Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...





21.11.2019 | 06:00 Uhr

Das Beste kommt zuerst: Michael Köllner über seine brisante Premiere als Löwen-Trainer

von Alexander Augustin

Lesenswert (9) Lesenswert Weitersagen Weitersagen drucken Drucken


  • Artikel 1 / 58
  • Pfeil
  • Pfeil




Hat seit vergangener Woche das Sagen an der Grünwalder Straße: Michael Köllner. −Foto: Feil/imago images

Hat seit vergangener Woche das Sagen an der Grünwalder Straße: Michael Köllner. −Foto: Feil/imago images

Hat seit vergangener Woche das Sagen an der Grünwalder Straße: Michael Köllner. −Foto: Feil/imago images


Seit vergangener Woche ist Michael Köllner (49) Trainer des TSV 1860 München. Warum er das Stadtderby gegen Bayern II (Sonntag, 14 Uhr) als gutes Spiel zum Start seiner Tätigkeit sieht und wie er seine ersten Tage an der Grünwalder Straße erlebt hat, hat uns der Oberpfälzer im Interview erzählt.

Herr Köllner, Ihr erstes Spiel als Löwen-Trainer steht an – ausgerechnet das Stadtderby gegen Bayern II. Hätten Sie sich’s zum Auftakt eine Nummer kleiner gewünscht?
Köllner: Ja gut, was ist eine Nummer kleiner? (lacht) Der Spielplan ist so. Der DFB hätte da jetzt, glaube ich, auch keine Ausnahme gemacht, wenn ich gesagt hätte: Ich will aber zuerst gegen Münster oder so spielen. Es ist das Highlight-Spiel der Saison und es ist vielleicht gar nicht so schlecht, damit anzufangen. Die Spieler sind voller Vorfreude. Wir haben ein Heimspiel. Wir spielen gegen eine extrem starke Bayern-Mannschaft, die qualitativ sicher über unserer liegt. Aber wir werden alles versuchen, unsere Fans mit einer engagierten Leistung glücklich zu machen.

Sie haben vor ein paar Wochen im Interview mit uns gesagt, sie springen "nicht auf den erstbesten Zug" im Trainergeschäft auf. Wieso ist ausgerechnet Sechzig der richtige Zug?
Köllner: Es hat sich einfach richtig angefühlt. Für mich sind immer drei Faktoren entscheidend. Erstens muss mir die Station gefallen. Zweitens muss ich das Gefühl haben, dass ich erfolgreich sein kann. Und drittens muss sich meine Familie wohlfühlen. Wir haben hier schon einmal 200 Meter vom Trainingsgelände entfernt gewohnt, daher wussten wir genau, was uns erwartet. Ich habe Sechzig schon immer verfolgt und gesagt: Das passt!

Wie war die erste Woche als Löwen-Trainer?
Köllner: Anstrengend, aber positiv. Ich bin sehr gut aufgenommen worden. Sowohl im Verein als auch im Umfeld hatte ich vom ersten Tag an das Gefühl, willkommen zu sein. Das ist immer ein guter Einstieg.

Die Tage vor Ihrer Verplichtung waren nicht gerade positiv an der Grünwalder Straße. Bei Ihrer Vorstellung haben Sie trotzdem sehr viel Optimismus versprüht.
Köllner: Du hast nur eine Chance, wenn du positiv an die Dinge rangehst. Es braucht ja kein Mensch, dass ich missmutig durch die Gegend laufe. Sportlich schätze ich die 3. Liga so ein, dass sehr viel möglich ist – nach oben und nach unten. Wir können das mit unserer täglichen Arbeit beeinflussen. Die Mannschaft zieht super mit. Auf das Trainerteam kann ich mich voll verlassen. Die Grundvoraussetzungen sind also da.

Die Voraussetzungen vor Ihrem Amtsantritt waren aber nicht die besten. Mit Daniel Bierofka ist ein auch in der Mannschaft sehr beliebter Trainer überraschend zurückgetreten. Gab es Bedenken, in dieser Gemengelage den Job anzunehmen? Es gab ja Stimmen, die sagten: Da kann der Köllner ja eigentlich nur verlieren.
Köllner: Nein, die Mannschaft ist charakterlich stark. Es zeugt ja auch von Charakter, wenn sie Daniel Bierofka nachtrauern. Aber der Verein steht über allem. Es liegt an mir, den Spielern das Gefühl zu geben, dass ich sie voranbringe. Das ist am Ende das Entscheidende. Ein Profi will Erfolg haben und ich bin am Ende nur ein Mittelsmann für die Karriere eines Spielers. Wenn er merkt, dass ich die Entwicklung positiv beeinflussen kann, bin ich der richtige Trainer.

