen den Zeilen anklingen: "Ich konzentriere mich auf diese Saison", sagt er, aber: "Nächstes Jahr müssen wir dann schauen, eventuell kann ich mich ausleihen lassen. Da müssen wir auch mit Brazzo reden." Noch wolle er sich aber in der 3. Liga präsentieren. Und das tut er.

Man sehe, dass "der Chris" gereift sei, sagt der Kapitän

Nach einigen unsicheren Minuten zu Beginn des Derbys strahlt Früchtl im lauten Grünwalder Stadion eine bemerkenswerte Ruhe aus. Auf der Linie reagiert er wiederholt überragend. Sascha Mölders scheitert einmal aus kurzer Distanz per Kopf, einmal im Eins-gegen-Eins. Auch beim Gegentor durch Dennis Dressel Mitte der zweiten Halbzeit pariert Früchtl, 1,93 Meter groß, zunächst glänzend, ist aber dann im Nachschuss geschlagen.

"Ich hebe ja eigentlich nicht so gerne einzelne Spieler hervor", sagt sein Trainer Sebastian Hoeneß nach dem Spiel. "Aber Christian hatte schon in den letzten Spielen großen Anteil an den Erfolgen. Heute hat er uns mit seinen Paraden im Spiel gehalten." Früchtl selbst, schon ganz Medien-Profi, will sich nicht in den Mittelpunkt rücken: "Es ist mir egal, welche Note ich bekomme. Ich will der Mannschaft helfen."

Man sehe schon, dass "der Chris" gereift sei, sagt Kapitän Nicolas Feldhahn, 14 Jahre älter als der Früchtl und genauso alt wie Neuer, noch bevor der Mann des Spiels vor die Mikrofone tritt. Natürlich ist Früchtls Reifeprozess nicht abgeschlossen. Zu Beginn des Spiels kam er in Bedrängnis als die Löwen-Offensive wild anlief, verschuldete mit einem Fehlpass fast ein Gegentor. "Wir wollen halt immer Fußball spielen, das zeichnet uns aus", sagt Früchtl und meint mit "wir" vor allem sich selbst. Er will, wenn nötig, ein elfter Feldspieler sein. Man kann erahnen, von wem er sich das abgeschaut hat.

Die ganze Geschichte lesen Sie am Dienstag, 26. November, im Sportteil Ihrer Passauer Neuen Presse oder nach kostenloser Anmeldung am Online-Kiosk.












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