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Karten werden neu gemischt  |  23.06.2022  |  16:10 Uhr

Ein bisschen "FC Hollywood": Warum der FC Bayern "bewusst" den Konkurrenzkampf schürt

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Auf dem Weg zu Lichtgestalten? Das bisherige Liverpooler Sturmjuwel Sadio Mane hat sich besonders schnell wegen der Ideen Julian Nagelsmanns zu einem Wechsel nach München überzeugen lassen. −Foto: Hoppe, dpa

Auf dem Weg zu Lichtgestalten? Das bisherige Liverpooler Sturmjuwel Sadio Mane hat sich besonders schnell wegen der Ideen Julian Nagelsmanns zu einem Wechsel nach München überzeugen lassen. −Foto: Hoppe, dpa

Auf dem Weg zu Lichtgestalten? Das bisherige Liverpooler Sturmjuwel Sadio Mane hat sich besonders schnell wegen der Ideen Julian Nagelsmanns zu einem Wechsel nach München überzeugen lassen. −Foto: Hoppe, dpa


Er sei schon "glücklich", sagte Sadio Mane mit einem verschmitzten Lächeln, "wenn der Trainer mich nicht ins Tor stellt oder in die Abwehr". Das muss der neue Superstar des FC Bayern keineswegs befürchten: Julian Nagelsmann hat für den Münchner Königstransfer einen Platz in der Offensive fest reserviert.

Die Verpflichtung des flexibel einsetzbaren Mane vergrößert die Nagelsmanns Optionen – sie birgt aber bei der Ansammlung von Stars im Luxus-Kader des Rekordmeisters auch reichlich Konfliktpotenzial. Doch ein bisschen "FC Hollywood" ist von den Bossen gewollt.

"Wir wollten bewusst mit Sadio Mane den Konkurrenzkampf im Team beleben. Der ist vom ersten Tag an eröffnet, schon im Training", betonte Sportvorstand Hasan Salihamidzic nach dem Transfercoup. "Die Karten von jedem Spieler in der Offensive", fügte er bestimmt an, "werden neu gemischt. Wir lassen das bewusst laufen."

Auch Vorstandschef Oliver Kahn sprach von dringend benötigten "neuen Reizpunkten". Der FC Bayern brauche "frisches Blut", um den Profis eine "gewisse Bequemlichkeit nach einer so langen Erfolgsserie" auszutreiben. Solche Aussagen lassen sich durchaus als Warnung an Spieler wie Leroy Sane oder Serge Gnabry verstehen.

Nagelsmann wird in seinem zweiten Jahr als Bayern-Trainer noch mehr gefordert sein, die Befindlichkeiten seiner Stars zu moderieren. Nach derzeitigem Stand hat er besonders in der Offensive die Qual der Wahl. Neben Mane stehen ihm die Hochkaräter Thomas Müller, Kingsley Coman, Jamal Musiala, Sane, Robert Lewandowski und Gnabry zur Verfügung.

Bei den beiden Letztgenannten, deren Verträge 2023 auslaufen, sind die Fronten weiter verhärtet. "Was Robert anbelangt, hat sich nicht sehr viel verändert. Wir freuen uns, wenn er am ersten Trainingstag bei uns auftaucht", sagte Kahn. Mit Gnabry wolle der FC Bayern, so Salihamidzic, "die Gespräche noch mal vertiefen".

Kahn erhofft sich durch die Verpflichtung von "Weltstar" Mane im Vertragspoker mit Weltfußballer Lewandowski, der unbedingt zum FC Barcelona will, oder Gnabry, der eine Verlängerung bislang ablehnt, einen positiven Effekt. "Ich weiß, was das innerhalb einer Mannschaft auslösen kann", sagte er. Die Spieler würden "ganz genau hinschauen: Wen holt der Klub, welche Transfers sind möglich, habe ich die Möglichkeit, das Größte zu gewinnen im Vereinsfußball, die Champions League."

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, soll der Kader weiter verstärkt werden. "Es ist kein Geheimnis: Wir beobachten weiterhin alles, was passiert", sagte Kahn: "Wir wissen ganz genau, wo wir Konkurrenz brauchen und Reizpunkte setzen müssen." Bislang haben die Münchner neben Mane (30) vom FC Liverpool noch Mittelfeldspieler Ryan Gravenberch und Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui von Ajax Amsterdam verpflichtet.

Auf der Münchner Wunschliste steht zudem die "Pressingmaschine" Konrad Laimer von RB Leipzig. Noch geht es um die Ablöse. Gesucht wird zudem noch ein Abwehrchef. Auch in Bezug auf die Innenverteidigung werde der FC Bayern "bis zum Ende des Transferfensters unsere Augen und Ohren offen halten", unterstrich Salihamidzic: "Ideen hätten wir." − sid












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München
34
97:37
77
2.
Dortmund
34
85:52
69
3.
Leverkusen
34
80:47
64
4.
RB Leipzig
34
72:37
58
5.
Union Berlin
34
50:44
57
6.
Freiburg
34
58:46
55
7.
Köln
34
52:49
52
8.
Mainz
34
50:45
46
9.
Hoffenheim
34
58:60
46
10.
Mönchengladbach
34
54:61
45
11.
Frankfurt
34
45:49
42
12.
Wolfsburg
34
43:54
42
13.
Bochum
34
38:52
42
14.
Augsburg
34
39:56
38
15.
VfB Stuttgart
34
41:59
33
16.
Hertha BSC Berlin
34
37:71
33
17.
Bielefeld
34
27:53
28
18.
Greuther Fürth
34
28:82
18





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