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23.12.2018 | 11:37 Uhr

Erst Frust, dann Freude und ein Feuerwerk: Die Löwen feiern einen emotionalen Jahresabschluss

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Sieg des Willens: Quirin Moll (l.) staubte für die Löwen gegen Kaiserslautern in der 85. Minute ab und feierte anschließend mit seinen Teamkollegen um Simon Lorenz mit den Fans in der Westkurve. −Foto: Bernd Feil/M.i.S.

Sieg des Willens: Quirin Moll (l.) staubte für die Löwen gegen Kaiserslautern in der 85. Minute ab und feierte anschließend mit seinen Teamkollegen um Simon Lorenz mit den Fans in der Westkurve. −Foto: Bernd Feil/M.i.S.

Sieg des Willens: Quirin Moll (l.) staubte für die Löwen gegen Kaiserslautern in der 85. Minute ab und feierte anschließend mit seinen Teamkollegen um Simon Lorenz mit den Fans in der Westkurve. −Foto: Bernd Feil/M.i.S.


Am Ende eines wieder einmal emotionalen Jahres brach bei den Münchner Löwen alles heraus. Nach seinem späten 2:1-Siegtreffer am Samstag gegen Kaiserslautern stürmte Quirin Moll mit seinen Teamkollegen auf die bebende Westkurve des Grünwalder Stadions zu. Dahinter stieg ein Feuerwerk in den Himmel. Ein geradezu kitschiges Bild, aber doch irgendwie passend. Durch das 2:1 gegen den FCK überwintert der TSV 1860 München in der 3. Liga nicht nur auf Platz neun. Er krönt ein Jahr, das zwar gewohnt turbulent war, aber − zum ersten Mal seit Jahren – vor allem aus positiven Gründen. "Wenn mir einer gesagt hätte, dass wir heute in der Dritten Liga sind mit diesen Voraussetzungen – das war alles sehr schwierig", sagte Trainer Daniel Bierofka zum Aufstieg aus der Regionalliga im Sommer und der ständigen Unruhe im Verein. "Wir haben sehr viel Energie reingesteckt, haben in der Hinrunde sehr viel wegstecken müssen und es hat mich gefreut, dass wir uns jetzt belohnt haben – auch mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben."

Das Spiel gegen Kaiserlautern: Ein Spiegelbild des Löwen-Jahres 2018. Sechzig übernimmt früh im Spiel das Kommando. Nico Karger tankt sich über die linke Seite durch, will den Ball quer spielen zu Sascha Mölders, doch der Ball wird von einem Lautern-Verteidiger abgefälscht und senkt sich hinter Torhüter Wolfgang Hesl fast ins Netz (7. Minute). Die Löwen haben die Kontrolle – und Lautern die größte Chance der ersten Hälfte. Janek Sternberg zieht aus 25 Metern ab und trifft den Pfosten (29.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte steht erneut Sternberg im Mittelpunkt. Bereits mit Gelb vorbelastet, legt er Stefan Lex und fliegt vom Platz. Die Löwen eine Halbzeit in Überzahl – was in dieser Spielzeit bisher eher Last als Befreiung war. Das sollte lange auch gegen Lautern so sein.

Doch die Löwen kommen zunächst stark aus der Kabine Zehn Minuten nach der Pause: Efkan Bekiroglu hat im Mittelfeld viel Platz, zieht aus der Distanz ab und der Ball schlägt neben dem Pfosten ein – 1:0 (55.). Danach entwickelt sich das Löwen-Spiel, wie es sich so oft in diesem Jahr entwickelt hatte. Das Team von Daniel Bierofka agiert in Überzahl zunehmend passiver – und erhält mit der ersten gefährlichen Aktion der Lauterer im zweiten Abschnitt die Quittung. Sechzig-Torwart Hiller pariert nach einer Ecke einen Schuss aus dem Rückraum noch gut, doch Timmy Thiele reagiert am schnellsten und nickt den Ball zum Ausgleich ein (69.). "Das Standardtor dürfen wir nicht kassieren", ärgerte sich Bierofka hinterher. Erneut drohen die Löwen ein Spiel spät aus der Hand zu geben. Denn die "Roten Teufel" machen auf einmal Dampf.

Christian Kühlwetter geht alleine auf Marco Hiller zu, doch der lenkt den Ball um den Pfosten (78.). In die Drangphase der Gäste schlagen die Löwen zu – mit dem unbändigen Willen, der ihnen auch schon in der Aufstiegsrelegation im Sommer gegen Saarbrücken das Tor zur 3. Liga geöffnet hatte. Phillipp Steinhart schlägt eine Freistoßflanke in den Strafraum. Der Ball geht im Getümmel an Freund und Feind vorbei, Tormann Hesl kann den Ball nicht klären und Quirin Moll staubt zum Sieg ab (85.).

Anschließend: eine weiß-blaue Weihnachtsparty. Die Mannschaft stieg auf den Zaun vor Westkurve und besang mit den Fans den Abschluss eines Jahres, in dem es für den TSV 1860 München nach einer langen Zeit wieder aufwärts ging. Nur einer wollte – oder konnte – nicht mitfeiern: Trainer Daniel Bierofka, in den letzten Wochen durch die Doppel-Belastung mit Trainerschein-Lehrgängen sichtlich geschafft. Er wünschte auf der Pressekonferenz allen besinnliche Feiertage und kündigte an: "Dann schauen wir, dass wir gut rauskommen aus der Winterpause und wieder voll angreifen." − aug












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