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07.01.2019 | 14:05 Uhr

"Will den Verein verlassen": Top-Scorer Grimaldi bei 1860 schon wieder vor dem Absprung

von Alexander Augustin

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Unzufrieden in München: Adriano Grimaldi wird den TSV 1860 München wohl in den kommenden Tagen verlassen – nach nur sechs Monaten. −Foto: Bernd Feil/M.i.S.

Unzufrieden in München: Adriano Grimaldi wird den TSV 1860 München wohl in den kommenden Tagen verlassen – nach nur sechs Monaten. −Foto: Bernd Feil/M.i.S.

Unzufrieden in München: Adriano Grimaldi wird den TSV 1860 München wohl in den kommenden Tagen verlassen – nach nur sechs Monaten. −Foto: Bernd Feil/M.i.S.


Nach nur sechs Monaten in München will Stürmer Adriano Grimaldi den TSV 1860 München wieder verlassen. Der Top-Scorer des Drittligisten (fünf Tore, sechs Vorlagen) hat den Verein um Freigabe gebeten. Das bestätigte Sportchef Günther Gorenzel am Montag: "Grimaldi will den Verein verlassen." Der 27-jährige Deutsch-Italiener hat an der Grünwalder Straße noch Vertrag bis 2021. Er ist bei Drittliga-Konkurrent KFC Uerdingen im Gespräch, die die Gerüchte ihrerseits nicht dementierten. Als Ablösesumme sind 600.000 Euro im Gespräch. Gutes Geld für die klammen Löwen.

Es schien wie Liebe auf den ersten Blick. Adriano Grimaldi wechselte im Sommer von Preußen Münster zum TSV 1860 München und schlug sofort ein. In den ersten zehn Saisonspielen sammelte er zehn Scorerpunkte (vier Tore, sechs Assists). Die Fans feierten ihn mit Sprechchören, tauften ihn in Anlehnung an die Spielstätte der Löwen "Grünwaldi". Doch dann fing es an zu haken.

Seit Anfang Oktober gelang dem bulligen Stürmer nur noch ein Tor (in der Nachspielzeit zum letztlich unbedeutenden 2:3 in Karlsruhe). Zuletzt kam er nur noch zu Kurzeinsätzen und soll unzufrieden damit sein, dass Trainer Daniel Bierofka oft beim Fußballlehrer-Kurs in Hennef ist. Zudem ließ Grimaldi in einem Interview durchklingen, dass er sich in München noch nicht gänzlich wohlfühle, das Großstadtleben mache ihm zu schaffen, sagte er im Oktober der "Abendzeitung". Der gebürtige Göttinger sagte in dem Interview weiter: "Ich kann nicht von heute auf morgen umschalten und sagen: München ist meine Traumstadt und ich werde hier alt - das wird nicht funktionieren." Eigentlich habe er wieder die Nähe zu seinem Heimatort gesucht, bevor das Angebot aus München gekommen sei.

Eine Anfrage aus Krefeld, vom KFC Uerdingen, dürfte deswegen gerade recht kommen. Grimaldi könnte mit seiner Familie und den beiden Kindern wieder näher an der niedersächsischen Heimat wohnen. Finanziell wäre der Wechsel zum Klub des russischen Investors Michail Ponomarew sicher ein Aufstieg. Gerüchten zufolge soll der KFC sein Gehalt verdoppeln. Und auch sportlich wären die Aussichten rosiger: Die Uerdinger um Weltmeister Kevin Großkreutz und die Ex-Bundesliga-Stars Stefan Aigner und Maximilian Beister liegen in der 3. Liga auf Platz drei und wollen unbedingt ins deutsche Fußball-Unterhaus aufsteigen.












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