Die Entwicklung des Nachwuchses war lange Zeit Ihrer Karriere Ihr Hauptaugenmerk. Auch bei Sechzig seien die Jugendmannschaften der Schlüssel zum langfristigen Erfolg, haben Sie gesagt. Gibt es da Ideen, wie man das Nachwuchsleistungszentrum wieder zu alter Stärke zu führen?
Köllner: Wir waren da schon im Austausch, was das NLZ betrifft. Da ist es, wie in allen anderen Bereichen bei Sechzig auch: Der Verein wird nur Erfolg haben, wenn man zusammen die Dinge angeht – sowohl auf als auch neben dem Platz. Es muss eine enge Verzahnung zwischen Nachwuchs und Profis geben.

Ob er sich mit Ex-Trainer Daniel Bierofka schon ausgetauscht hat und wie Michael Köllner seine Mannschaft einschätzt, lesen Sie am Donnerstag, 21. November, im Sportteil Ihrer Passauer Neuen Presse oder am Online-Kiosk.












Sicherheitscode:



Dokumenten Information
Copyright © heimatsport.de 2020
Dokument erstellt am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Ingolstadt
2
4:1
6
2.
Türkgücü München
2
5:2
4
3.
Verl
2
3:0
4
4.
1860 München
2
4:2
4
5.
Saarbrücken
2
3:1
4
6.
Wehen
2
2:0
4
7.
Zwickau
2
3:2
4
8.
Dresden
2
2:1
4
9.
Meppen
2
3:3
3
9.
Rostock
2
3:3
3
11.
Halle
2
2:2
3
11.
Unterhaching
2
2:2
3
13.
Mannheim
2
3:3
2
14.
Lübeck
2
1:2
1
15.
Viktoria Köln
2
2:4
1
15.
Duisburg
2
2:4
1
17.
Magdeburg
2
1:3
1
18.
Bayern München II
2
2:5
1
19.
Uerdingen
2
1:4
0
20.
Kaiserslautern
2
0:4
0





Stolperschuss ins Glück: Mit einer Willensleistung erzielte Joshua Kimmich in der 82. Minute das Siegtor im Supercup gegen Borussia Dortmund. −Foto: Imago Images

Joshua Kimmich ließ einen Urschrei los, seine Fäuste schnellten nach vorne. Mit einem Kunstschuss im...



Wunsch erfüllt: Die Spvgg Ruhmannsfelden trifft in der 1. Hauptrunde des Totopokals auf Landesligist Tegernheim. −Foto: Helmut Müller

Die Spvgg Ruhmannsfelden trifft in der 1. Hauptrunde im bayerischen Toto-Pokal auf ihren...



Müssen sich wohl weiter gedulden: Die DEL-Spieler wie der Straubinger Jeremy Williams. −Foto: Ritzinger

Die Fans der Straubing Tigers werden sich womöglich länger gedulden müssen. Der Countdown läuft...



Am Wochenende waren Serge Gnabry und Andrej Kramaric noch Gegner, bald könnten sie Teamkollegen sein. Einem Bericht der "Bild" zufolge meldet der Rekordmeister Interesse am Kroaten an. −Foto: Imago Images

Der FC Bayern München bemüht sich einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge um Andrej Kramaric...



Max Kothny, Geschäftsführer von Türkgücü München, sieht sich in seinem Vorgehen bestätigt. "Ich kann es schon mal als Teilerfolg verstehen. Es zeigt zumindest, dass es richtig war, dass wir dagegen vorgegangen sind", sagte Kothny am Mittwoch über den von Türkgücü eingeschlagenen Klageweg im Pokalstreit. −Foto: dpa

Der Zoff um den bayerischen Gegner des FC Schalke 04 im DFB-Pokal geht auch nach einem Urteil des...





Versteht den Schritt des Vereins: Sturm-Spielertrainer Alexander Geiger. −Foto: Sven Kaiser

Spieler und Trainer hätten so gern gespielt, aber die Vereinsführung des Fußball-Landesligisten FC...



Eine regelrechte "Kartenflut" gab es am Re-Start-Wochenende. In dieser Szene zeigt Schiedsrichter Maximilian Prechtl (Haus i. Wald) Julian Trautwein (FC Vilshofen) die Rote Karte. −Foto: Michael Sigl

Beleidigungen, Notbremsen, überhartes Einsteigen – die Schiedsrichter hatten am ersten...



Warten auf eine Entscheidung: Eishockey-Profis, hier Spieler der Eisbären Berlin, sind aktuell ohne Wettkampf-Perspektive. −Foto: dpa

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat die Entscheidung über den Saisonstart wegen der...



Rund um den Platz schuf der SV Schalding viele zusätzliche Sitzplätze. "Ein enormer Aufwand", sagt Sportchef Markus Clemens, der nach den 90 Minuten die Stühle wieder wegräumte. −Foto: Lakota

Am Ende gab es doch noch strahlende Gesichter. Zumindest im Lager der Spieler...



Torjubel mit neuem Gesicht: Bayern-Profis mit Neuzugang Leroy Sané, der gleich sein erstes Tor macht. −Fotos: dpa / 2, Imago Images

Von den Bayern ist man ja Rekorde gewohnt – aber mit diesem Start-Abend haben sich die...







Facebook


 Facebook Like-Box aktivieren 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)









realisiert von Evolver