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11.07.2018 | 08:00 Uhr

1860-Sportchef Günther Gorenzel im Interview: Sprachnachrichten und Zweitliga-Visionen

von Alexander Augustin

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Sportchef und Teilzeit-Trainer: Wenn Daniel Bierofka beim DFB-Trainerlehrgang ist, betreut Günther Gorenzel (l.) die Löwen. Im Trainingslager in Bodenmais (Lkr. Regen) hat er mit der Heimatzeitung über die ungewöhnliche Aufgabenteilung und die Zukunft des Vereins gesprochen. − F.: Frank Bietau

Sportchef und Teilzeit-Trainer: Wenn Daniel Bierofka beim DFB-Trainerlehrgang ist, betreut Günther Gorenzel (l.) die Löwen. Im Trainingslager in Bodenmais (Lkr. Regen) hat er mit der Heimatzeitung über die ungewöhnliche Aufgabenteilung und die Zukunft des Vereins gesprochen. − F.: Frank Bietau

Sportchef und Teilzeit-Trainer: Wenn Daniel Bierofka beim DFB-Trainerlehrgang ist, betreut Günther Gorenzel (l.) die Löwen. Im Trainingslager in Bodenmais (Lkr. Regen) hat er mit der Heimatzeitung über die ungewöhnliche Aufgabenteilung und die Zukunft des Vereins gesprochen. − F.: Frank Bietau


Noch knapp drei Wochen, dann startet der TSV 1860 München in die Drittliga-Saison. Nach dem Aufstieg aus der Regionalliga will sich der Traditionsverein langsam im Profifußball akklimatisieren. Doch das langfristige Ziel sei die Rückkehr in die Zweite Liga – mindestens, sagt Sportchef und Teilzeit-Trainer Günther Gorenzel im Interview mit heimatsport.de. Er vertritt unter der Woche Daniel Bierofka, der beim DFB in Hennef seinen Fußball-Lehrer-Schein macht. Am Rande des Trainingslagers der Löwen in Bodenmais hat die Heimatzeitung den Österreicher zum Gespräch getroffen.

Die ungewöhnliche Arbeitsteilung sei im Training "überhaupt kein Problem", erzählt Gorenzel. Er sei täglich in Kontakt Bierofka: "Es läuft viel über Sprachnachrichten. Meistens ist es so, dass wir uns in der Früh updaten. Abends reflektiere ich selbst meine Eindrücke vom Training und gebe die Eins-zu-Eins an Daniel weiter."

Seit dem Absturz in die Regionalliga besinnt sich 1860 zurück auf seine regionale Identität, setzt auf die Nähe zu seinen Fans. Dahinter stecke ein klares Konzept, betont Gorenzel: "Unsere Philosophie ist zu schauen: Welche Geschichte hat dieser Verein und welche Entscheidungen für die Zukunft lassen sich daraus ableiten." Sechzig profitiere von seinen Fans und dem Status als Traditionsverein. "Das ist einzigartig und deswegen müssen wir das auch aktiv leben und nicht nur als Floskel vor uns her tragen", sagt der 46-Jährige. Man setze bei der Verpflichtung von Spielern auch auf Regionalität und Bezug zu Sechzig: "Es ist uns ganz wichtig, dass die Spieler eine hohe Identifikation mit dem Verein haben."

Wegen eines erneuten Streits zwischen Investor und Vereinsseite bezüglich des Budgets für die Dritte Liga hatten sich zuletzt Spielerverpflichtungen hingezogen. Darauf angesprochen sagte der Sportchef: "Ich glaube nicht, dass es zwischen dem Verein und Hasan Ismaik Differenzen gibt. Zwischen Gesellschaftern müssen einfach immer wieder Dinge im Detail ausverhandelt werden." Entscheidungen würden sich dadurch verzögern, aber für ihn sei die Konstellation nichts Ungewöhnliches, so Gorenzel. Dass gegeneinander gearbeitet werde, sehe er nicht: "Das wird von außen aufgebauscht."

Nach dem Aufstieg sei zunächst das Ziel, in der Dritten Liga anzukommen. "Die klare Vision von Sechzig" müsse aber sein, "wieder dort hinzukommen, wo man vor dem Doppel-Abstieg war. Das heißt: Zweite Liga." Und danach? "Wenn ich sehe, was hier für ein Potenzial herrscht, in einer Stadt wie München, mit einem starken Investor, wieso sollte man sich limitieren lassen auf Dritte oder Zweite Liga?"

Das komplette Interview mit Günther Gorenzel lesen Sie am Mittwoch, 11. Juli, im Sportteil Ihrer Passauer Neuen Presse/Heimatzeitung.












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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
VfL Osnabrück
18
27:13
37
2.
Karlsruher SC
18
30:19
35
3.
KFC Uerdingen 05
18
24:19
34
4.
Hallescher FC
18
23:16
33
5.
Spvgg Unterhaching
18
37:19
31
6.
Preußen Münster
18
28:25
29
7.
SV Wehen Wiesbaden
18
35:25
27
8.
Hansa Rostock
18
26:27
26
9.
TSV 1860 München
18
27:19
23
10.
Würzburger Kickers
18
25:21
23
11.
FSV Zwickau
18
23:21
22
12.
Sportfreunde Lotte
18
18:21
22
13.
1. FC Kaiserslautern
18
21:28
22
14.
Energie Cottbus
18
23:30
20
15.
SG Sonnenhof Großaspach
18
15:19
19
16.
SV Meppen
18
24:29
19
17.
Fortuna Köln
18
17:34
19
18.
FC Carl Zeiss Jena
18
24:36
17
19.
VfR Aalen
18
22:29
16
20.
Eintracht Braunschweig
18
19:38
10





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